FamilySehr geehrte Frau Richterin,

wir haben inzwischen Deutschland verlassen.

Hier ist mir am 9. Dezember 2014 mein zweiter Sohn geboren, auf den Tag genau ein Jahr nachdem mein Erstgeborener meiner Frau gewalttätig entrissen wurde. Bei der Geburt wurde mir erneut die Tiefe und Intimität des Ehebundes und des Gebärens bewusst. Ein Mann, der seine Frau bei der Geburt seines Kindes erlebt, weiß, dass da ein Schöpfer ist. Einer Frau, die durch all dieses geht um Leben hervorzubringen, ihrer Kinder zu berauben, ist in meinen Augen schlichtweg ein himmelschreiendes Verbrechen. Der Mensch, Mann und Frau ist im Ebenbild Gottes geschaffen. Ehe und Familie sind von Gott initiiert. Erheben Staatsdiener ihre Hand gegen Familien, erheben sie ihre Hand gegen Gott und bringen einen Fluch auf sich.

In Sprüche 26:27 steht folgendes:

Wer eine Grube macht, der wird hineinfallen; und wer einen Stein wälzt, auf den wird er zurückkommen.

Es gibt geistige Gesetze, deren Grenzen sich nicht verrücken lassen. Sogar der deutsche Volksmund beschreibt ein solches: “Wer anderen eine Grube gräbt, wird selbst hineinfallen.”

Das Grundgesetz geht davon aus, dass Eltern erziehungsfähig sind. Art. 6 GG besagt, dass es das natürliche Recht von Eltern ist, ihre Kinder zu erziehen. Es begegen_ihrem_willen_festgehaltendarf keines psychologischen Gutachtens darüber. Wenn das Jugendamt anderer Meinung ist, sollen sie entsprechende Tatsachen aus ihren Akten anführen. Die willkürliche Inobhutnahme war nicht gerechtfertigt. Ich fordere die sofortige Rückgabe meines Sohnes. Dass er von mir ferngehalten wird, verursacht psychologische Verletzungen und womögliche Schäden.

Leider sind die Behörden einer Verleumdungskampagne auf den Leim gegangen und helfen jetzt, eine Grube zu graben. Ich hoffe, Frau Richterin, dass Sie und die Behörden die Wahrheit hören können. Selbst wenn die Wahrheit noch eine kleine Weile unterdrückt wird, wird sie dennoch offenbar werden.

Ein falscher Zeuge bleibt nicht ungestraft und wer Lügen vorbringt, geht zugrunde.

(Sprüche 19:9)

Wir haben das Recht auf ein faires Verfahren, somit auch Recht auf rechtliches Gehör. Warum haben Sie unsere Zeugen nicht angehört? Im Rahmen eines fairen Verfahrens fordere ich die unreduzierte Akteneinsicht vom Jugendamt.

IMG_8003§ 8a vom SGB verpflichtet das Jugendamt die Verhältnismäßigkeit einer Maßnahme abzuschätzen. Hierfür müssen mehr als ein Experte die Situation einschätzen und die mildeste Maßnahme zur Abwendung der Gefahr wählen. Ich will die Akten hinsichtlich dieser Abschätzung sehen. Sowohl vom 05.09.2013 als auch vom 09.12.2013. Die Polizeiaktion vom 09.12.2013 in der Mutter-Kind-Station macht deutlich, dass es keine Abschätzung der Verhältnismäßigkeit gab. Hier waren andere Motive am Werk.

Zumal uns das Jugendamt auch vor dem 05.09.2013 nicht kannte, liegt es nahe, dass niemals eine Verhältnismäßigkeit geprüft wurde. Dieses ist wahrscheinlich ein Grund, dass uns bis heute keine Akteneinsicht gewährt wurde. Der Leiter des Jugendamtes, Herr Kanth hätte jederzeit mit mir reden können. Ich habe niemals irgendwelche Sprecher ermächtigt, deren Agieren ich mir jetzt zurechnen lassen muss. Wir hatten lediglich Vertreter in schulischen Angelegenheiten, die mich noch nicht betrafen, da mein Sohn erst 2 ½ Jahre alt war. Ich fordere die volle Akteneinsicht, weil es mit Sicherheit auch positive Aktennotizen gibt.

So wie § 1631 in unserem Fall interpretiert wird, “legalisiert” es den größten Gewaltakt den man einer Familie antun kann. Bloße Zugehörigkeit zu einer religiösen Gruppe ist kein Schuldbeweis und Grund, uns zu richten. Wir beanstanden, dass irgendwelche Aussagen über andere Familien einfach verallgemeinert in unsere Akte aufgenommen werden. Ebenso möchte ich klarstellen, dass alle sogenannten Zeugen meine Familiensituation gar nicht kennen, da sie uns verließen, bevor ich eine Familie hatte. Somit sind ihre Aussagen bedeutungslos und aus meiner Akte zu entfernen. Außerdem habe ich niemals die medizinische Fürsorge meines Sohnes vernachlässigt. Ich komme aus einem Elternhaus mit viel Fürsorge und diese gebe ich auch von Herzen gerne an meine Kinder weiter. Sämtliche Unterstellungen treffen auf meine Familie nicht zu. NOCHMALS WIR LIEBEN UNSEREN SOHN!

Dieses Gericht ist gebunden an die Verfassung und an die europäische Menschenrechtskonvention. Hier ein Zitat aus “Parliamentary Assembly of the council of Europe vom 30.November 2012”:

Über Menschenrechte und Familiengerichte:

1. Die parlamentarische Versammlung ist in Sorge über das richtige Funktionieren der Familiengerichte in einigen europäischen Staaten, ( auch Deutschland!) wo Kinder gegen den Willen der Eltern in Obhut genommen werden und das Recht, dass die Familie respektiert wird und ein faires Verfahren gewährleistet wird, verletzt wird.

3. Die Versammlung bestätigt, dass die Umgebung der Familie die besten Bedingungen für die richtige Entwicklung von Kindern bietet. Bevor Kinder in die Obhut anderer oder einer Institution gegeben werden, sollte ihrer eigenen Familie jegliche Hilfe garantiert worden sein, um mit den Problemen in der Familie umzugehen.

Meine Familie ist seit fast 16 Monaten unerträglich zerrissen. Ich appelliere inständig an Ihr Gewissen, diese Situation zu beenden. Ich weiß zutiefst, dass mein Schöpfer früher oder später mit den Treibern dieser Kampagne umgehen wird, der Stein wird auf sie zurückrollen.

Jeaseyah mit Abba