Es ist nicht verständlich, dass in dieser Angelegenheit so viele Behörden still halten, schweigen zum Unrecht, das hier nun mal Kindern und Eltern der zwölf Stämme geschehen ist. Vielleicht meinen sie gar, Unrecht wird wohl Recht werden, wenn man es nur lange genug aufrecht erhält?
Das ist nicht zu rechtfertigen, nicht mal mit der Begründung: es braucht halt seine Zeit, bis die Behörden alles überprüft haben. Das haben sie wahrlich genug!
Zwar nichts stichhaltiges gefunden, aber wohl in der Haltung: das kann ja nicht sein, dass WIR uns da geirrt haben!
Wie lange schaut man noch zu?
Wie lange lässt man noch Zeit verstreichen, in der die Schäden an den Kinderseelen grösser und tiefer werden?
Wer von den Verantwortlichen hat nicht längst erkannt, dass die Maßnahmen völlig überzogen sind und waren?
Gibt es da nicht endlich mal wen, der sich schämt?
Und dieses Leid beenden möchte, um sich selber wieder in den Spiegel schauen zu können?
Hat denn niemand von den Verantwortlichen selber Kinder und kann ermessen, was diese Fehlentscheidungen eigentlich bedeuten?
Wen möchte man denn schützen mit der Aufrechterhaltung dieses unrechten Zustandes? Die Kinder sicher nicht!
Welche “Verbandelungen” wirken denn da so stark? Freunderl? Politische Verbundenheit? Allesamt sind grauslich……
Ich bitte die Verantwortlichen, die Entscheidungsträger, doch endlich mal den Mut zu haben und sagen: Stopp! Da ist ein Fehler passiert…
Jedenfalls sollen das Leid dieser Kinder und der Schmerz der Eltern diese Personen im Urlaub, in den Träumen, einfach allezeit, wenn sie selber mit der Familie glücklich sind (weil man sich ja so gut und gerecht fühlt, wenn man die Normen der Masse erfüllt, gell?) sie begleiten und berühren.

Auch anders denkende, anders handelnde Menschen sind liebende Eltern!

All ihr schweigende Mächtigen: tut doch endlich was! Ihr habt doch auch ein Gewissen, müsst doch spüren: was ist recht und was ist unrecht.
Gegen ein paar Rutenstreiche ist dieser Zustand eine anhaltende Folter, die lebenslange Schäden bei den Kindern verursacht!

Gibt es denn nicht EINEN, der den Mumm hat, sich gegen dieses geschehene Unrecht zu stemmen?
Ich bitte Sie einfach: tun Sie es doch. Das Leid dauert schon viel zu lange….
Romana Nyffenegger