http://www.tagesspiegel.de/themen/reportage/sekte-zwoelf-staemme-ein-aussteiger-erzaehlt-ich-hatte-keine-kindheit-ich-habe-geschuftet/10044034.html

Christian Reip tritt immer wieder in der Presse auf um die Gemeinschaft der Zwölf Stämme in ein möglichst schlechtes Licht zu rücken. Dabei nehme ich ihm ab, dass er auch schlechte Erfahrungen gemacht hat und es Dinge gab die nicht OK waren. Christian Reip geht es aber nicht darum ein objektives Bild zu vermitteln sondern die Leute schlecht zu machen ohne Rücksicht auf Verluste. Jeder der seine Aussagen kennt und etwas Menschenkenntnisse hat, kann das unterscheiden. Im ganzen Bericht hat Tagesspiegel.de und Christian Reip kein gutes Haar an den Menschen gelassen. Das Reip auf beiden Augen blind ist, das wissen wir aus den letzten Monaten. Ich frage mich ob Tagesspiegel.de diese Argumentation einfach übernimmt oder differenzieren kann? Gibt es nicht Menschen und Kinder die gerne in dieser Gemeinschaft sind? Können wir sie nicht fragen wie sie ihr leben erfahren? Mann muss nur hinschauen oder hingehen! Das muss nun einfach auch ein Teil der Wahrheit sein. Dieses Leben ist für die einen das “Paradies” und für andere eher nicht.

Christian Reip behauptet: …Das Kind soll auf jeden Fall weinend zurückkommen, das erwarten die so…

Die Wahrheit: Nein, sie erwarten das nicht. Im einzelnen möglich im Gesamten nicht. Warum ich das behaupte:

1. Es ist nicht Bestandteil ihrer Lehre oder ein Indikator.
2. Ich habe mir alle unbearbeiteten Videos die der Reporter Wolfram Kuhnigk gemacht hat anschauen dürfen. Es ging kein einziges Kind weinend oder traurig weg.
3. Er kannte nicht alle Menschen und Ihre Einstellungen so kann denn dies nur eine Lüge oder eine sehr subjektive Wahrnehmung sein.

Christian Reip behauptet: …Doch was heißt schon Kindheit? Ich hatte keine Kindheit“, sagt Reip. Von klein auf mussten wir für die Sekte schuften…

Ich frage mich, was Christian Reip für eine Kindheit wollte. Da müsste er schon seine Eltern fragen, was sie ihm für ein besseres Leben hätten bieten können, schliesslich waren sie freiwillig dort.

Wie sieht ein Leben als Handwerker mit fünf Kinder ausserhalb der Gemeinschaft aus? Diese Frage kann sich ein Leser wahrscheinlich selbst ausdenken. Vielleicht Harz IV, kein Geld für Ausflüge, für modische Kleider und Luxus jeder Art. Eine viel zu kleine Wohnung, ständig genervte Eltern, weil Sie den Kindern nicht bieten können was die Medien als Standart predigen.

Aber ich glaube eher eine andere Version des Christian Reip. Er hatte schon als Kind “Null Bock” auf alles. Er war kaum zum lernen zu bewegen. Mithilfe bei der Hausarbeit, Stall und Ernte und Betrieb, das war ihm ein Graus.

Das wäre vielleicht ein Fall für das Jugendamt gewesen aber diese drücken sich auch in schwierigen fällen. Niemand will diese. Nur die Gemeinschaft hat ihn lange ausgehalten. Vielleicht zu lange.

Tagesspiegel.de schreibt: …Die „Zwölf Stämme“ sehen sich urchristlichen Idealen verpflichtet – eine Kommune der Jünger wollen sie sein, in der es keinen Besitz und keine Hierarchien gibt, in der alle streng nach dem Wortlaut der Bibel leben und arbeiten…

Diese Aussage ist richtig. Robert Pleyer, auch ehemals bei den Zwölf Stämmen behauptet genau das Gegenteil. Wem soll man glauben? Meine Beobachtung dabei: Sogenannte Älteste beraten demokratisch. Das ist wohl Fakt.

Tagesspiegel.de schreibt: …Vor viereinhalb Jahren ist Reip mit seinen Eltern und drei Geschwistern geflohen aus dem Sektenstützpunkt im fränkischen Wörnitz..

Dieser Satz zeigt deutlich die lügenbasierte Meinungsmache von Journalisten. Wenn man flieht muss man zuerst festgehalten werden darum ist das eine Lüge. Das ehemalige Restaurant hat keinen Zaun, ist mitten im Dorf. Von dort muss man nicht fliehen. Mann kann einfach gehen.

Die Wahrheit war dann auch eine Andere. Man hat sich voneinander getrennt, weil es nicht zusammen ging. Die Gründe sind Differenzen auf beiden Seiten. Aber fliehen musste niemand.

Tagesanzeiger.de zeigt zehnjähriges Bild:

 harfenkinder

Bei der Einschulungsfeier erhält jedes Kind eine Harfe. Das Foto zeigt vier Kinder die vor einer Pressekonferenz vor 10 Jahren spielten. Natürlich sind sie vor ungewohntem Publikum und Kameras scheu. Alles andere wäre nicht normal.

Aber der Kommentar unten zeigt  alles verwendet wird um diese Menschen zu denunzieren.

Christian Reip sagt: Jeder Erwachsene habe das Recht zur Züchtigung gehabt.

Das ist eine Lüge. Nicht jeder hatte dieses Recht. Er spricht immer wieder davon weil er diesen Eindruck erwecken will, dass nur herumgeprügelt wird. Das hat bei Christian Reip – System. Es gibt andere, die sagen anderes, nur wollen diese nicht gehört werden. Weil man sein Bild von den Menschen schon zum vornherein gemacht hat.

