Was ist mit den Kindern seit der Razzia 2013 passiert?

Seit dem historischen kollektiven Sorgerechtsentzug der „Zwölf-Stämme-Kinder“ gab es öfters Schlagzeilen in den Medien. Darüber, was wirklich mit den Kindern passiert, weiß leider fast keiner etwas:

Besorah_1Besorah S. war 14 Jahre als sie gegen ihren Willen in ein Kinderheim gebracht wurde, nach 3 Monaten durfte sie aufgrund eines einstweiligen Gerichtsbeschluss als einzigste der drei Töchter zurück zu ihren Eltern. Fast zwei Jahre lang durfte sie ihren beiden Schwestern nur alle 2 Wochen unter Aufsicht besuchen.

Hanninah3 Ihre Schwester Chaninah S. war 11 Jahre als das Jugendamt sie in ein Kinderheim brachte. Das psychologische Gerichtsgutachten ergab, dass sie bei ihren Eltern nie gefährdet war, aber ein weiterer Heimaufenthalt schädlich für sie wäre. Sie zählte 700 Tage auf ihrem Kalender, bis endlich der Gerichtsbeschluss erging, dass sie nach Hause darf. Ihre Eltern haben sich entschlossen auszuwandern.

Ishah 1Die jüngste Schwester Ishah S. wurde mit 9 Jahren in ein Kinderheim gebracht; das Ergebnis des psychologischen Gerichtsgutachten ergab nach fast 2 Jahren auch für sie, dass sie bei ihren Eltern nicht gefährdet war. Nach 700 Tagen erlöste sie der Gerichtsbeschluss und sie durfte endlich zurück zu ihren Eltern. Sie ist inzwischen mit ihrer Familie aus Deutschland weggezogen. https://newsdotzwoelfstaemmedotorg.files.wordpress.com/2014/11/schott-offenerbrief_sml.pdf

Hava2Eva K. wurde mit 17 Jahren zwangsweise bei einer Pflegefamilie untergebracht. Einmal flüchtete sie mit ihrer Schwester zusammen zu ihren Eltern – aber wurde am selben Abend von der Polizei zurückgebracht. Sie flüchtet ein zweites Mal in die Schweiz zu ihrer Großmutter und wurde dort 3 Wochen später auf Antrag des deutschen Bundesjustizamtes gewaltsam von Schweizer Polizisten zur Grenze verbracht und dem deutschen Jugendamt übergeben. Sie verbrachte noch zwei weitere Wochen in eine Jugendeinrichtung eingesperrt, bevor sie freigelassen wurde.

Merea 2Merea K. war 9 Jahre, als sie bei einer Pflegefamilie untergebracht wurde. Von dort flüchtete sie zuerst mit ihrer Schwester zusammen zu ihren Eltern und auch das zweite Mal in die Schweiz zur Großmutter. Sie wurde dort 3 Wochen später ebenfalls gewaltsam dem deutschen Jugendamt übergeben. Dabei wurde sie von ihrer Schwester getrennt und verbrachte erst 10 Tage in einer anderen Pflegefamilie und wurde dann in ein Kinderheim verbracht. Dort wartet sie immer noch sehnsüchtig auf den Tag, an dem sie zurück zu ihren Eltern und zwei älteren Schwestern darf. Sie ist aufs Schwerste traumatisiert durch diese Gewaltaktionen und leidet unter Angstzuständen. https://newsdotzwoelfstaemmedotorg.files.wordpress.com/2015/01/familie-krumbacher-pdf.pdf

JonathanJonathan T. ist das erste Kind seiner jungen Eltern und wurde mit 20 Monate in eine Pflegefamilie verbracht. Die Mutter war gezwungen ihn abzustillen und der Junge musste sich viele Nächte in den Schlaf weinen. Seine Eltern wissen keine Antwort auf seine ständige Frage „Warum darf ich nicht mit Euch nach Hause?“ Die Großeltern und alle Verwandten darf der inzwischen 4-Jährige nicht mehr sehen, weil sie den „Zwölf Stämmen angehören. https://newsdotzwoelfstaemmedotorg.files.wordpress.com/2014/11/tlapak-offenerbrief_sml.pdf

