Wie bereits durch die Presse mitgeteilt fand am 01.07.2014 eine Durchsuchung der Anwesen, die als „Gut Klosterzimmern“ bekannt sind, statt. Das Landratsamt Donau-Ries informiert diesbezüglich die Öffentlichkeit bewusst falsch.

Entgegen der Darstellung des Landratsamtes gibt es kein Gutachten, das den Verbleib der beiden Kinder bei den Eltern ablehnt. Keiner der betroffenen vier Eltern hat ein solches Gutachten bisher erhalten. Nur betreffend eines Kindes wird ein solches Gutachten vom Gericht erwähnt, den Eltern aber bisher vorenthalten. Warum solche prozesserheblichen Daten verheimlicht werden, ist prozessual nicht nachvollziehbar. Das Landratsamt informiert diesbezüglich die Öffentlichkeit bewusst falsch, um den Eindruck zu erwecken, es handele im belegten Interesse der Kinder. Diesbezüglich haben die betroffenen Eltern, betreffend derer Tochter es kein Gutachten gibt, heute den Landkreis abgemahnt.
Auch diese Verfahren betreffend die Gemeinschaft in Klosterzimmern sollten rechtsstaatlich und ohne Falschdarstellungen von statten gehen.

Leider wurde der Öffentlichkeit in Form von Pressevertretern während der verharmlosend „Begehung“ genannte Durchsuchung die Anwesenheit in Klosterzimmern  gegen den Willen der dortigen Bewohner verweigert. Die Öffentlichkeit hätte so die Möglichkeit gehabt, hautnah das Leid der Betroffenen mitzuerleben. Offenbar scheint hier aber eine neutrale Berichterstattung unerwünscht zu sein.

Richtig ist, dass Privaträume Unbeteiligter, die von den zwei Beschlüssen des Amtsgerichts nicht abgedeckt sind, durch die Polizei gewaltsam geöffnet wurden.
Da die Beschlüsse des Amtsgerichts nicht den Voraussetzungen des §91 FamFG genügen, waren die Durchsuchungen zu unbestimmt und damit unzulässig, die Amtshilfe der Polizei hätte niemals erfolgen dürfen. Insoweit liegt mangels legaler Aufforderung auch kein passiver Widerstand vor.

Nach Informationen unserer Kanzlei lehnen die beiden betroffenen Mädchen eine Rückführung ab. Ein Bruder eines der betroffenen Mädchen wurde aus dieser „Fürsorge“ des Jugendamtes mit einer – trotz Drängen der Eltern unbehandelten – Fraktur entlassen, ob er seine Hand jemals wieder voll wird belasten können, ist unklar. Warum wird der Öffentlichkeit dieser Missstand vorenthalten?

Die Öffentlichkeit wird zu gegebener Zeit unter Vorlage von Beweismitteln über die weiteren, bisher in der Presse nicht diskutierten, Unstimmigkeiten informiert werden, die von Seiten der Gerichte bisher ignoriert werden.

http://www.donau-ries-aktuell.com/rechtsanwalt-der-zwoelf-staemme-kritisiert-das-landratsamt/