Es handelt sich hier in Wahrheit nicht um Inobhutnahme zum Schutz misshandelter oder gefährdeter Kinder, sondern um einen dreisten staatlichen Kinderraub unter gröbster Missachtung aller rechtsstaatlichen Grundsätze, um Zerstörung intakter Familien und um Zerstörung dieser religiösen Gemeinschaft. Tatsache ist: Von wenigen Ausnahmen abgesehen sind alle Kinder der hiesigen Zwölf-Stämme-Niederlassungen gut erzogen und glücklich mit ihren Eltern und in dieser Gemeinschaft, auch noch als Erwachsene. Das hatte sogar der Jungendamtsleiter Alfred Kanth vor dem Kinderraub öffentlich zugegeben. Das ist den hierzulande Herrschenden ein Dorn im Auge.

Es geht ihnen nicht um das Wohl der Kinder. Das ist bloß ein Vorwand. Zur Erinnerung: Die Sozialpädagogen vom Jugendamt haben sogar den noch stillenden Müttern am 13. Dezember 2013 ihre Säuglinge entrissen aus dem beschützenden Mutter-Kind-Heim – also wo die Mütter ständig unter Aufsicht standen! Die Sozialpädagogen müssten wissen, dass dies für die Säuglinge schädlich ist, denn sie haben in ihrem langen Studium gelernt, dass für eine gesunde seelische und körperliche Entwicklung gemäß der Bindungsforschung es von großer Wichtigkeit ist, dass das Kind besonders in den ersten drei Jahren beständig von seiner Mutter liebevoll versorgt wird, damit eine gute Bindung des Kindes an diese sowie das sog. Urvertrauen (René Spitz) zustande kommt – Voraussetzung für spätere Lebenstüchtigkeit.

In Wahrheit wurden alle Kinder bei diesem Überfall vor zwei Jahren angelogen, schockiert und seelisch verletzt, die kleinen besonders schwer und dauerhaft. Ja, die Würde der Kinder wurde schwer verletzt! Sie wurden zu Gefangenen des Staates gemacht, zu künstlichen Waisen, zu ungeliebten und vernachlässigten Heimkindern, wo sie angeschrien werden vom genervtem Heimpersonal, wo sie Gewalt und Verletzungen (mit Spuren) leiden von anderen rohen Heimkindern, die keine liebevollen Eltern hatten, und nun vor dem Fernseher mit seinen vielen Verbrecherdarstellungen verdorben werden. Sie wurden ihrer Fröhlichkeit beraubt und verzehren sich vor Heimweh. Am Ende müssen sie dem Staat noch die Kosten für ihre Gefangenschaft gemäß § 91 des Sozialgesetzbuches VIII erstatten, soweit die Eltern nicht dazu in der Lage sind. Ihre Zukunft ist ihnen durch den Staat dauerhaft verbaut. Es ist bekannt, dass Heimkinder es nur relativ selten schaffen sich eine glückliche Existenz aufzubauen.

In Wahrheit geht es den Herrschenden darum, diese Glaubensgemeinschaft zu zerstören, indem ihre Kinder ihnen entzogen und umerzogen werden, und allen anderen Eltern hierzulande, die ihre Kinder noch gut erziehen wollen, soll dadurch klar gemacht werden, dass auch ihnen die Wegnahme ihrer Kinder droht, wenn sie es wagen, ihre Kinder körperlich zu züchtigen – was seit jeher in allen Völkern Brauch gewesen ist, auch heute noch in den allermeisten Staaten legal gehandhabt wird, übrigens auch in den USA, und auch hierzulande nicht als Straftatbestand ins Strafgesetzbuch aufgenommen wurde. Die betreffende Vorschrift im BGB § 1631 „Recht auf gewaltfreie Erziehung“ dürfte hier nicht angewendet werden, weil durch sie das Zitiergebot des Grundgesetzes gemäß Art. 19 Abs. 1 verletzt wird, da ansonsten das Elternrecht Vorrang hat.

