Das erste Thema im Bildungsausschuss des Landtags am 12.02.2015 betraf den steigenden Bedarf an Schulpsychologen in Bayrischen Schulen. Es wurde über sozial-emotionale Verhaltensstörungen, Mobbing, auch sexueller Art, Cyber-Mobbing, Krisenintervention, Lehrergesundheit, Aufarbeitung von Traumatisierung bei Flüchtlingskinder bis in die 2. Generation debattiert … der Zeitrahmen reichte gar nicht wirklich aus die ganze Bandbreite dieser Thematik zu erläutern…

Als nächstes Thema standen dann die Zwölf Stämme auf der Tagesordnung:Bayerischer-Landtag

Die Zwölf Stämme gibt es ja nicht erst seit gestern, warum hat man nicht schon früher ausführlicher Bescheid gewusst? Vielleicht würde ein besserer Informations-Austausch zwischen den Bundesländern helfen?

Es wird über Menschen gesprochen, die den Sitzungsteilnehmern leider nicht persönlich bekannt sind. Wir sitzen in den Bänken und wissen, wovon sie reden.

Ja, wir leben seit 1994 in Deutschland. Wir hatten es mit etlichen Behördenvertretern zu tun über die Jahre. Die Behörden in den Ländern, in denen wir vorher lebten, waren eigentlich immer gut informiert. Wir haben uns nie versteckt, auch nicht, dass wir unsere Kinder zuhause unterrichten. Wegen dem Thema Schulpflicht sind wir auch in Niedersachsen, Baden Württemberg angeeckt nicht erst in Bayern. Aber wir haben auch überall Menschen in den Ämtern mit Verständnis gefunden. 100_9406Menschen, die uns kennengelernt haben, und wussten, dass wir glückliche Familien sind mit zufriedenen, gesunden Kindern.

Ja selbst in Bayern haben wir zuerst solche Behördenvertreter gefunden, die uns persönlich kannten und uns dann sogar eine private Ergänzungsschule genehmigt hatten – eigentlich eine positive Erfahrung für beide Seiten über sieben Jahre. Nicht ein einziger dieser Beamten, nicht einmal ein Arzt, hat je misshandelte Kinder gesehen, auch nicht unsere Familienangehörigen, Freunde, Bekannten oder irgendeiner unserer unzähligen Gäste.

Mainka 1

Außerdem erhält man unter https://news.zwoelfstaemme.de/ tausende von Infos. Man fragt sich, wo unsere SPD Politiker eigentlich leben …

Außer zwei Mädchen, die aus den Institutionen geflohen sind, erfüllen alle Kinder die Schulpflicht.

Keiner wundert sich darüber, warum sie geflüchtet sind. Hat es ihnen dort nicht besser gefallen, als bei ihren Eltern …?

Ja, warum fragt eigentlich keiner nach wie es den Kindern dabei geht, wurde diese Maßnahme nicht angeblich zum Kindeswohl getroffen? Aber welche Politiker haben schon Zeit daran zu denken, wie es diesen Kindern geht. Hauptsache sie erfüllen die staatliche Schulpflicht!

Die in Obhut genommenen Kinder, die in den Institutionen und bei Pflegefamilien leben, gehen jetzt auf verschiedene Schulen – es sind keine Probleme bekannt.

Komisch, dass diese angeblich misshandelten Kinder keine schulischen Probleme haben? Misshandlung bei Kindern schlägt sich doch bekannterweise immer an den schlechten schulischen Leistungen und Problemen im Sozialverhalten nieder. Warum brauchen die Kinder der Zwölf Stämme trotz der Traumatisierung einer Herausnahme aus der Familie durch Polizeigewalt und dem „Fluch“ ein „Sektenkind“ geschimpft zu werden, keine Psychologen im Gegensatz zu den „ganz gewöhnlichen“ Schülern und Lehrer?

Man hat so viele Jahre keine Anzeichen, keine Beweise von Kindesmisshandlung gefunden. Wir müssen es anderen Behörden leichter machen, damit die besser Bescheid wissen über die Zwölf Stämme. Man hätte früher eingreifen und taktischer vorgehen müssen.

Zehn Mal im Jahr wurden Leistungskontrollen durch einen Schulpsychologen an der Zwölf Stämme Schule durchgeführt. Schade, dass man weder bei Gericht noch im Parlament ihn fragt.

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(Screenshot von http://www.spiegel.de/schulspiegel/zuechtigung-und-lehrermangel-schule-der-zwoelf-staemme-droht-aus-a-895160.html)

Man versteht hier immer noch nicht, dass die Kinder körperlich und psychisch völlig gesund waren und in intakten Familien gelebt haben, bei Eltern, die zusammen sind und einander und ihre Kinder lieben. (So wie der Papst auch zweifellos Kinder liebt.)

Bis Dezember 2013 wurden Informationen über die angebliche Kindeswohlgefährdung an alle Länder, in denen Zwölf Stämme Gemeinschaften existieren, weitergeleitet: USA, Kanada, Argentinien, Brasilien, Australien, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Tschechien.

Komisch, dass es nur in Deutschland zu einem kollektiven Sorgerechtsentzug kam und in keinem der anderen Länder, obwohl auch dort die Behörden das Wohlergehen der Kinder natürlich sogleich auch überprüft haben. Wundern sich die deutschen Behörden nicht, dass sie die einzigen auf der Welt sind, die solch einen drastischen Eingriff in die Grundrechte der Familien für notwendig fanden?

Regelmäßige Medienberichte informieren über die aktuelle Lage, so dass jeder den Stand der Dinge kennt. Diese Informationen können auch die österreichischen Behörden einholen. Aber wir werden trotzdem einen Bericht an die österreichischen Behörden verschicken.

Es wird noch mehrfach über die Problematik des Datenschutzes gesprochen. Die tatsächliche Situation der Kinder und ihren Familien interessiert keinen, aber dafür verlässt man sich auf Informationen aus der Presse, die unsere Privatsphäre mit Füßen trampeln und ohne Scham weltweit falsche Daten über uns und unsere Kinder veröffentlichen.

Ja, die Damen und Herren der Politik reden über viele Themen. Sie haben Informationsblätter und Statistiken vor sich liegen, aber sind der Realität leider sehr entfremdet. Schade, dass sich keiner auf ein persönliches Gespräch mit uns, den Betroffenen einlässt, und wissen will, wie die Situation wirklich aussieht.

Es ist kein Ende absehbar. Die Verfahren gehen einen sehr gemächlichen Gang, aber die Regierungsbeamten können bei den Gerichten nicht als Beschleuniger wirken.

Aber dem Fazit, dass der Rechtsstaat gut funktioniert in Bayern, stimmen alle zu...ps