Warum sind unsere Kinder von ihren Eltern getrennt? Geschieht dies aus Liebe oder Hass?

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“, so heißt ein altes Sprichwort. Wie viel sagt dieses Bild aus?Familie

Sie kennen die Personen auf diesem Bild wahrscheinlich nicht. Die lächelnden Eltern verbringen Zeit mit ihren kostbaren Kindern. Das Mädchen mit den langen Haaren ist bei einer Pflegefamilie untergebracht und ihr etwas älterer Bruder mit dem Mittelscheitel lebt in einem Kinderheim. Beide wurden im September 2013 gewaltsam in staatliche Obhut genommen.

In der Mitte sieht man die kleine Schwester, welche erst vor kurzem geboren wurde. Sie befindet sich nicht in staatlicher Obhut und ihre Eltern mussten einige Ängste überwinden, die Kleine zum Besuch bei ihrem großen Bruders und der großen Schwester nach Deutschland überhaupt mitzubringen. Wenn man das Foto betrachtet, könnte man meinen, es wäre einfach eine normale glückliche Familie, oder nicht? Eine Familie, die einen Ausflug auf einem Bauernhof macht … ganz liebevoll und geborgen miteinander. Was anderes würde man nie denken.

Man würde nie darauf kommen, dass diese wunderbare Familie auf brutale Weise durch deutsche Staatsgewalt auseinander gerissen wurde, ohne dass etwas gegen die Eltern sprechen würde und es keine Spur von irgendwelchen Nachweisen gab, dass es den Kindern bei ihren Eltern nicht gut ging.

Was dieser Besuch unseren Kinder und anderen bedeutet.

Die Eltern erzählen: “Dieser Besuch hat unsere Kinder angespornt und ermutigt, und nicht nur unsere Kinder freuten sich an den Ziegen und der gemeinsamen Zeit, sondern sogar H. S. vom Jugendamt war berührt. Als er unsere Kinder zusammen mit ihrer jüngsten Schwester und den zwei Wochen alten Ziegenbabys beobachtete, erweichte sich etwas in diesem Mann. Er begann von sich zu erzählen und dass er auf einem Bauernhof aufgewachsen ist und auch gerne Tiere mag.“

In unserem Blogbeitrag https://news.zwoelfstaemme.de//Familie Hennigfeld heute vor Gerichtkönnen Sie mehr über die Situation dieser Familie nachlesen. Dort hieß es:Seit nun über einem Jahr versucht man eine Rechtfertigung für die Maßnahme vom 05. Sep. 2013 zu finden und lässt dabei alle uns entlastenden Informationen unbeachtet. Die meisten der sogenannten Sektenbeauftragten gehören einer der staatlichen Großkirchen an und sind somit voreingenommen unserer Glaubensgemeinschaft gegenüber. Die mit den Medien (RTL & Co) zusammen arbeitenden Aussteiger geben eine Wahrheit wieder, die verzerrt und einseitig unser Leben in der Gemeinschaft widerspiegelt und sich nicht auf unsere Familie übertragen lässt. Vielleicht verlangt das Gesetz aus diesem Grund:

Der Genuss bürgerlicher und staatsbürgerlicher Rechte, die Zulassung zu öffentlichen Ämtern sowie die im öffentlichen Dienste erworbenen Rechte sind unabhängig von dem religiösen Bekenntnis. Niemandem darf aus seiner Zugehörigkeit oder Nichtzugehörigkeit zu einem Bekenntnis oder einer Weltanschauung ein Nachteil erwachsen.” (Art. 33 Absatz 3 GG)

Kein Mensch hat das Recht, die Religion oder den Glauben eines anderen zu beurteilen. Dies steht im Gesetz festgeschrieben. Der Grund ist, dass keiner kompetenter Zeuge der Religion seines Nachbarn sein kann. Das ist völlig logisch, aber in unserem Fall wird dieses Gesetz überhaupt nicht angewendet. In Wirklichkeit ist bei uns die Zugehörigkeit zu den Zwölf Stämmen der einzige Grund, weshalb wir unserer Kinder beraubt worden sind.” Inzwischen ist fast noch ein weiteres Jahr vergangen und diese Eltern werden heute wieder vor Gericht stehen. Weitere Gerichtstermine sind für Ende September geplant, weil die Behördenmitarbeiter im Urlaub sind. Während die meisten Deutschen also mit ihren Familien Ferien machen, bleibt ihnen nur weiterhin die Hoffnung, dass sie irgendwann einmal wieder als Familie zusammenbleiben dürfen…