die H. Beyschlag Anlass für eine Anzeige gegeben haben?

In der Augsburger Allgemeine sagte H. Beyschlag, Direktor des Amtsgerichts Nördlingen letzte Woche, dass er die Zwölf Stämme anzeigen wird wegen Plakaten, welche zwei unserer Teenagers beim Stabenfest trugen. Es ist nur schwer verständlich warum, weil H. Beyschlag eigentlich nichts mit diesen Plakaten zu tun hatte. AA 2015-05-12 Stabenfest, OLG, Beyschlag

Das eine Plakat machte deutlich, dass 1939 alle deutschen Kinder dem Führer gehörten. Das Bild zeigt ein frohes und stolzes deutsches Mädchen mit dem Titel „Auch Du gehörst dem Führer.“

Das Plakat hatte nichts mit H. Beyschlag zu tun, sondern damit, dass der deutsche Staat Kinder als sein Eigentum betrachtet, obwohl es ein Land ist, das sich als demokratisch bezeichnet und angeblich Menschenrechte beschützt. Der springende Punkt ist: Wem gehören die Kinder – dem Staat oder den Eltern?

Auch Du gehörst..-1Unsere Kinder wurden tatsächlich bei der Razzia gegen ihren Willen mitgenommen und sind nun schon 20 Monate lang in Jugendhilfeeinrichtung und bei Pflegefamilien eingesperrt.

Der Titel über dem zweiten Plakat besagte: „Auch Du gehörst dem Staat.“ Die Teenager, die diese Plakate trugen, können dies selbst bezeugen, weil sie das selbst erfahren haben. Sie hatten gedacht, dass sie das Recht hätten, mit ihrer Familie zu leben, aber das Gericht und das Jugendamt haben sie „eines Besseren belehrt“.

Diese Mädchen denken, dass die deutschen Bürger die Wahrheit wissen sollten über das, was das Familiengericht Nördlingen und das Jugendamt Donau-Ries im Namen des Jugendschutzes tun. Sie glauben, dass die deutschen Bürger die Wahrheit darüber erfahren sollten, was das Familiengericht Nördlingen und das Jugendamt Donau-Ries im Namen des Jugendschutzes tun.

Die Familien werden nicht individuell behandelt und es wird auch nicht in angemessener Weise vorgegangen, wenn es tatsächlich ausreichend Verdacht für eine Kindeswohlgefährdung gegeben hätte. Stattdessen wurden alle Kinder willkürlich aus ihren Familien herausgenommen aufgrund des Glaubens ihrer Eltern. Die meisten Kinder werden nun schon fast zwei Jahre festgehalten ohne eine faire Anhörung, in der festgestellt wird, ob die Herausnahme weiterhin notwendig ist. In allen Fällen gibt es absolut keine Anzeichen von irgendwelchen Schäden: am Tag der Razzia fanden die Amtsärzte keine Nachweise für eine Kindeswohlgefährdung. Warum hat man sie dann nicht am selben Tag wieder nach Hause zu ihren Eltern geschickt, wie es die Behörden den Kindern versprochen hatten, wenn sie kooperieren würden?

psoBeide Plakate kritisierten die staatliche Kontrolle von Kindern. Genau dagegen haben diese jungen Mädchen protestiert, weil sie das in staatlicher Obhut und der Fremdunterbringung durch das Jugendamt am eigenen Leib erfahren haben, bis sie flüchten konnten. Warum können sie es dann nicht sagen?

2015-04-26 Ishah an SV August-FrenzelWir werden demnächst die Stellungnahme eines dieser Mädchen veröffentlichen, in der sie erklärt, warum sie das getan hat. Dann können Sie sich selbst ein Urteil bilden. Es geht hier nicht um H. Beyschlag, sondern um das Wohl von Kindern. Die Zwölf Stämme Kinder, die immer noch gegen ihren Willen in staatlicher Obhut sind, für sie gibt es keinen Zweifel darüber, dass Kinder immer noch dem Staat gehören. Sie werden ja weiterhin von ihren Eltern getrennt gehalten ohne ein faires, beschleunigtes Verfahren.

Obwohl die Amtsärzte keine Nachweise für eine Gefährdung, Verletzung oder Misshandlung bei den Kindern fanden, behauptete H. Beyschlag dennoch während der Pressekonferenz am 5.September 2013 vor der Öffentlichkeit das Gegenteil. Aber warum hat er Ihnen nicht mitgeteilt, dass es keine Nachweise für eine Kindeswohlgefährdung gab?

Darum ging es in dem Flugblatt mit dem Bild von H. Beyschlag, welches wir austeilten. Das Bild wurde bei dieser Pressekonferenz aufgenommen. Wir haben darin nichts Unwahres oder Verdrehtes publiziert. Der Arztbericht ist in den Gerichtsakten. Aber das Familiengericht hat die Wahrheit dessen bis heute nicht anerkannt. Es ist schon seit der Polizeirazzia am 5. September 2013 also von Anbeginn der Verfahren bewiesen.Beyschlag flyer 1

https://news.zwoelfstaemme.de/2015/06/07/was-ist-an-unserem-flugblatt-zu-beanstanden/

In diesem Flyer wird nichts über das Dritte Reich erwähnt. Er sollte lediglich die Bevölkerung darüber informieren, dass H. Beyschlag die tatsächlich gefundenen Ergebnisse verschwiegen hat. Er hat durch das Verschweigen wichtiger Fakten bei der Pressekonferenz außerdem die Gemeinschaft in ein schlechtes Licht gerückt. Er hat nichts über die Ergebnisse der ärztlichen Untersuchung erwähnt, sondern nur die ungeprüften Aussagen von Aussteigern verbreitete aus einem familiengerichtlichen Verfahren, welches normalerweise unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet, um die Kinder zu schützen und zu vermeiden, dass die Betroffenen unter falschem Verdacht leiden müssen.

Da das Familiengericht nicht die Sachkenntnis besitzt, psychische Kindeswohlgefährdung zu beurteilen und da die Ärzte keine körperliche Kindeswohlgefährdung bestätigen konnten, gibt es gute Gründe zu fragen: „Warum werden sie dann immer noch festgehalten?“

Warum wartet das Gericht seit eineinhalb Jahren damit ein Sachverständigengutachten für die Kinder anzuordnen, obwohl das schon gleich nach der Inobhutnahme in seiner Macht stand? Das Beschwerdegericht OLG München hat die selbe Frage aufgeworfen. Es sind also nicht nur Eltern der Zwölf Stämme, die nun fragen:

Gericht-Amtsgericht-3Ist ein faires Verfahren und die Beachtung des Beschleunigungsgebots überhaupt noch möglich?“ Das OLG München bestätigt diese Sorge. Was ist mit den Kindern während der letzten 20 Monate geschehen? Das Jugendamt hat alles versucht, die Kinder gegen ihre Eltern, gegen ihren Glauben und gegen ihren Lebensstil aufzuhetzen und ihr Denken zu beeinflussen und das Familiengericht Nördlingen hat dies zugelassen, trotz unzähliger Bitten von Seiten der Eltern.