Gestern Abend hat ein Großteil der Welt die Geburt von Jesus gefeiert. In Deutschland ist dies traditionell ein großes Familienfest. Zumindest in den Teilen der Welt mit christlichem Erbe kennen die meisten Menschen die wichtigsten Stationen im Leben von Jesus. Im Buch der Hebräer im Neuen Testament der Bibel wird sein Leben als eine Reifung zur menschlichen Vollkommenheit beschrieben:

Heb 2,10 „Denn es ziemte sich für den, um dessentwillen alle Dinge sind und durch den alle Dinge sind, dass er den, der viele Söhne zur Herrlichkeit geführt hat, den Urheber ihrer Errettung durch Leiden vollkommen machte.“

Heb 5,8.9So hat er, obwohl er Gottes Sohn war, doch an dem, was er litt, Gehorsam gelernt. Und als er zur Vollkommenheit gelangt war, ist er für alle, die ihm gehorsam sind, der Urheber des ewigen Heils geworden…

Jesus hat menschliche Vollkommenheit erreicht. Deshalb wurde er in den Himmel aufgenommen, durfte sich zur Rechten des Vaters niedersetzen und bekam alle Autorität im Himmel und auf Erden. Man weiß nicht viel darüber, wie er diese Autorität ausübte, außer dass er – 50 Jahre nachdem er seine Herrschaft antrat – in einem Brief an eine seiner Gemeinden sagte, dass er jeden züchtigt, den er liebt (Offb. 3,19). Was mit ihm wohl heute in Deutschland passieren würde, wenn er Kinder hätte…? Ob Jugendamtsleiter K. vom Jugendamt Donau-Ries in diesem Fall wohl einen Sorgerechtsentzug beantragen würde und ob Herr S., der Leiter des Sozialen Dienstes derselben Behörde, dann wohl die Inobhutnahme und Fremdunterbringung seiner Kinder ausführen würde…? Sollten diese Herren gestern Abend im trauten Heim und im vereinten Familienkreis am hell erleuchteten Christbaum Weihnachten gefeiert haben, fragt man sich, ob sie sich dessen bewusst waren, dass sie die Geburt einer Person feierten, die nach ihrem Maßstab ein Kindesmisshandler ist…

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Wenn Jesus im Jahre 2013 geboren worden wäre…  (Quelle:http://hoeheregewalt.blogspot.com/)

Am 27. August 2013 stellte Herr K., Leiter des Jugendamts Donau-Ries, beim Amtsgericht Nördlingen Antrag auf vorläufigen Entzug des Sorgerechts aller Eltern von Minderjährigen der Gemeinschaft der Zwölf Stämme in Klosterzimmern, weil ihnen vorgeworfen wird gemäß dem biblischen Gebot ihre Kinder zu disziplinieren und sie dadurch einer schwerwiegenden und nachhaltigen Kindeswohlgefährdung auszusetzen.