Und zwar folgendermaßen:

Manche Gesetzgeber glauben, dass es illegal sein sollte, wie Jesus als Kind erzogen wurde

Noerdlingen_28_Nov_13-1Während die Mehrzahl der Deutschen Weihnachten und Neujahr feiern, hoffen wir, dass sich auch alle im Klaren sind, dass die 16 Kinder von den Eltern in den Zwölf Stämme-Gemeinschaften in Klosterzimmern und Wörnitz nicht bei ihren Eltern sind und die Festtage auch nicht mit ihnen verbringen werden. Stattdessen flehen sie weiter die Gerichte, das Jugendamt, die Erzieher in den Einrichtungen und die Pflegeeltern an, dass man sie doch nach Hause lasse. Ihrer Stimme aber wird keine Beachtung geschenkt. Manchmal verlieren sie beinahe die Hoffnung, dass sie je wieder nach Hause dürfen. Dabei haben sie eine starke Beziehung zu ihren Eltern und leben nur für den Tag, an dem sie aus der Gefangenschaft entlassen werden.

chaninah an PrexlBittbrief an einen Richter

Die verantwortlichen Behördenvertreter müssen ihr Gewissen sehr stark unterdrücken, wenn sie diese Kinder weiterhin gegen ihren Willen festhalten ohne Beweise für eine Kindeswohlgefährdung. Das ist nicht nur illegal, sondern auch unmenschlich und verletzt die Menschenwürde dieser Kinder.

Von Behördenseite bekommen wir drei Fehlvorstellungen zu hören, die irreführend, voreingenommen und engstirnig sind, jedoch sehr überzeugend, um ihre Maßnahmen gegen die hilflosen Kinder der Zwölf Stämme-Eltern zu rechtfertigen.

Es handelt sich um folgende Fehlvorstellungen:

  1. Die Zwölf Stämme sind eine religiöse Minderheit, der man vorwirft, sie würde ihren Kindern die „Gelegenheiten“ nehmen, die ihnen die breitere deutsche Gesellschaft bietet. Das hat einen negativen Beigeschmack.
  2. Die Zwölf Stämme-Gemeinschaft in Deutschland sei eine „Subkultur“ und habe daher kein Recht auf den verfassungsmäßigen Schutz ihrer Menschenrechte.
  3. Die Lehren aus den Sprüchen der Bibel und das fünfte Gebot seien altmodisch und überholt und für die heutige moderne Gesellschaft nicht mehr von Bedeutung.

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Die Wurzeln der Zwölf Stämme-Gemeinschaften gehen zurück bis zum Fundament ihres Patriarchen Abraham, dem Gott vor 4000 Jahre sagte, dass er sein Land verlassen und an den Ort gehen solle, den Gott ihm verheißen hatte. Daraufhin verließ er die breitere Gesellschaft, in der er aufgewachsen war, und gründete eine neue Gesellschaft auf einem Fundament, dessen Architekt und Bauherr Gott war (Hebräer 11,10). Das Leben der damaligen zwölf Stämme basierte auf dem Gehorsam zu Gottes Wort, wie es in der Bibel steht. Und dadurch, dass sie Sein Wort befolgten, sollte auf der Erde eine Kultur entstehen als ein Licht für alle anderen Nationen, um ihnen zu zeigen, wie ein Leben aussieht, in dem Menschen Gottes Gebote befolgen. Diese Kultur sollte ein neuer und lebendiger Weg sein, ein Zusammenleben und zwischenmenschliche Beziehungen in der Liebe Gottes und ihres Nächsten auf der Grundlage der Vergebung. Es war in keinster Weise Gottes Absicht, eine „Subkultur“ zu gründen, die den Menschen die Gelegenheiten der breiteren Gesellschaft nimmt, sondern vielmehr eine Lebensart, die ein Licht für die Nationen ist.

