Eine Lüge, die oft genug erzählt wird, wird irgendwann zur Wahrheit.“ Vladimir Lenin

„Wenn man eine große Lüge erzählt und sie oft genug wiederholt, dann werden die Leute sie am Ende glauben.“
„Die brillanteste Propaganda […] muss sich selbst auf einige wenige Punkte konzentrieren, die immer und immer wieder wiederholt werden müssen!“ Joseph Göbbels

„Eine Lüge ist bereits dreimal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe anzieht.‘‘ Mark Twain

Dass Lügen benutzt werden, um die Öffentlichkeit zu täuschen und die Behörden zu beeinflussen, ist nichts Neues. Schon seit Mitte der 70-iger Jahre zirkulieren Lügen und Halbwahrheiten über die Gemeinschaft der Zwölf Stämme. Diese haben sich von den Südstaaten der USA über Neuengland und Kanada nach Europa und dann weiter nach Südamerika und Australien verbreitet. Die Tatsache, dass es Organisationen gibt, die die Absicht verfolgen, kleine religiöse Gruppierungen, die nicht der breiten Masse entsprechen, zu zerstören, ist schon ausführlich dokumentiert worden.1 Zu Anfang bestand ihre Taktik daraus, die Anhänger einer solchen Gruppe zu entführen, an einen geheimen Ort zu bringen und die angeblich “gehirngewaschenen” Mitglieder dort zu deprogrammieren.² Die Methode des Deprogrammierens wurde später aber verworfen, weil sich die Theorie der “Gehirnwäsche” als unwahr erwiesen hatte und eine Entführung offensichtlich gesetzeswidrig ist. Die Antisekten-Organisationen haben seitdem ihre Taktik geändert und stützen sich auf den Vorwurf der Kindesmisshandlung. Diese Kursänderung kam zum ersten Mal 1984 bei einer massiven, staatlich befürworteten Razzia bei der Zwölf Stämme-Gemeinschaft (alias Northeast Kingdom Community Church) in Island Pond, Vermont zum Tragen.

Diese Razzia wurde damals vom Gericht als “äußerst gesetzeswidrige Maßnahme” verurteilt, bei der die Staatsanwälte “keinen einzigen Beweis” nicht einmal gegen eines der 112 mitgenommenen Kinder in den Händen hatten. Richter Mahady schrieb eine 64-seitige Begründung, die ganz deutlich die Gesetzeswidrigkeit dieser staatlichen Aktion aufzeigt.³

Die Vorwürfe der Kindesmisshandlung im Zusammenhang mit Züchtigung und Schulpflicht breiteten sich danach nach Neuschottland aus, weil die Jugendämter in Vermont ihre falschen Informationen an die Behörden und Antisekten-Organisationen in Kanada weitergaben⁴ – mit dem Ergebnis, dass ein Vater und sein vierjähriger Sohn die nächsten Opfer wurden. Nach zehn Jahren Rechtsstreit wurde der Vater zwar freigesprochen, aber dem Kind wurde durch den Einfluss der Antisekten-Organisationen und die Lügen über seinen Vater und dessen Religion schwerer Schaden zugefügt.⁵ Vater und Sohn leiden jetzt nach 25 Jahren immer noch unter dem Drama und die Wunden sind noch immer nicht verheilt.
Die kanadischen und amerikanischen Jugendämter und die sogenannten „Sektenexperten“ verbreiteten aber auch in Europa ihre Lügen und Anklagen gegen die Zwölf Stämme, obwohl KEINES der Mitglieder in all den besagten Gerichtsverfahren jemals für schuldig befunden wurde (1984 Island Pond, Vermont, 1994 Hyannis, MA, 1997 Fall Dawson, Neuschottland, Kanada, 2001 Fall Wootten, Vermont)
Sabine-RiedeSogenannte „Sektenexperten“ wie Sabine Riede behaupten dieselben Dinge über die Zwölf Stämme, die schon seit dreißig Jahren immer wiederholt werden. Diese Vorwürfe waren damals unwahre Übertreibungen und sind es auch heute noch. Aber diese Menschen sind Meister darin, ihre Lügen so lange zu wiederholen, bis sie die unbedarfte Öffentlichkeit davon überzeugt haben. Sie sind Spezialisten, wenn es darum geht, Regierungsbeamte anhand unverlässlicher Informationen unter Druck zu setzen. Das Ergebnis ist die beschämende Razzia auf die Zwölf Stämme-Gemeinschaft in Klosterzimmern und Wörnitz am 5. September 2013 – auf Kosten der Kinder.
Wieder einmal haben die Behörden 40 Kinder mitgenommen, ohne auch nur bei einem der Kinder irgendwelche Anzeichen von Misshandlung zu finden. Aber in diesem Fall wurde trotz Mangel an Beweisen das einstweilige Sorgerecht dem Jugendamt übertragen. Wieso das? Warum haben die Richter die Kinder am 6. September 2013 nicht wieder zu ihren Eltern zurückbringen lassen, nachdem sie keine Kindesmisshandlung feststellen konnten? Warum wird in den Medien diese Frage nicht aufgeworfen? Das Jugendamt hält die Kinder immer noch in “Untersuchungshaft”, um aus ihnen “Beweise” gegen ihre Eltern herauszuquetschen.⁶