Debecca_1Sarah R., die jüngste von 4 Geschwistern, wurde mit 16 Jahren aus ihrer Familie herausgenommen. Nach drei Monaten strengem „Jugendschutz“ in einem katholischen Mädchenheim durfte sie aufgrund eines einstweiligen Gerichtsbeschlusses wieder nach Hause. Sie möchte nun nicht mehr in Deutschland leben. https://newsdotzwoelfstaemmedotorg.files.wordpress.com/2015/03/familie-remmache-pdf.pdf

Nechonah4Nechonah P. war 12 Jahre als sie von ihren Eltern getrennt und mit ihrem jüngeren Bruder in eine Pflegefamilie gebracht wurde. Nach 2 Monaten wurde ihr Bruder heimlich in eine andere Pflegefamilie verlegt, weil sie ihn angeblich zu sehr im Sinne ihrer Eltern beeinflusst. Daraufhin flüchtete sie von der Pflegefamilie zu ihren Eltern. Nach Vorsprache bei der zuständigen Richterin wird sie durch Mitarbeiter des Jugendamtes wieder zwangsweise in ein Kinderheim verbracht, von wo sie nach 3 weiteren Monaten wieder flüchtete. Sie ist froh bei ihren Eltern zu sein, aber lebt unter ständiger Furcht erneut durch Polizeigewalt von dort weggenommen zu werden. Sie hat mehrere Polizeiaktionen ausgestanden, bei denen sie von ihren Eltern weggebracht werden sollte, wurde aber nicht gefunden. Seit Dezember 2015 ist das Sorgerecht wieder auf ihre Eltern zurückübertragen und sie kann sich endlich in Sicherheit wiegen.

Rea3Ihr Bruder Rea P. war 9 Jahre als er von seinen Eltern getrennt und in eine Pflegefamilie gebracht wurde. Nach 2 Monaten wurde er ohne Vorwarnung von der Schule abgeholt und in eine andere Pflegefamilie getrennt von seiner älteren Schwester verlegt. Weil die Schwester geflüchtet war, wurde für die Eltern vom Jugendamt als Sanktion eine 5-monatige Kontaktsperre zu ihm verhängt. Von den Pflegeeltern wird er massiv gegen seine Eltern und die Gemeinschaft beeinflusst. Er wird nun einer tiefenpsychologischen Behandlung unterzogen.

Shama Yadid 2Shama H. war 8 Jahre als er in eine Mutter-Kind-Station verbracht wurde. Er durfte zunächst mit seiner Mutter und kleinen Schwester bleiben, weil er Diabetiker ist. Drei Monate später, als er noch im Bett lag, standen ohne Vorwarnung erneut Jugendamtsmitarbeiter mit Polizei vor seiner Schlafzimmertür. Trotz seiner verzweifelten Schreie wurde er von seiner Mutter und Schwester getrennt und in ein weit entferntes Kinderheim abtransportiert. Seitdem leidet er unter körperlicher, seelischer und moralischer Vernachlässigung. Er wird in der Schule gemobbt, weil er seine Haare noch gebunden trägt.