Im Laufe der darauffolgenden Jahrhunderte wurden dieses Zwölf Stämme Volk, Israel, zerteilt und zerstreut, weil sie Gottes Gebote nicht befolgten. So entstanden schließlich die neuen, geistigen Zwölf Stämme durch die wundersame Geburt, den Tod und die Wiederauferstehung von Jahschua bzw. dem biblischen Jesus. Sein Leben brachte den Neuanfang einer brandneuen Kultur hervor, in der alle Gläubigen zusammenlebten und alles gemeinsam hatten (Apg 2,44). Sie teilten ihren ganzen Besitz entsprechend den Bedürfnissen der Einzelnen und so gab es unter ihnen nicht einen Bedürftigen. Entspricht dies nicht der Herzenssehnsucht der ganzen Menschheit, die gerade dieses „Fest der Liebe“ begeht… eine Welt, in der die Menschen in Frieden zusammenleben und alles miteinander teilen können?

Traurigerweise verschwand aber auch diese neue Kultur der geistigen Zwölf Stämme. Ihre Liebe für Gott und füreinander ließ nach und ihr Ungehorsam zu Gottes Geboten führte zur finsteren Geschichte des Christentums der letzten 1900 Jahre, die von Zerteilung und Grausamkeit geprägt war. Doch Gott hat beschlossen in der jetzigen Zeit (Daniel 2,44) das Leben wiederherzustellen, das damals existierte, als die neuen, geistigen zwölf Stämme ins Leben gerufen wurden.

Unsere Zwölf Stämme-Gemeinschaften auf der ganzen Welt sind jeden Tag darum bemüht, die Gebote zu befolgen, die Gott durch das Alte und das Neue Testament der Bibel klar zum Ausdruck gebracht hat. Es gibt Freiwillige, die diese Kultur wieder zum Leben erwecken, in der alle Gläubigen zusammen sind und alles miteinander teilen und dieses Licht wird so hell strahlen, dass es den Nationen real zeigt, wie Gott möchte, dass Seine Kinder leben. Die Frucht dieses Lebens sind unsere Kinder, die in Liebe mit ihren Eltern verbunden sind und das Herz ihrer Eltern annehmen. Obwohl wir in den letzten 40 Jahren viele Fehler gemacht haben, so hat unser Leben doch erstaunliche Kinder und eine unwahrscheinlich starke Beziehung zwischen Eltern und Kindern hervorgebracht. Fast jeder, der unsere Kinder je gesehen hat, kann dies bezeugen.

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Wir hoffen, dass die Gerichte und die anderen Behörden, die unsere Kinder gefangen halten, das Richtige tun werden… das Richtige für die Kinder, ihre Eltern und für Deutschland, nämlich dass sie diese Kinder ihren Eltern zurückgeben. Lassen Sie sie wieder nach Hause! Denken Sie daran, dass die untersuchenden Ärzte und Psychologen an dem Tag, an dem die Kinder abgeholt wurden, bei keinem Beweise für eine Kindeswohlgefährdung gefunden haben! Aber die Behörden halten unsere Kinder fest, so als ob sie Beweisstücke wären, und versuchen ihnen Gründe zu geben, sich gegen ihre Eltern zu wenden. Sie suchen mit allen möglichen Methoden nach Beweisen, die sie nicht haben, die Autorität der Eltern zu untergraben und ihre Kinder entgegen der Erziehung ihrer Eltern zu indoktrinieren. Das ist nach den Maßgaben des deutschen Grundgesetzes und den Urteilen des Bundesverfassungsgerichts nicht nur falsch und illegal, sondern auch moralisch verwerflich und anstößig! Diese Maßnahmen verletzen die Menschenrechte, die Familienrechte und die Menschenwürde. Diese Rechte werden aufs Gröbste verletzt.

Es scheint, als wolle die deutsche Regierung keine ethnischen oder religiösen Minderheiten in ihrem Land dulden, die sich nicht völlig in den deutschen Mainstream integrieren. Dabei garantieren das Grundgesetz und die Europäische Menschenrechtskonvention, an die die Bundesrepublik Deutschland gebunden ist, jedem einzelnen Bürger und Minderheiten diese Grundrechte. Was nun? Was wird in Deutschland siegen: die deutschen Gesetze, welche die Menschenrechte beschützen, oder die Maßnahmen des Jugendamtes und der Gerichte, die Mitgliedern der Zwölf Stämme-Gemeinschaften diese Rechte verweigern? Wer entscheidet? Diese wertvollen Kinder liegen auf der Waagschale …IMG_0988

Deutschland verbietet also Disziplin und Heimunterricht, aber beides wird in den Verheißungen an Abraham im 1. Buch Mose, in den Sprüchen der Bibel und andere Stellen in der Bibel befürwortet und geboten. Erwartet der deutsche Staat von uns, dass wir Gottes Gebote, die ganz klar in den Sprüchen stehen, durch die deutschen Gesetze ersetzen, welche Gottes Wort verbieten? In Deutschland gibt es für wahre Christen keinen Raum, ihren Glauben auszuüben, wenn sie am Fundament ihres Glaubens, dem Wort Gottes, festhalten.

