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Und ich bin nicht mehr in der Welt; diese aber sind in der Welt, und ich komme zu dir. […] Ich habe ihnen dein Wort gegeben, und die Welt hasst sie; denn sie sind nicht von der Welt, gleichwie auch ich nicht von der Welt bin. Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen. Sie sind nicht von der Welt, gleichwie auch ich nicht von der Welt bin. Heilige sie in deiner Wahrheit! Dein Wort ist Wahrheit. Gleichwie du mich in die Welt gesandt hast, so sende auch ich sie in die Welt.

Johannes 17,11-18

Benjadah BerlinDer Sohn Gottes hat also seinen Jüngern in Johannes 17 geboten „in der Welt, aber nicht von der Welt“ zu sein. Deshalb glauben wir, das Recht zu haben, nach Seinem Gebot „in der Welt und nicht von der Welt“ zu sein. Das wäre Religionsfreiheit, dass man in einer säkularen Welt seinen Glauben ausüben kann. Momentan wird Deutschland im Falle der Zwölf Stämme entscheiden, ob es seine Grundrechte aufrecht erhält und seinen Bürgern diese Religionsfreiheit gewährt.

Dazu hat Gott die Grenzen der verschiedenen Völker entstehen lassen, damit sie innerhalb ihrer nationalen Grenzen, die Möglichkeit haben nach ihrem Gewissen zu leben und Gott nach ihrer Auffassung zu dienen:

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Und er hat aus einem Menschen  das ganze Menschengeschlecht gemacht, damit sie auf dem ganzen Erdboden wohnen, und er hat festgesetzt, wie lange sie bestehen und in welchen Grenzen sie wohnen sollen, damit sie Gott suchen sollen, ob sie ihn wohl fühlen und finden könnten; und fürwahr, er ist nicht ferne von einem jeden unter uns.

Apostelgeschichte 17,26-27

Aus genau diesem Grund, damit wir Gott suchen können, verlangt die Verfassung eines freiheitlichen Landes wie Deutschland:

Der Genuss bürgerlicher und staatsbürgerlicher Rechte, die Zulassung zu öffentlichen Ämtern sowie die im öffentlichen Dienste erworbenen Rechte sind unabhängig von dem religiösen Bekenntnis. Niemandem darf aus seiner Zugehörigkeit oder Nichtzugehörigkeit zu einem Bekenntnis oder einer Weltanschauung ein Nachteil erwachsen.” Art. 33 (3) GG

Das bedeutet also, dass

„der Staat keine Religionsgemeinschaft bevorzugen darf oder die Besonderheiten oder Ideologie einer Organisation als wahr zu bewerten hat” (Robbers, Gerhard, “Law and Religion in Germany” – ”Gesetz und Religion in Deutschland” (2013), Teil II, Kap. 1, Individual Religious Freedom, C. Parental Care, Abschnitt 137),

und dass der Staat in religiösen und Glaubensangelegenheiten neutral sein muss. Es ist offensichtlich, dass dies im Fall der Behörden und der Zwölf Stämme nicht der Fall gewesen ist. Warum sonst wurde 23 Familien kollektiv das Sorgerecht entzogen, nur weil sie in Klosterzimmern bzw. Wörnitz gemeldet waren? Normalerweise hätten Gericht und Jugendamt sich individuell mit jeder einzelnen Familie auseinandersetzen müssen, aber weil diese Familien Teil der Glaubensgemeinschaft der Zwölf Stämme sind, wurden sie alle über den gleichen Kamm geschert.  Wir werden diskriminiert und verfolgt aufgrund unserer Zugehörigkeit zu einer religiösen Minderheit und weil wir unsere Kinder in Gottes Wegen und nach seinem wahren Wort erziehen möchten. Denn wie sonst soll die Prophezeiung von Jesaja 54, 13 erfüllt werden?

Und alle deine Kinder werden vom Herrn gelehrt, und der Friede deiner Kinder wird groß sein.

IMG_4219Dies findet sicherlich nicht in den staatlichen Schulen statt! Deshalb muss es auch das Recht geben, einen anderen Bildungsweg als den staatlichen einzuschlagen,  dass die Kinder „vom Herrn gelehrt werden“.

Aber in den folgenden Versen in Jesaja wird ebenso deutlich, dass der Weg zur Freiheit nicht immer einfach sein wird:

Siehe, sie mögen sich wohl zusammenrotten; aber es geht nicht von mir aus. Wer sich aber gegen dich zusammenrottet, der wird an dir zu Fall kommen. Siehe, ich habe den Schmied gemacht, der das Kohlenfeuer anbläst und eine Waffe hervorbringt nach seinem Handwerk; und ich habe auch den Zerstörer gemacht, um zu vernichten. Keiner Waffe, die gegen dich geschmiedet wird, soll es gelingen; und alle Zungen, die sich gegen dich vor Gericht erheben, sollst du schuldig sprechen. Das ist das Erbteil der Knechte des Herrn und ihre Gerechtigkeit, die ihnen von mir zuteil wird, spricht der Herr.

Jesajah 54,15-17