ShalomahSeine kleine Schwester Shalomah H. war noch keine 3 Jahre als sie mit ihrer Mutter und ihrem Bruder in die Mutter-Kind-Station verbracht wurde. Drei Monate später als das Jugendamt dorthin mit Polizei kam und sie von ihrer Mutter und ihrem Bruder trennte, war sie wie gelähmt. Erst bei den Pflegeeltern erwachte sie aus ihrem Schockzustand und weinte noch wochenlang nach ihrer Mutter und schluchzte am Telefon mit ihren Eltern: „Es tut so weh…“. https://newsdotzwoelfstaemmedotorg.files.wordpress.com/2015/01/familie-hennigfeld-pdf.pdf

Shelevah2Maaminah2Die Zwillingsschwestern Ahavah und Baruchah P. waren keine 4 Jahre als sie aus ihrer Familie herausgerissen wurden. Weil die Eltern sich nicht von den „Zwölf Stämmen“ distanzierten, wurde ihnen im Frühjahr diesen Jahres endgültig das Sorgerecht entzogen. Seitdem können die Mädchen ihre Eltern nicht mehr sehen, weil diese befürchten, dass ihnen dann auch noch ihr jüngster Sohn genommen wird.

Gidon 1Ihr 3 Monate alte Bruder Gidon P. wurde zunächst mit seiner Mutter in einer Pflegefamilie untergebracht. Nach 3 Monaten durfte er zurück nach Hause bis den Eltern das Sorgerecht im Frühjahr 2015 auch für ihn endgültig entzogen wurde.

Helez 1Helez S., der jüngste von 6 Geschwistern, war 13 ½ Jahre als er bei der Polizeiaktion in eine Einrichtung verbracht wurde. Nach drei Fluchtversuchen in Schnee und Eis und polizeilichen Suchaktionen wurde er endlich durch einstweiligen Gerichtsbeschluss des Oberlandesgerichts freigelassen. https://newsdotzwoelfstaemmedotorg.files.wordpress.com/2014/11/schc3bcle-offenerbrief.pdf

Jeaseyah3Jesaya W. war 2 Jahre alt und stillte noch, als er mit seiner Mutter in eine Mutter-Kind-Station gebracht wurde. Drei Monate später wurde die Mutter im Polizeigriff festgehalten und der Junge von Jugendamtsmitarbeitern aus ihren Armen gerissen. Die Dorfbewohner waren entsetzt über die verzweifelten Schreie der Kinder, welche überall zu hören waren. Er lebt nun schon mehr als die Hälfte seines jungen Lebens durch vorläufigen Gerichtsbeschluss weg von seinen Eltern. https://newsdotzwoelfstaemmedotorg.files.wordpress.com/2014/11/wetjen-offenerbrief_sml.pdf

Hoshayah2Hoshayah P. war 8 Jahre alt als die Polizei ihn abholte. Er wurde im Jugendamt schreiend von seiner Mutter weggerissen und dann bei Pflegeeltern untergebracht. Dort lebt er nun schon seit zwei Jahren „vorläufig“ mit seiner Schwester, getrennt von seinen Eltern und seinem jüngeren Bruder. Er verzweifelt, weil seine Hoffnung wieder mit seinen Eltern sein zu können, bis heute unerfüllt blieb. Er wird mit „Sekten-Informationen“ und negativen Ansichten hinsichtlich seiner Herkunft in einen Loyalitätskonflikt gebracht, der ihn mehr und mehr von seinen Eltern entfremdet. Das Jugendamt unterstützt diese Umerziehung.

TsebiyahDie stets fröhliche Tsebiyah P. war 6 Jahre bei der zwangsweisen Inobhutnahme. Sie wartet immer noch auf die Entscheidung über ihre Zukunft im einstweiligen Verfahren und verliert wie ihr Bruder jegliche Hoffnung, wieder in ihrer Familie leben zu können. Auch sie wird stark gegen ihre Eltern beeinflusst und umerzogen. Es bestätigen sich die Befürchtungen des Oberlandesgerichts München, dass allein durch die Verschleppung des Verfahrens „Fakten geschaffen werden, die eine Rückführung der Kinder zu den Eltern immer mehr erschweren“.

