Pressemitteilung

der Mitglieder der Zwölf Stämme Gemeinschaft in Klosterzimmern
an die Pressevertreter:

Wir haben viel zu sagen, wenn jemand die Wahrheit darüber hören will, was mit unseren Kindern passiert, die seit über neun Monaten unrechtmäßigerweise vom Jugendamt festgehalten werden.

Als sie abgeholt wurden, hat man sie alle untersucht und keine Beweise für Misshandlungen gefunden. Trotzdem hat das Jugendamt sie nicht wieder nach Hause gehen lassen. Oftmals wenn Pflegeeltern oder Rechtsanwälte die Kinder sehen und der Ansicht sind, dass sie gesund und nicht misshandelt sind und zum Ausdruck bringen, dass sie wieder nach Hause zu ihren Eltern kommen sollten, werden diese Rechtsanwälte nicht gehört.

Laut der Kinder werden Rechtsanwälte und Pflegeeltern, die ihnen gegenüber wohlwollend sind, durch solche ersetzt, die dem Jugendamt gegenüber wohlwollend sind.

Einer unserer Jungs hat vor dem Richter erklärt:
„Mein Rechtsanwalt ist mein Feind, weil er mich nicht repräsentiert.“

Dieses wurde ignoriert. Den Kindern werden Anwälte ihres Vertrauens verwehrt. Ein Pflegevater, der gleichzeitig Jugendrichter ist, meinte, dass die Kinder, die ihm anvertraut wurden, zu ihren Eltern zurückkehren sollten, aber das Jugendamt hat ihm daraufhin Antisekteninformationen über die Glaubensüberzeugungen der Eltern zum Lesen gegeben. Danach hat er sich plötzlich gegen die Eltern gestellt und fing an, die zwei Jungs in seiner Obhut zu deprogrammieren.

Das ganze Verfahren folgt einer durchdachten Strategie mit einem einzigen Ziel und zwar die Zwölf Stämme Gemeinschaften in Klosterzimmern und Wörnitz zu vernichten. Dazu hat man uns zuerst die Schule geschlossen, dann die Kinder weggenommen und hinterher nicht mehr zurückgegeben, weil die Schule ja geschlossen war. Nun versuchen die Behörden, die Kinder absichtlich von dem Glauben ihrer Eltern und sogar von ihrem eigenen Glauben abzubringen. Der Kinderwillen wird nicht berücksichtigt, wenn sie ausdrücken nach Hause gehen zu wollen. Zu Hause werden sie nicht misshandelt, sondern vielmehr in den Händen des Jugendamts.

Im heutigen Gerichtsbeschluss heißt es, dass das Oberlandesgericht „Zweifel“ hat, „ob Nechonah in der Lage ist, einen selbstbestimmten Willen zu bilden.“ Das ist absurd! Natürlich haben Kinder einen Willen; das weiß jeder, der Kinder und gesunden Menschenverstand hat! Die Zweifel des Gerichts gründen einzig und allein auf Ängsten und Lügen und deshalb kann Nechonah dem Gericht auch nicht vertrauen. Seit Monaten ist sie in staatlicher Gewalt und weiß, was das bedeutet und wie sie ihren kleinen Bruder von ihr getrennt haben, damit sie ihn nicht beeinflussen kann. Jetzt deprogrammieren sie ihren 9-jährigen Bruder, damit er gegen seine Eltern aussagt, bloß weil das Jugendamt etwas gegen die Religion ihrer Eltern hat. Immer wieder zeigen sich die Behörden als nicht vertrauenswürdig und das merken unsere Kinder! Sie stehen dem nicht blauäugig gegenüber. Nechonah hatte sogar die Richterin eingeladen, in Klosterzimmern mit ihr zu reden, weil sie Angst hatte, wieder dem Jugendamt ausgeliefert zu werden wie beim letzten Mal, als sie bei Gericht erschien, um ihren Willen kundzutun. Unglücklicherweise wurde das nicht vom Gericht protokolliert.

Immer, wenn eines unserer Kinder seinen Wunsch und Willen zum Ausdruck gebracht hat, wurde es nicht gehört, sondern gezwungen. Sie wurden nicht respektiert und auf unbarmherzige Weise dem Jugendamt ausgeliefert. Wenn die Richterin Misshandlungen befürchtete, warum hat sie Nechonah dann nicht gleich suchen lassen, nachdem sie aus dem Kinderheim -unter der Aufsicht des Jugendamts- zu ihren Eltern geflüchtet war und hat sie drei Monate lang bei ihren Eltern gelassen?Es ist eindeutig, dass hinter der heutigen Razzia nicht die Sorge um Misshandlungen steckt.

Was das Jugendamt mit unseren Kindern macht, ist Misshandlung und gegen das Kindeswohl. Es ermöglicht ihnen keine „gewaltfreie Erziehung“. Das Jugendamt macht sich der Kindesmisshandlung schuldig und ist für die tiefen psychischen Schäden der Kinder verantwortlich. Die Kinder sehen das und deshalb wollen sie nach Hause! Dort ist es für sie viel sicherer und freundlicher, sie sind dort besser aufgehoben. Die Kinder, die heimgekehrt sind, beschreiben ihre Zeit unter der Autorität des Jugendamts wie einen Albtraum: jede Menge Gewalt, einem wird Angst eingejagt, man wird angeschrien und würdelos behandelt. Ein Kind hat uns erzählt, dass die Pflegeeltern ihm gedroht haben: „Wenn es dir so nicht passt, können wir es auch verschärfen.“

Ein Junge hatte beim Besuch seiner Eltern auch nach 5 Wochen in staatlicher Gewalt immer noch dieselben Kleider an, die er bei der Razzia angehabt hatte, obwohl es mittlerweile Herbst war. Er sagte seinem Vater, dass er nur diese Kleider hat… und das nach 5 Wochen!

Wie kann man da von Fürsorge sprechen? Die Kinder in staatlicher Gewalt werden sehr vernachlässigt und dies trägt noch zu ihrem Trauma bei.

Die Informationen, auf die sich die Regierung, das Jugendamt und die Gerichte stützen, sind falsch, irreführend, hetzerisch, einseitig und fehlerhaft. Der Film, der gezeigt wurde, wurde so manipuliert, dass er die Bevölkerung aufhetzt. Unsere Kinder sind nicht Freiwild, das in den Händen des Jugendamts misshandelt werden kann. Sie sind zu Hause geborgen und glücklich – was viele Menschen, die unsere Kinder persönlich kennen, bezeugen können.