Tagesanzeiger.de schreibt: …Schläge in der Erziehung und Schulverweigerung – wegen dieser beiden Dinge stehen die „Zwölf Stämme“ schon seit Jahren in der Kritik. Vergangenes Jahr hatte sich der RTL-Reporter Wolfram Kuhnigk in Klosterzimmern eingeschmuggelt und heimlich Misshandlungen gefilmt. Es sind verstörende, grauenvolle Aufnahmen, wie die Kinder im Keller und im Heizungsraum der damaligen sekteneigenen Schule mit Stockhieben gezüchtigt wurden…

In einem früheren Fernsehinterview sagte jemand von den Zwölf Stämmen dessen Name mir entfallen ist, dass: “keine Ohrfeigen verteilt werden aber es schon mal eins auf den Hintern gibt”. Das sah man dann auch an den Videos des Kuhnigke. Keine Gewalt wo Kinder weinend davonlaufen.

Tagesanzeiger.de schreibt: …heimlich Misshandlungen gefilmt…

Bei dieser Aussage handelt es sich um Moralisten, die anderen ihre Wertmaßstäbe aufzwingen wolle und selbst kein Deut besser sind. Insbesondere weiss der Schreiber nicht, was Misshandlung ist. Ich habe Misshandlung im Kinderheim erlebt. Von sexueller Ausbeutung bis Fusstritte, Ohrfeigen, Kopfnüsse, über Stunden angebunden an einem Balken, eingesperrt bei den Säuen.

Das was ich hier gesehen habe ist keine Misshandlung. Im Gegenteil das nenne ich Liebe und Aufmerksamkeit. Die meisten von uns setzen doch unsere Kinder nur noch vor den Fernsehen oder vor das Game um dann an unseren Handys im Facebook und Co. herumfummeln zu können. Das nennen wir dann Erziehung.

…verstörende, grauenvolle Aufnahmen… Wer so etwas schreibt weiss nicht was “grauenvoll” ist. Warum? Weil er absolut gefühlskalt ist, kein Urteilsvermögen hat und verblödet ist vom Einfluss der Massenmedien.

Aber wie man sieht, auch ich brauche völlig übertriebene Worte, weil ich auch gehört werden will. Aber wir sollten das im Journalismus ändern und wieder fairer und objektiver werden.

Grauenvoll ist das, was das Jugendamt, ein Bürgermeister von Nördlingen oder ein Amtsgericht mit den Leuten tut. Aber steht nicht schon in der Bibel trefflich über solche Leute, dass sie Gutes Böse und Böses gut nennen werden!

Tagesanzeiger.de schreibt: …Wer bei der Sekte nach den wirtschaftlichen Aktivitäten fragt, bekommt keine Antwort. Wer einen Besuchstermin vereinbaren will, bekommt eine Absage…

Mir kommen die Tränen (zynisch). Aber wer mit böser Absicht kommt kann wohl nichts anderes erwarten.  Schreiber dieses Artikels, waren sie nicht der, der letzthin versuchte mit einer Lügengeschichte Zutritt zu Klosterzimmer zu erhalten und sich mit ihren Fragen enttarnt haben? Wenn ja, seien sie froh, dass sie ein schlechter Lügner waren. Wenn sie ein guter Lügner gewesen wären, hätten sie wohl auch kein Gewissen.

Ich habe keine Probleme einen Termin zu bekommen. Ich finde auch nicht alles gut was bei den Zwölf Stämmen läuft. Ich habe auch eine eigene Auffassung in Glaubensfragen und stimme nicht mit allen Detailfragen überein. Aber das ist für mich noch lange kein Grund diese Leute fertigzumachen.

Das intolerante Pack lauert nämlich nicht hinter den zehn Metern der übergebliebenen Klostermauern sondern draussen vor der Mauer.

Wir sind das intolerante Pack, unfähig der Liebe und voller Hass. Wir lieben das Böse mehr als das Licht, das ist die Wahrheit.

Ich denke ich werde mal schreiben über alle skrupellosen Versuche von Journalisten die Menschen fertigzumachen und die Massen zu manipulieren. Wie Wölfe schleichen sie um das Gelände und versuchen eins der Schafe zu reissen. Aber das Mass ist voll.

Ich ehre jeden Journalisten der Aufrichtig die Wahrheit sucht und schreibt. Den Hetzern und Menschenverächter wünsche ich alle die Plagen, die sie auch diesen Menschen zufügen.

Noch ist Zeit der Gnade aber es kommt die Zeit des Gerichts und ich möchte nicht auf der Seite deren stehen, die diese unschuldigen Menschen zur Sau machen. Und wenn jemand von Ihnen doch gesündigt hat, so wird ihnen vergeben, weil sie einander die Sünden bekennen.

Denen draussen werden jedoch die Sünden behalten, weil sie nicht bereit sind ihre eigene Schuld zuzugeben und weil sie den Leuten der Zwölf Stämme ihre Schuld behalten, die möglicherweise vor Gott gar keine Schuld ist.

Leider gehen im Bericht die lügen weiter. In einem nächsten Blog werde ich diese aufzeigen und wenn es etwas wahres gibt, werde ich es auch sagen.

Pfingsten 2014 bei den Zwölf Stämmen in Klosterzimmern: https://www.youtube.com/watch?v=yx6fQi-oG9k&feature=youtu.be

(übernommen von http://agrippino.com/2014/06/17/rezension-zum-bericht-im-tagesspiegel-vom-17-06-2014-christian-reip-erzahlt-immer-wieder-seine-geschichte-mit-den-zwolf-stammen/)