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Ich habe einen Traum. Ich habe einen Traum, dass es uns Menschen möglich ist, füreinander zu leben.

Ein Leben der Liebe – wo einer den anderen gemäß seiner Gaben unterstützt, für den anderen da ist, jederzeit.

Ein Leben, wo wir lernen, unsere egoistische Natur zu überwinden.

Ein solches Leben habe ich bei den Zwölf Stämmen gefunden, ein Leben, wo wir tagtäglich füreinander da sind. Da ist mein Zuhause.

Tamim01In dieser Gemeinschaft habe ich vor 4 1/2 Jahren geheiratet. Nach einem Jahr Ehe wurde uns ein geliebter Sohn geboren, ein Wunschkind, um das wir uns gerne liebend Tag und Nacht gekümmert haben.

Am 5. September 2013 wurde mein Traum jäh erschüttert. Ein großes Aufgebot an Polizei und Sozialarbeitern kam morgens um 6 Uhr -gleich einem Überfallkommando- auf unseren wunderschönen Gutshof gerast und die Häuser wurden gestürmt.

psoWir wurden im Wohnzimmer zusammengetrieben, wo man uns die Nachricht vom einstweiligen Sorgerechtsentzug unserer Kinder vorlas.

Wir mussten ein Foto mit einer Nummer in der Hand, machen lassen. Dieses war mein erster Kontakt mit den Behörden, dem Jugendamt. Ich musste meinen Sohn aus dem Schlaf reißen und einfach abgeben!

Am gleichen Tag wurde mein Sohn im Landratsamt amtsärztlich untersucht. Er hatte keinerlei Anzeichen von Misshandlung, er war kerngesund. Mein Sohn war damals 2 1/2 Jahre alt. Da er noch gestillt wurde, durfte meine Frau zunächst mitgehen.

Ketziah cut outNach 3 Monaten auf der Mutter-Kind-Station eines großen Jugendheimes wurde er auch von ihr überfallartig gewaltsam getrennt. Wir wussten nicht, wo er hinkommt, wie es ihm geht, was man ihm über uns erzählt. Sechs lange Wochen vergingen, bevor wir ihn das erste Mal für eine Stunde im Landratsamt sehen durften. Danach durften wir ihn alle drei Wochen, an einem neutralen Ort, für eineinhalb Stunden sehen inzwischen alle zwei Wochen für eineinhalb Stunden. Die Umgänge werden stets überwacht.

Unser geliebter Sohn ist in einer Pflegefamilie und das Handeln der Behörden und Richter macht klar, dass sie von vornherein nichts anderes als eine Trennung anstreben. Wir sind aufgrund von jahrelanger Verleumdung in diese Situation geraten. Der Höhepunkt davon war, dass sich RTL-Reporter Wolfram Kuhnigk bei uns einschlich und heimlich Filmaufnahmen machte. Seine Absicht war ganz bewusst, einen schrecklichen Film über uns zu machen und keine objektive Berichterstattung.

Wir alle kennen die Effekte, die der Filmbranche heutzutage offenstehen um eine gewünschte Wirkung zu erzielen. Wir kennen die Propagandafilme vergangener Tage. Bitte bilden Sie sich von Herzen eine eigene Meinung. Wir hoffen nach wie vor, dass sich die Behörden ihren Irrtum eingestehen können!

Tamim 2Wir sind heute hier, weil wir in unserer Menschenwürde sehr verletzt sind, und weil wir nicht wollen, dass das Gleiche auch weiterhin anderen Menschen in Deutschland passiert. Wir wollen, dass die Menschenwürde in Deutschland wieder großgeschrieben wird.

Herr Rößle, Herr Kanth, wir wollen unsere Kinder zurück. Unser Schöpfer hat sie uns anvertraut. Es ist das natürliche Recht der Eltern, ihre Kinder zu erziehen. Sie haben Verleumdern geglaubt. Wie lange soll sich unser Verfahren noch hinziehen?

Wir fordern unsere Kinder zurück, Herr Rößle!