Das ist gesetzeswidrig und widerspricht all ihren Behauptungen, dass sie im Sinne des “Kindeswohles” und zum “Schutz des Kindes” handeln. Alle Kinder, die alt genug sind, sind inzwischen weggerannt und zu ihren Eltern geflüchtet. Sie haben ergreifende Geschichten von kriminalpolizeilichen Verhören, psychologischen Begutachtungen und einschüchternden Strafandrohungen von Seiten des Jugendamtes zu erzählen, die sie dazu bewegen sollten, unwahre Aussagen gegen ihre Eltern zu machen. Manche von ihnen lebten ständig unter der Angst, etwas zu sagen oder zu tun, was dem Jugendamt missfällt, weil ihnen dann der Kontakt zu ihren Eltern vollkommen untersagt worden wäre. Viele Pflegeeltern, Heimerzieher und Lehrer haben den Eltern gegenüber ausgedrückt, dass sie sich wünschen, dass die Kinder wieder zu ihrer Familie zurück dürfen. Aber sie alle haben Angst, etwas gegen das Jugendamt zu sagen, weil ihr Lebensunterhalt von eben diesem abhängt.

Es ist eine sehr üble Intrige, die sich hier in Bayern abspielt.⁷ Und die Gerichte stellen sich bis jetzt blind. Sie versuchen verzweifelt Beweise zu finden, indem sie Gerichtsgutachter für Eltern und Kinder bestellen, die die Eltern aufgrund der Züchtigung als erziehungsunfähig verurteilen. Aber es geht gar nicht um die Züchtigung – es geht darum, die Zwölf Stämme zu vernichten.
Das deutsche Gesetz, insbesondere §1631 BGB und §1666 BGB, fordert nicht, dass man Kinder ihren Eltern wegnimmt, wenn diese sie züchtigen. Jegliche staatliche Maßnahme unterliegt dem Gesetz der Verhältnismäßigkeit und es muss die tatsächliche Gefährdung abgewogen werden – nicht ein imaginäres oder unbegründetes Horrorszenario. Es gab keinerlei Anzeichen von Misshandlung bei irgendeinem der Kinder, also warum bleiben sie dann in den Händen des Jugendamtes? Weil die Behörden damit beschäftigt sind, die religiöse Überzeugung der Zwölf Stämme zu erforschen und zu verurteilen – was grundlegend gesetzes- und verfassungswidrig ist.⁸
Eine ähnliche Inobhutnahme vor dreißig Jahren im amerikanischen Vermont nannte der Richter “die schlimmste staatliche Maßnahme gegen Kinder seit Herodes, dem Großen” (dem Mord an unschuldigen Kindern).
Dass Deutschland diese Kinder als Geiseln genommen hat, und sie grundlos von ihren Eltern fernhält, ist jedoch weitaus schlimmer, weil ein Jahr vergangen ist und das Jugendamt immer noch keinen einzigen Beweis für die Kindeswohlgefährdung geliefert hat. Stattdessen verbringen sie ihre Zeit und Steuergelder damit, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, den Glauben der Kinder zu beeinflussen und sie gegen ihre Eltern aufzuhetzen.

