1979 gelangten wir, die Eltern in unseren Gemeinschaften, zu der Überzeugung, dass wir unsere Kinder nicht mehr in die öffentlichen Schulen schicken können. Es wurde uns klar, dass die Schulung unserer Kinder ein ganz besonderes Ziel verfolgt und sie deswegen innerhalb der Kirche,bzw. der Gemeinschaft der Gläubigen stattfinden muss. Seitdem schicken wir unsere Kinder nicht mehr in die öffentlichen Schulen und wir werden sie auch niemals in einem staatlichen Bildungssystem anmelden. Im Folgenden erläutern wir die Position, die wir damals bezogen haben und heute immer noch beziehen, wenn es darum geht, dass wir unsere Kinder lehren, unseren Gott von ganzem Herzen, ganzer Seele, mit ganzem Verstand und aller Kraft zu lieben. (Matthäus 22,37)

 

Die wichtigste Aufgabe der Kirche…

Wir glauben, dass die wichtigste Aufgabe der Kirche auf Erden darin besteht, ihre Kinder so auszubilden, dass sie ins Königreich Gottes kommen.

Wir haben sogar die Verheißung, dass die Kinder niemals von rechter gottesfürchtiger Erziehung abweichen, wenn sie an den Weg gewöhnt werden, den sie gehensollen. (Sprüche 22,6) Mit anderen Worten: wenn ein Kind nicht richtig erzogen wird, dann wird sein Leben in die Irre und ins Unglück führen, es wird ihm an Lebenskraft mangeln, es wird unvollständig bleiben und der Wahrheit entbehren. Deshalb hat Gott die Eltern in Seinem Volk von jeher darin unterwiesen, alle Mühe daran zu setzen, ihre Kinder so zu erziehen,

dass du den Herrn, deinen Gott, fürchtest und alle seine Satzungen und Gebote hältst, die ich dir gebiete, du und deine Kinder und deine Kindeskinder alle Tage deines Lebens. Und du sollst diese Gebote deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Haus sitzt oder auf dem Weg gehst, wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst. (5.Mose 6,2+7)

Als Nachfolger Jahschuas, des Messias, sind wir dazu verpflichtet, dem ganzen Wort Gottes zu gehorchen und dieser Gehorsam beinhaltet, dass wir die Erziehung unserer Kinder selbst in die Hand nehmen.

Es reicht deshalb nicht, unsere Kinder im Alter von 7 bis 16 Jahren nur zu unterrichten, vielmehr müssen wir sie von klein auf fleißig anweisen und disziplinieren, bis sie sich selbst verantwortungsbewusst beurteilen können.

Wer seine Rute schont, der hasst seinen Sohn; wer ihn aber lieb hat, der züchtigt ihn beizeiten. (Sprüche 13,24)

Unser Vater hat das perfekte Umfeld für die Schulung unserer Kinder bereitet. Dieses Umfeld ist die Gemeinschaft, wo unter der guten Regierung Gottes Seine Ordnung herrscht. In diesem Umfeld erziehen wir unsere Kinder nach Gottes Plan für die Erde und zwar mit konzentrischer Vision für die Erfüllung desselben. Sie werden als unersetzliche Mitglieder unserer Gemeinschaft darauf vorbereitet, das größte Ziel überhaupt zu erreichen – nämlich ins Königreich Gottes zu kommen.

Wir weigern uns, unsere Kinder in Schulen zu schicken, an denen es keine Disziplin gibt, wo hingegen Rebellion gegen Eltern und Lehrer, gegen Menschenwürde und Religionsfreiheit ( welche von der Verfassung geschützt ist) vorherrschen. Sexuelle Freizügigkeit, Drogenmissbrauch und gottesfeindliche Philosophien dominieren immer mehr. Unser Meister und unser Vater haben uns geboten, dass wir uns den Denkmustern und dem Lebensstil der heutigen Welt nicht anpassen, sondern uns davon distanzieren sollen.

Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst. Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene. (Römer 12,1 u. 2)

 

Unsere Kinder fehlen in den öffentlichen Schulen aus GUTEM GRUND:

Die heutigen weltlichen Schulsysteme sind nur in der Lage, das Denken und den Körper zu schulen; sie sind jedoch nicht in der Lage, unsere Kinder geistig oder sozial zu unterrichten. Die Habgier im Herzen des Menschen bleibt in diesem Schulsystem unangetastet, weil die wenigsten Lehrer und deren Vorgesetzte wirklich mit grundlegenden Problemen wie Egoismus und dem Brechen von Gesetzen umgehen können und unfähig sind, ihre Schüler zu einer Lösung zu führen – nämlich zu Jahschua , dem Sohn Gottes, und Seinem Königreich auf Erden.

Es ist nicht schwer, die Fehler und Mängel des Schulsystems zu erkennen. Oft verlangen die Schüler selbst nach besseren Schulen, in denen man lernen kann, weildort Ordnung herrscht statt Chaos und Verwirrung. Jedes Jahr drücken millionenschwerer Vandalismus und Gewalt die Frustration von Schülern aus.

Lehrer verteidigen ihr Eigeninteresse auf gesichertes Einkommen, Urlaub und einen sicheren Arbeitsplatz. Genauso wie ihre Schüler sind auch sie Opfer der Habgier eines Systems, das sie, vielleicht ungewollt, selbst unterstützen. Brauchen unsere Kinder eine Atmosphäre von Unsicherheit und Autoritätslosigkeit, oder den unbeständigen Einfluss von Lehrern, die mehr von Egoismus und Habgier motiviert sind, als von Mitgefühl?

Wir möchten , dass unsere Kinder eine Ausbildung erhalten, die sie dafür ausrüstet, Gott mit ganzem Herzen , ganzer Seele, ganzem Verstand und all ihrer Kraft zu lieben und ihren Nächsten wie sich selbst. (Matthäus 22,37-40) Der Gehorsam diesem Gebot gegenüber erfüllt das ganze Gesetz und drückt vollkommen aus, was Gottin Seinem Gesetzund durch Seine Propheten gesagt hat.

Wir werden unsere Kinder nicht Gewalt und Vorbildern von Egoismus, Hass und Habgier aussetzen, denen sie sich angleichen müssten. Unsere Kinder sollen in einem Umfeld lernen, in dem sie Vorbilder haben, denen sie nacheifern können.

Der Jünger steht nicht über seinem Meister; jeder aber, der alles gelernt hat, wird wie sein Meister sein. (Lukas 6,40)

Deshalb werden wir unsere Kinder, die in die öffentliche staatliche Schule gingen, nicht mehr dorthin schicken. Sie fehlen, wie schon erwähnt, aus gutem Grund. Wir werden sie nicht mehr Schlägereien, Mobbing, Gespött und Beleidigungen aussetzen, die sie auf Grund ihres Glaubens erfahren mussten und die auch das Schulpersonal nicht verhindern konnte.

Obwohl es viele einzelne gut meinende Lehrer im Erziehungswesen gibt, ist das System an sich doch übel und gottlos. Der Tatsache, dass das Schulsystem viele Fehler und Mängel hat, stimmen die meisten Bürger zu. Den Beweis jedoch dafür, dass es von Natur aus korrupt ist, liefern die Frucht und der Geist, der in unsere kostbaren Kinder hineingelegt wird. Die staatlichen Lehrer geben den Geist dieser Welt weiter, von dem wir uns laut Gottes Gebot getrennt halten sollen.

Lehrer können ihre wahre Qualifikation nicht an Fachhochschulen und Universitäten erwerben, sondern nur von Gott und nur in seiner Kirche, wo ihren von Gott gegebenen, angeborenen Fähigkeiten Gnade hinzu gefügt wird. Wahre Lehrer gibt es in der wahren Kirche, nicht in der Welt.

