Eigentlich verdient Hr. Kuhnigk gar keine Antwort auf seinen billigen Lügenfilm. Aber für diejenigen Zuschauer, die an der Wahrheit interessiert sind, haben wir etwas zusammengestellt.

Das Leben in den Gemeinschaften der Zwölf Stämme ist die natürliche Konsequenz unseres Glaubens. Aus diesem Grund orientieren wir uns auch im Hinblick auf unsere Finanzen am Wort Gottes, unserer Glaubensgrundlage. Das Buch der Apostelgeschichte beschreibt das Leben der jungen Kirche. Dort können wir lesen, wie diese ersten zum Glauben gekommenen Menschen damals mit dem Thema Besitz und Erwirtschaftetem umgingen. So heißt es unter anderem in Apg. 2:44:
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Die Gläubigen lebten wie in einer großen Familie. Was sie besaßen, gehörte ihnen gemeinsam‘. Und in Apg. 4:32,35:
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Alle die zum Glauben gekommen waren, waren ein Herz und eine Seele. Niemand betrachtete sein Eigentum als seinen privaten Besitz, sondern alles gehörte ihnen gemeinsam.‘Und was an Geld da war, wurde so verteilt, dass es keinen Bedürftigen unter ihnen gab.‘ Sie verzichteten also freiwillig als Konsequenz ihres Glaubens auf Privatbesitz und praktizierten Gütergemeinschaft, damit niemand unter ihnen an irgendetwas Mangel leiden musste. Es ist eine Lebensform, in der es weder Arme noch Reiche gibt, in die sich jeder einbringt und wo keiner den anderen ausnützt.

In Deutschland wird allerdings nur eine Art von Güterteilung anerkannt und das ist die in der Familie. Eine Familie, und das ist auch gut so, kann und darf sich zusammentun und ihre Einkünfte als eins betrachten. Der Staat räumt der Familie somit steuerliche Vorteile ein, die Alleinstehende nicht haben. Da wir wie eine große Familie zusammenleben, haben wir uns viele Gedanken gemacht und lange eine Struktur gesucht, wie wir uns im steuerlichen und gewerblichen Bereich in Einklang mit den bestehenden Gesetzen in Deutschland organisieren können. Aufgrund intensiver fachlicher Beratung sind wir auf unsere jetzige Gesellschaftsform gestoßen:

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Wir haben keine Angst davor, Steuern zu bezahlen und haben so in den vergangenen Jahren fleißig Gewerbesteuer bezahlt:

Von 2009 bis 2013 wurden ca. 650.000.-€ an Steuern gezahlt.

Wer sich in diesem Bereich ein bisschen auskennt, der weiß, dass Gesellschaften wie unsere, in der alle Teilhaber sind und es keine Angestellten gibt, wesentlich mehr Gewerbesteuer bezahlen als Betriebe, die Angestellte haben. Daher ist das, was manche Leute eine „verwirrende Firmenstruktur“ nennen, ist wiederrum nichts anderes als unser Versuch, in dieser Gesellschaft mit ihren Normen nach der Bibel zu leben. Falls jemand eine bessere Lösung kennt als unseren jetzigen Ansatz, kann er sich gerne bei uns melden. Wir würden uns auf jeden Fall über einen solchen Input freuen.

Aussteiger…

Nun gibt es in jeder Gruppe immer irgendwelche Aussteiger wie C.R. und R. P. Aus unlauteren Gründen, wie schon viele vor ihnen, versuchen nun beide unsere Firmen und die Gemeinschaft in ein schlechtes Licht zu rücken.

Hier ein Auszug aus dem Buch „Die wunderbare Welt der Sekten“ von Dr. disc.pol. Gerald Willms:
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Man sollte sich das mal verinnerlichen und anfangen zu verstehen, was hier vorgeht.

 

Schwarzarbeit und Kinderarbeit sind jetzt das Thema.

Und wieder die gleiche primitive Vermarktungsstrategie wie in allen Filmen von Hr. Kuhnigk.

Schwarzarbeit ist ein uns bekanntes Leid unserer heutigen Gesellschaft. Als wir damals in den frühen 80-er Jahren in Frankreich unseren Nachbarn beim Heueinbringen geholfen haben, hatten wir alle Kinder dabei. Wir bildeten eine Kindergruppe, die dann vor dem Traktor vorauslief und die Ballen von mehreren Reihen in eine Reihe zusammenrollte. So fuhr der Traktor weniger und da wir auch noch 15 Mann dabei hatten, die entweder die Ballen vom Feld aufluden oder auf den Anhängern stapelten, ging das Heueinbringen viel schneller als normal. Dieser Nachbar, ein großer Pferdebauer, freute sich riesig, wie gut alles ging und ganz besonders, dass die Kinder dabei waren. Sehnsüchtig erzählte er von den Zeiten, als noch alle Familien zusammen auf die Felder gingen. Dies sei jetzt vorbei. Und auch diese so schöne Zeit für ihn, uns und unsere Kinder, denen das so viel Spaß machte, ging bald vorbei, da es Neider gab, die es ihm nicht gönnten, und so durfte er bald nicht mehr unsere Hilfe in Anspruch nehmen.