Shalem2Schon bevor der 3-jährige Shalem P. im Jugendamt von seiner Mutter weggerissen wurde, sagte man ihr, dass sie ihre Kinder nie wieder zurückbekommen werde. Der traumatisierte Junge leidet inzwischen unter Sprachstörungen und ist in seiner motorischen Entwicklung gestört. Die weiteren Folgen für die seelische Entwicklung der Kinder kann man nur erahnen. (https://newsdotzwoelfstaemmedotorg.files.wordpress.com/2015/01/familie-periskic-pdf1.pdf)

NoahNoah S. wurde mit 8 Jahren von seiner liebevollen Mutter getrennt und zuerst in ein Kinderheim gesteckt und zwei Monate später in eine Pflegefamilie. Dort wird er mit materiellen Dingen überhäuft, um ihn davon zu überzeugen, dass es ihm dort besser gehe. Er wird von seiner Mutter fern gehalten und entfremdet. Die Hoffnung, dass er wieder mit ihr leben kann, hat er längst aufgegeben. (https://newsdotzwoelfstaemmedotorg.files.wordpress.com/2015/01/familie-stark-pdf.pdf)

HemdahDie 5-jährige Chemdah S. aus Spanien wurde Opfer vom kollektiven Sorgerechtsentzug, weil ihre Familie für drei Monate nach Deutschland gekommen war, wo ihr Vater an einem Solarprojekt mitarbeitete. Da die Mutter während dieser Zeit ein Baby erwartete, meldeten sie sich an, um Papiere für das Neugeborene zu bekommen. Das wurde Chemdah zum Verhängnis, weil alle Kinder pauschal von den deutschen Behörden aus ihren Familien gerissen wurden, die in Wörnitz, Georg-Ehnes-Platz 2 gemeldet waren.

YakolAuch ihr 3-jähriger Bruder Yakol S. verbrachte zwei Jahre in einer deutschen Pflegefamilie, obwohl er nur Spanisch und Englisch sprach. Die spanischen Kinder wurden in Deutschland zwangsweise integriert und als das Oberlandesgericht sie dann endlich zurück zu ihren Eltern ließ, konnten sie sich kaum noch mit ihnen verständigen. Die Eltern zogen inzwischen zurück nach Spanien und versuchen mit viel Geduld das traumatische Erlebnis ihrer Kinder aufzuarbeiten.

Hananyah1Hananiah S. wurde im Alter von 2 Monaten mit seiner Mutter in eine Pflegefamilie gebracht. Nach 3 Monaten entschied das Oberlandesgericht, dass sie vorläufig nach Hause durften. Die Familie war gezwungen bis zum endgültigen Gerichtsentscheid, fast zwei Jahr später, zwischen Spanien und Deutschland hin- und herzureisen, um den Kontakt zu seinen zwei größeren Geschwistern, die bei Pflegeeltern bleiben mussten, aufrecht zu erhalten. https://newsdotzwoelfstaemmedotorg.files.wordpress.com/2014/11/rodriguez-offenerbrief_sml.pdf

IsraelDer 3-jährige Israel L. aus Argentinien hatte Glück im Unglück. Er musste nur 9 Tage in einer deutschen Pflegefamilie verbringen. Der Junge sprach ausschließlich Spanisch und zeigte den ganzen Tag weinend aus dem Fenster, um zu kommunizieren, dass er wieder nach Hause wollte. Bei der ersten Gerichtsverhandlung konnte man seinen Eltern nicht nachweisen, dass sie zu den „Zwölf Stämmen gehören“ und so ließ man den Jungen frei. Fluchtartig verließ die Familie noch am selben Tag Deutschland.

6 weitere Kinder von zwei Familien im Alter von 16 Monaten bis 9 Jahre wurden ebenfalls über ein Jahr in staatlicher Obhut behalten. Weil die Eltern die „Zwölf Stämme“ inzwischen verlasssen haben, wurden ihnen die Kinder zurückgegeben.

Hier noch ein Augenzeugenbericht vom 5. September 2013:

IMG_4401