Und Gott hat in der Gemeinde etliche eingesetzt, erstens als Apostel, zweitens als Propheten, drittens als Lehrer; sodann Wunderkräfte, dann Gnadengaben der Heilungen, der Hilfeleistung, der Leitung, verschiedene Sprachen. (1. Kor 12,28)
Und Er hat etliche als Apostel gegeben, etliche als Propheten, etliche als Evangelisten, etliche als Hirten und Lehrer, zur Zurüstung der Heiligen, für das Werk des Dienstes, für die Erbauung des Leibes des Christus, bis wir alle zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, zur vollkommenen Mannesreife, zum Maß der vollen Größe des Christus; damit wir nicht mehr Unmündige seien, hin- und hergeworfen und umhergetrieben von jedem Wind der Lehre durch das betrügerische Spiel der Menschen, durch die Schlauheit, mit der sie zum Irrtum verführen, sondern, wahrhaftig in der Liebe, heranwachsen in allen Stücken zu ihm hin8, der das Haupt ist, der Christus. (Eph 4,11)

Wie kann es sein, dass „ qualifizierte Lehrer“, die an staatlichen Hochschulen und Universitäten ein pädagogisches Diplom erwerben und sich angeblich um das Wohl der Schüler kümmern, plötzlich den Unterricht bestreiken, wenn es um ihr Eigeninteresse geht? Solch ein Verhalten überrascht die Verständigen unserer Gesellschaft überhaupt nicht. Diese so genannten „Lehrer“ und „Erzieher“ haben ihre Gesinnung ja von pädagogischen Bildungseinrichtungen bekommen, die Erfolg anhand von Macht, Geld, Position und Autorität messen.

Ihre Erziehungsphilosophie lehrt, dass der Zweck einer Ausbildung darin besteht, später Erfolg im Leben zu haben und sich möglichst viel Komfort für sich selbst leisten zu können. Das höchste Ziel ist also Eigeninteresse.

In unserer Gesellschaft werden Lehrer dazu ausgebildet, ihre eigene Karriere aufzubauen und ihre Existenz um jeden Preis zu vervielfältigen, selbst auf Kosten anderer, die ihnen im Weg stehen mögen.

Wir glauben, dass ein Lehrer eine geistige, von Gott gegebene Gabe haben muss, um zu unterrichten und nicht nur rein natürliche Fähigkeiten. Diejenigen, die unsere Kinder unterrichten, müssen ihnen einen Geist weitergeben – den einen Geist der Wahrheit. Die Ausbildung unserer Kinder verlangt von unseren Lehrern, nicht von Egoismus,) sondern von Mitgefühl geleitet zu sein. Aus diesem Grund können sie auch kein Gehalt bekommen.

Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott ist, so daß wir wissen können, was uns von Gott geschenkt ist; und davon reden wir auch, nicht in Worten, die von menschlicher Weisheit gelehrt sind, sondern in solchen, die vom Heiligen Geist gelehrt sind, indem wir Geistliches geistlich erklären. (1. Kor. 2,12-13 )
Unsere Schüler und Lehrer sind 24 Stunden, 7 Tage die Woche
anwesend und unsere Lehrer müssen 24 Stunden am Tag, 
7 Tage die Woche präsent sein, um zu unterrichten. 
Diese Anforderungen verdeutlichen, dass die „Schule“, 
die unsere Kinder besuchen, Teil eines allumfassenden Lebens ist. 
Es handelt sich um das Leben des Menschen Jahschua in Seinem 
Leib, der Kirche, die nicht lediglich ein Gebäude ist oder eine 
schulische Einrichtung.

Dieser Leib ist der einzig lebendige Organismus, der von Gott selbst aufgerichtet wurde, um Seinen Willen hier auf Erden auszuführen. Keine andere Struktur auf Erden könnte dafür qualifiziert sein, Gottes Volk zu erziehen und auszubilden, denn es ist offensichtlich, dass keine gegenwärtige Schulinstitution dafür ausgerüstet ist, Gottes Absicht auf der Erde zu erfüllen.