Die erstaunliche Geschichte der Familie, deren Kinder in Obhut genommen wurden in Frankreich …                                                                 … einem Land, wo es auf die Beweise ankommt.

Wir waren unter denjenigen in Frankreich, die von der Polizei zwecks einer Befragung festgenommen wurden. Bei dieser Gelegenheit verbrachte der Staatsanwalt unsere vier Kinder in die Obhut des zuständigen Jugendamtes. Nach zwei Wochen großen Leidens, Ungewissheit, Beten, Bereuen und Zweifeln entschied die Richterin, dass unsere Kinder zurück zu uns Eltern dürfen.

Die Berichte der Jugendamtsmitarbeiter und Erzieher waren positive. Sie bestätigten eindeutig, dass unsere Kinder nicht misshandelt sind, sondern kräftig, einfallsreich und sehr an ihren Eltern hängen.

In der abschließenden Stellungnahme hieß es, dass keine Schäden, weder körperlich noch seelisch bei den Kindern gefunden wurden. Die Sozialarbeiter des Jugendamtes schätzten unseren ältesten Sohn für seine Weisheit und Reife, mit der er ruhig in Frieden und Zuversicht die Situation bewältigte. Er kümmerte sich mit Hingabe Tag und Nacht um seine jüngeren Geschwister, vor allem den Jüngsten (eineinhalb Jahre alt), der mit Gewalt von seiner Mutter weggerissen worden war. Mit diesem Verhalten erwies er unserem Volk viel Ehre.

Die Richterin interessierte sich nicht so sehr für Züchtigung, obwohl sie dazu auch Fragen stellte. Ihre Sorge galt mehr der sozialen Isolation unseres Lebens. Deshalb möchte sie, dass unsere Familie die nächsten sechs Monate von Mitarbeitern des Jugendamtes betreut wird, dass sie unsere Lebenssituation kennen lernen können …

Wir, als Ehepaar, haben die Liebe und Güte Gottes erkannt in allem, was passiert ist. Sirach 2,1-18 hat uns in unserer Zeit der Prüfung gestärkt:

Mein Sohn, wenn du dem Herrn dienen willst, dann mach dich auf Prüfung gefasst …Besser ist es, in die Hände des Herrn zu fallen als in die Hände der Menschen. Denn wie seine Größe, so ist sein Erbarmen, und wie sein Name, so sind auch seine Werke.

Wir haben Seine Barmherzigkeit erfahren, als die Kinder zurückkamen. Er ist im Bilde und wir möchten Ihm weiterhin vertrauen und Sein vollkommenes Werk in unseren Herzen annehmen, damit wir Ihm in allem gefallen, dank Seiner Gnade und Barmherzigkeit.

Von ganzem Herzen bewundern wir unsere Brüder und Schwestern in Deutschland, die so viel mehr leiden müssen als wir. Bitte gebt nicht auf!“

Die glücklichen ElternAmans