Kurzinfo

Zum Jahrestag der Razzia

Einen solchen Fall hat es in Deutschland bisher noch nicht gegeben …

In einer Debatte im bayerischen Landtag am 20.07.2006 über die Zwölf Stämme sagte ein Staatssekretär noch:

Bayerischer-Landtag33 Kinder in ein Heim zu schicken, würde einen kollektiven Entzug des Erziehungsrechts der Eltern bedeuten. Einen solchen Fall hat es in Deutschland bisher noch nicht gegeben.“
 

Ein SPD-Abgeordneter sagte zu demselben Thema:
Ich könnte es mit meinem Gewissen nicht vereinbaren, ….”

Vor einem Jahr am 5. September.2013 aber trat dann der historische Moment eines kollektiven Entzugs des Erziehungsrechts in Deutschland ein – das erste Mal in der Nachkriegszeit!

psoJahresrückblick

41 Kinder und Jugendliche aus den Gemeinschaften in Klosterzimmern und Wörnitz wurden mit Polizeigewalt aus ihrem Zuhause herausgerissen, darunter eine junge Erwachsene und 6 Kinder von Gästen der Gemeinschaft, die noch am selben Tag erheblich traumatisiert zurückgebracht wurden.

psAlle Kinder und Jugendliche wurden noch am selben Tag im Landratsamt amtsärztlich untersucht. Aber obwohl keinerlei Anzeichen von Misshandlung an diesen Kindern gefunden wurden, wurden sie gegen ihren Willen in Heime und Pflegefamilien gebracht. Vor der Razzia hatte das Jugendamt nie mit den einzelnen Familien Gespräche geführt. Die Maßnahme stützte sich also nur auf pauschale Vorwürfe ohne konkrete Beweise im Hinblick auf die einzelnen Kinder und Eltern.

Ein 3-jähriges argentinisches Gastkind wurde 9 Tage später freigelassen.

Ein spanisch-amerikanisches Elternpaar kämpft seit einem Jahr verzweifelt darum, dass ihr Sorgerechtsfall dem Jugendamt in Spanien, ihrem Heimatland, übertragen wird. Der Vater war nur wegen einer Baustelle seiner spanischen Firma in Deutschland. Das spanische Jugendamt ist damit einverstanden, aber die Entscheidung obliegt dem Amtsgericht Ansbach, welches jetzt zum großen Kummer der Eltern ihnen auch das schulische Erziehungsrecht genommen hat, damit die Kinder in Deutschland eingeschult werden können. Die Familie will unter keinen Umständen hier bleiben!

Zwei Mütter mit Säuglingen, die zwangsweise bei Pflegeeltern leben mussten, durften nach drei Monaten per Beschluss des OLG Nürnberg wieder zu ihren Ehemännern zurück. Zwei Familien mit insgesamt 6 der in Obhut genommenen Kinder haben inzwischen ihren Glauben widerrufen, um ihre Kinder wieder zurückzubekommen. (Bei einer Familie war dies schon erfolgreich.)

Insgesamt gab es zwölf Fluchtversuche aus Kinderheimen oder von Pflegefamilien, davon waren sechs erfolgreich. Es wird nach wie vor versucht, zwei Mädchen im Alter von 11 und 13 Jahren mit Polizeigewalt wieder in staatliche Obhut zu bringen. Neun unserer Kinder dürfen offiziell wieder bei ihren Eltern sein, da die gerichtlichen Beschlüsse aufgehoben wurden.

16 Kinder sind derzeit weiter in Kinderheimen und Pflegefamilien. Sie wollen nach Hause und drücken dies immer wieder unmissverständlich aus. In unzähligen Bittbriefen ans Jugendamt, die Richter, den Ministerpräsidenten, die Bundeskanzlerin und ihre Eltern schreiben sie, dass sie wieder nach Hause wollen. Alles ohne Erfolg!

Man behauptet einfach, die Briefe seien diktiert, aber das ist bei der strengen Bewachung der Umgänge unmöglich. Dagegen haben die Kinder noch keinen einzigen Dankesbrief an das Jugendamt oder an Herrn Kuhnigk für ihre gewaltsame sogenannte “Befreiung” geschrieben. Seit einem Jahr äußern die Kinder in jeder Gerichtsanhörung ihren größten Wunsch, wieder bei ihren Eltern zu sein.

Doch keiner schenkt den verzweifelten Kindern Gehör!

5 Gedanken zu “Kurzinfo”

  1. anonymous sagte:

    Obwohl ich zwar nicht die Ansichten der 12-Stämme in der heutigen Zeit verstehen und vertreten kann, finde ich es dennoch sehr fragwürdig, ob es wirklich sinnig ist Eltern und Kinder voneinander zu trennen, wenngleich objektive und subjektive Kriterien dafür sprechen, daß die Kinder lieber mit und bei Ihren Eltern groß werden wollen, als in „unserer“ korrupten und globalisierten und nur „vordergründig“ toleranten Gesellschaft. Ganz gleich, ob Kinder mit einer Weidenrute oder mit psychischen Mitteln „geformt“ werden, eine gewisse Gleichschaltung ist nötig, um ein angepasstes Verhalten zu erzeugen. Und ehrlicher, als Ritalin ist ein Rohrstock oder eine Weidenrute allemal. Wer schon einmal den Ritus, den sich „BDSM“ – Paare freiwillig auferlegen gelesen hat, sollte sich fragen WAS in unserer Gesellschaft nicht stimmt. Und jeder Fall von jedem Kind und jedem Paar sollte einzeln, i.B. auch psychatrisch geprüft werden, BEVOR ein Kindesentzug durchgesetzt wird.

  2. Jeder sollte sich die Dokumentation mit Videoaufnahmen zu den Misshandlungen ansehen.
    Es ist unglaublich welche ungerechtfertigte Stellunge „Religion“ in unserer Gesellschaft hat.
    Im Namen Gottes Kinder „Züchtigen“ und diesen eine Gehirnwäsche verpassen….. Für mich seid ihr nicht besser als Radikale Islamisten.

    Ich hoffe auf ein baldiges verbot eureres Schwachsinnes !!!

  3. Eckart Johannes Flohr sagte:

    Nach langer Zeit melde ich mich wieder einmal. Die Enführung Eurer Kinder zeigt ganz deutlich, wer sich diesem Staat widersetzt, wird bestraft. Die Kinder haben ein seelisches Märtyrium durchgemacht, aber das interessiert die Verantwortlichen nicht. Es geht nicht um das Kindswohl, es geht um die Zerschlagung der Familie, des Volkes. Euch, und besonders den Kindern, wünsche ich die Nähe und den Segen des „Höchsten“. Euer Eckart Johannes

  4. Gast auf Erden sagte:

    Was bedeutet eigentlich „Züchtigung“ im biblischen Sinne? Es bedeutet den von Gott anvertrauten Kindern die beste Erziehung nach biblischen Grundsätzen zukommen zu lassen. Züchtigung im biblischen Sinn ist Orientierung an den göttlichen Geboten und eben nicht als ein brutales Handeln zur körperlichen oder seelischen Gewalt zu betrachten. Dazu gehört allerdings auch ein konsequentes Tadeln von Übertretungen. Die Sünde/Übertretung wird von Gott verurteilt, nicht der Sünder selbst. Und jedem Sünder, der von Herzen seine Übertretungen vor Christus bereut dem wird vergeben. Zerstörung der von Gott gewollten Familie, egal wo man hinschaut…Gott segne euch und eure Kinder ganz besonders und es tut mir von Herzen weh was euch in diesem vorgeblich so freiheitlich demokratischen Rechtsstaat widerfahren ist.

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