Unsere Kinder sind nach ihrem akademischen Unterricht gerne mit ihren Eltern zusammen und freuen sich am Gemeinschaftsleben teilzunehmen. Von Kinderarbeit kann da keine Rede sein.

Das Motiv unseres Glaubens, alles miteinander zu teilen, schließt eigentlich schon in sich jegliche Art von Ausbeutung aus. Und es ist auch klar, dass dies nur auf der Grundlage von absoluter Freiwilligkeit und gegenseitigem Vertrauen funktionieren kann. Aus diesem Grund ist unsere Gemeinschaft auch nicht als eine juristische Person, Verein, etc. organisiert. Wir vertrauen einander.

Das alles versuchen wir eigentlich allen Menschen, die unser Leben für sich selbst in Erwägung ziehen, von Anfang an klarzumachen. Aber leider hat wohl nicht jeder, der sich unserer Gemeinschaft anschließt, unseren ernsthaften Bemühungen und ihren eigenen Worten zum Trotz, Offenbarung über diese Dinge. Wir können Menschen nur bei ihrem Wort nehmen. Die Aussteiger, obwohl sie diese Dinge zum Teil sogar jahrelang genauso wie wir sahen und darüber auch genau das Gleiche sagten wie wir, hatten offensichtlich nie, oder zumindest nicht mehr, dieselbe Offenbarung. Und so ging es nicht wohl mit ihnen. Bedauerlicherweise hatten sie keinen Anteil am Lohn, sondern erfuhren was jeden treffen wird, der Dinge ohne Offenbarung tut (Spr. 29,18). Offenbarung oder nicht ist der Unterschied zwischen Knechten oder Sklaven und Söhnen. Der Knecht aber bleibt nicht für immer im Hause, der Sohn dagegen bleibt für immer darin (Joh. 8,35).

Jetzt beschweren sie sich, dass sie nichts bezahlt bekommen haben. Das Witzige daran ist, dass keiner von der Gemeinschaft etwas bezahlt bekommen hat, und dass sie ganz genau wussten, dass es so sein wird und auch, warum es so sein wird.

Aller Erlös, den wir erwirtschaften, geht in eine gemeinsame Kasse, aus der die Bedürfnisse aller abgedeckt werden. Wer darüber keine Offenbarung hat, wird mit dieser wunderbaren Weise füreinander zu sorgen, nie glücklich sein und somit wird er irgendwann einmal gehen. Dann aber hinterher solche Geschichten erzählen und die wahren Tatsachen ins falsche Licht zu stellen, Wahrheiten zu verdrehen usw. tut man nur wenn man beleidigt ist. Die Unfähigkeit, mit sich selbst ehrlich zu sein und für sein eigenes Verhalten oder Versagen Eigenverantwortung zu übernehmen, führt eben zur Fremdbelastung. Wie schon erwähnt, beschreibt der Sozialwissenschaftler Dr. disc. pol. Gerald Willms dieses Phänomen in seinem Buch „Die wunderbare Welt der Sekten“. Demnach werden nach einem „Ausstieg“ aus einer sogenannten „Sekte“ oft die dort gemachten Erfahrungen in den Rahmen des allgemeinen Sektenklischees gepresst.

„So wird dann beispielsweise eine seinerzeit übernommene soziale Verpflichtung innerhalb der Gemeinschaft zurückschauend als ‚totalitärer Zwang‘ interpretiert.“

Daher sind Aussteiger nicht repräsentativ für eine Glaubensgemeinschaft, sondern nur für die allgemein verbreiteten Sektenklischees.

Und dass J.K. mit 14 Jahren auf unseren Baustellen war, wie er im Undercover Deutschland-Film gesagt hat, ist eine Lüge, die sehr leicht zu widerlegen ist. Wir hatten seiner Familie ein Visum für die USA besorgt, wo die ganze Familie dann mehreree Jahre lang blieb. Mit 14 Jahren war er noch in Amerika. Die Einreise und Ausreisestempel haben wir in unserem Büro. Auch was Robert über unsere Schwestergemeinschaften sagt, dass sie illegale Arbeiter auf unsere Baustellen schicken, stimmt nicht. Die spanische, die französische und die amerikanische Firma haben schon in vielen von unseren Bauprojekten ganz legal als Subunternehmer mitgearbeitet… und wir übrigens an ihren auch.

Es ist einfach erstaunlich, wie Leute mit Lügen Geschäfte machen.

Im Wort Gottes wird es so erklärt:

Sprüche 17:4
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