Die Gebote und Verheißungen an Abraham stehen immer noch und haben auch heute für Gläubige Gültigkeit. Eine Kultur, die alle Menschen durch den Glauben an unseren Herrn und König, den Messias, annimmt, sollte nicht verboten, sondern begrüßt werden. Die Sprüche dienen dazu, dass Menschen die Weisheit und die Erkenntnis, welche am Anfang beim Schöpfer war, erlangen können. Die Menschheit wäre gesegnet, wenn sie auf die Unterweisung der Weisheit hören würde, die dabei war, als der Himmel und die Erde erschaffen wurden.

Wenn die Weisheit Gottes die Fundamente des Universums gelegt hat, können wir dann nicht auch Seine Unterweisung in Bezug auf Kindererziehung annehmen?

Denn wen der Herr lieb hat, den züchtigt er, und er schlägt mit der Rute jeden Sohn, den er gern hat.

(Hebräer 12,6 in der Elberfelder Bibel)

Rute und Zucht geben Weisheit; aber ein sich selbst überlassener Knabe macht seiner Mutter Schande.

(Sprüche 29,15)

Ist dieser Rat nicht wahr? Kann das Jugendamt oder können die Familienrichter ihn widerlegen? Kann der Deutsche Bundestag ihn abschaffen? Von Anbeginn der Zeit haben Menschen des Gewissens auf der ganzen Welt diese Anweisung befolgt.

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Erst die modernen Staaten haben Gesetze erlassen, die den Eltern ihre rechtmäßige Autorität über ihre Kinder wegnehmen – nicht die Autorität, sie zu misshandeln, sondern sie zu erziehen und zu disziplinieren. Wen wundert es da noch, dass Eltern auf der ganzen Welt ihrer Kinder beraubt werden? Geht es den Kindern dann überhaupt besser? Wir glauben es nicht, weil der Staat nicht befähigt ist, Kinder zu erziehen. Jeder weiß doch, dass staatliche Institutionen keine gute Kinderstube anzubieten haben. Wie denn auch? Es gehört ja eigentlich gar nicht zu ihren Aufgaben.

Chaninah im Kinderheim

Wieso sollten diese wertvollen Gebote Gottes in der heutigen Welt belanglos sein? Wie kann man es automatisch mit Misshandlung gleichsetzen, wenn man Gottes Wort befolgt? Wenn man Gottes Wort richtig interpretiert, nimmt das niemandem die Menschenwürde. Nur eine falsch verstandene und verfehlte Anwendung der Gesetze kann zu solch einem absurden Schluss führen. Werden in der deutschen Gesellschaft noch weiter unterdrückerische Gesetze und Maßnahmen erlassen, die direkt gegen Gottes Wort gehen, dann wird das zu noch mehr Sinnlosigkeit und Zerfall führen; dasselbe gilt für jedes andere Land, das Disziplin und Heimunterricht verbieten. Diese Gepflogenheiten sind nämlich nicht die Wurzel des Problems.

Wir wollen an dieser Stelle klarstellen, dass wir mit dem Wort „disziplinieren“ nicht frustrierte, wütende Eltern meinen, die ihre Feindseligkeit an ihren Kindern auslassen. Das kann man tatsächlich als Kindesmisshandlung betrachten. Wenn wir von „disziplinieren“ reden, meinen wir Eltern, die ihre Kinder so sehr lieben, dass sie ihnen beibringen, dass ihre Handlungen Konsequenzen haben. Richtige Erziehung bestärkt das Gefühl von moralischer Verantwortung für andere Menschen und ihre Umgebung in Kindern. Für jeden gewissenhaften Menschen und erst recht für diejenigen, die Gottes Anweisungen in der Kindererziehung befolgen, ist es völlig normal und selbstverständlich, dass man ein Kind für sein Fehlverhalten in Frieden diszipliniert und danach wieder liebevoll versöhnt.