Mark Twain hatte Recht, als er sagte, dass “eine Lüge dreimal um die Welt gelaufen ist, bevor die Wahrheit ihre Stiefel anzieht”. Die Lügen werden hier in Deutschland zur Wahrheit, dadurch dass die Propaganda weiter ihren Lauf nimmt. Aber die Wahrheit zieht ihre Stiefel an. Diese Kinder, die weggerannt sind, haben etwas zu erzählen und sie melden sich jetzt zu Wort. Verschließen Sie Ihre Augen, Ihre Ohren und Ihre Herzen nicht! Das Abschreckendste für unterdrückerische und korrupte Beamte ist eine informierte Öffentlichkeit und faire, neutrale Medienberichte.

1. Agents of Discord, Anson Shupe (2006), New Heretics of France, Susan Palmer (2012), Die wunderbare Welt der Sekten, Gerald Willms (2012), Regulating Religion: Case Studies from Around the Globe, ed. James Richardson (2000, 2004)

2. Ebd., Storming Zion, Susan Palmer, Stuart Wright (erscheint 2015)
s. Kirsten Nielsen berichtet über ihr “Deprogramming” – ihr Sohn wurde bei der Razzia auf Klosterzimmern abgeholt http://twelvetribes.org/publication/cult-scare

3. http://twelvetribes.org/controversies/judge-mahadys-decision-1984-island-pond-raid

4. Das Motiv dieser Antisektenorganistationen ist schon wiederholt entlarvt worden. Sie verfolgen nicht das „Kindeswohl“ (eine gut klingende Behauptung), sondern vielmehr die Zerstörung von religiösen Minderheiten mit einer wirkungsvollen Taktik. Wright & Palmer, Storming Zion (erscheint 2015), Willms, Die wunderbare Welt der Sekten (2012), Richardson, Regulating Religion: Case Studies from Around the Globe (Reglementierung von Religion: Fallstudien aus der ganzen Welt) (2002, 2004), Wiseman, CESNUR website, http://www.cesnur.org (2014, 2009)

5. Family & Children’s Services of Kings’ County v. E.F. Dawson, 12 R.F.L. (3d) 104-112, Wiseman, “Messianic Communities in the European Union: An Issue of Parental Authority” („Die Messianischen Gemeinschaften in der Europäischen Union: Eine Frage der elterlichen Autorität“), S. 26-33 http://twelvetribes.org/articles/messianic-communities-european-union-issue-parental-authority

6. In Re: C.C. (Gerichtsurteil zur Razzia in Island Pond von 1984), Richter Mahady, Haftbefehl: „Allerdings ist es nur allzu eindeutig, dass der Antrag auf Gewahrsam durch den Staat nur eine Ausrede war. In Wirklichkeit strebte der Staat eine Untersuchungshaft an. Jedes Kind wurde praktisch als potenzielles Beweisstück angesehen… Somit sollten nicht nur die Kinder als bloße Beweisstücke behandelt werden…; sie sollten auch als Geiseln festgehalten werden, damit man von ihnen [über die] Eltern Informationen herausquetschen könnte.“ Solch eine Vorgehensweise ist grob gesetzeswidrig.

7. Stuart Wright, James Richardson (Hrsg.), Saints Under Siege (2010), Susan Palmers Beweise über zahlreiche staatliche angeordnete Razzien auf religiöse Minderheiten, die zeigen, dass diese illegal und die Kinder nicht gefährdet waren. Im Fall Klosterzimmern folgt man demselben Muster und bisher macht die Regierung mit.

8. Gerhard Robbers, Religion and Law in Germany (Religion und Recht in Deutschland)(2012) S. 80, “Die bloße Mitgliedschaft von Eltern in einer kleinen, nicht dem Mainstream angehörenden Gemeinschaft -von manchen Leuten ‚Sekte‘ genannt- ist kein legitimer Grund, ihnen das Sorgerecht für ihr Kind zu entziehen…“