Nicht die Zwölf-Stämme-Eltern sind der Skandal, weil sie ihre Kinder züchtigen, wenn sie nicht gehorchen – übrigens maßvoll, im Vergleich zu dem was früher auch hierzulande üblich war, und wie gesagt, ohne Schäden – sondern das ist der Skandal, dass alle hier involvierten Beamten unseres angeblichen Rechtsstaates sämtliche betroffenen Grundrechte, ausgenommen das Recht auf Leben, missachtet haben! Den Eltern wurde nicht einmal Gelegenheit gegeben gemäß dem Grundrecht auf Freizügigkeit mit ihren Kindern Deutschland zu verlassen!

Es hat sich hier gezeigt, dass die BRD, speziell Bayern unter der Führung der CSU, kein freiheitlicher Rechtsstaat ist, sondern eine kommunistische Diktatur, in der anders lebende Familien zerstört werden und die Eltern nichts mehr zu sagen haben. Offensichtlich betrachtet in dieser Diktatur der Staat sämtliche Kinder als sein Eigentum, um sie in seine Erziehungskollektive hineinzuzwingen – von Ursula von der Leyens Säuglingskrippen angefangen, über den Kindergarten bis hin zu den vom Staat in alle Details geregelten und betriebenen Ganztagsschulen, samt Sonderschulen, Heimen und „Clearingstellen“ für solche Kinder die in diesem System rebellieren.

Hätten wir hier einen Rechtsstaat, dann würden Staatsanwälte nicht Mütter anklagen, die aufgrund heimlicher, unter Verletzung mehrerer Strafgesetzbuchvorschriften beschaffter Videoaufnahmen ihre Kinder gezüchtigt haben, sondern die Damen und Herren in den Landratsämtern, in den Gerichten und bei der Polizei, die diesen Kinderraub angeordnet und vollstreckt haben, und nicht zuletzt den RTL-Reporter Kuhnigk wegen der mindestens sechs Straftatbestände, die er gegenüber den Zwölf Stämmen begangen hat. Insbesondere würde Richterin R. […] angeklagt und verurteilt werden, wenn wir hier einen Rechtsstaat hätten. Sie hat rechtswidrig Kuhnigks illegales und manipuliertes Beweismaterial zugrunde gelegt, die Razzia rechtswidrig ohne vorherige Anhörung und ohne einzelne Beschlüsse ausgefertigt zu haben, angeordnet, Sippenhaft praktiziert, das Verfahren zwei Jahre verschleppt, die Kinder bis heute nicht zurückgegeben trotz fehlender Spuren von Züchtigung. Statt dessen nimmt der Herr Amtsgerichtsdirektor Beyschlag sie noch in Schutz und stellt Strafanzeige gegen die Zwölf Stämme, weil sie eine Parallele zur Diktatur unter Hitler gesehen haben.

Hätten wir hier einen Rechtsstaat und ein dazu gehöriges Rechtsbewusstsein, dann hätten verantwortliche Juristen auch erkannt, dass hier sogar Völkermord begangen wird und dafür gesorgt, dass die Kinder unverzüglich zu ihren Eltern zurückgebracht werden. Dieser Fall zeigt auch, dass die besten Gesetze und Grundrechtsgewährleistungen nichts nützen, wenn den Staatsbeamten das Rechtsbewusstsein fehlt und sie sich nicht an Gesetz und Recht halten, sondern in vorauseilendem willigem Gehorsam politische Anweisungen vollstrecken.

Es handelt sich hier um Ketzerverfolgung wie im Mittelalter: Kollektiver Hass und Hetze auf Menschen, die anders leben, und Zerstörung von Existenzen aufgrund von Vorurteilen und ungeprüften Verleumdungen unter Missachtung der natürlichen Grundrechte der betroffenen Menschen. Und dies, obwohl diese winzige friedliche und liebenswerte Minderheit nicht die geringste Gefahr für den Staat darstellt – anders als die großen türkischen Minderheiten, die der Religion Mohammeds folgen, bei denen der Verfassungsschutz mehrere Tausend gewaltbereite Aktivisten wahrgenommen hat. Solche werden sogar massenhaft unregistriert und unkontrolliert ins Land gelassen. Dieser Widerspruch weist darauf hin: Es handelt sich hier auch spezielle um Christenverfolgung.

Es ist zu wünschen, dass noch viele Menschen dieses Unrecht erkennen und dagegen mutig ihre Stimme erheben.

Martin F. Kurkowski