Unsere Kinder fehlen entschuldigt

Wir, die Eltern der Glaubensgemeinschaft der Zwölf Stämme, haben unsere Kinder heute bewusst nicht in die öffentlichen Schulen geschickt.

Sie fehlen jedoch aus
gutem Grund.

Wir glauben, dass es für uns Eltern die höchste Pflicht gegenüber Gott und den Menschen ist, unsere Kinder in ihrer Erziehung und Ausbildung für das auszurüsten, wofür sie in ihrem Leben geboren sind: nämlich erstens, ihren Schöpfer mit ganzem Herzen und ganzer Seele zu lieben und zweitens ihren Nächsten so zu lieben wie sich selbst.

Matthäus 22,37 - Jesus aber antwortete ihm: 
»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben 
von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von 
ganzem Gemüt«.

Um dem Ruf Jahschuas zu folgen und Teil des Königreiches Gottes hier auf Erden zu werden , sind wir, die wir ein Teil der Glaubensgemeinschaft der Zwölf Stämme sind, dem Beispiel von Petrus und den anderen Aposteln gefolgt und haben alles hinter uns gelassen, um dem ganzen Wort Gottes gehorsam zu sein.

Psalm 119,160 - Dein Wort ist nichts als 
Wahrheit, alle Ordnungen deiner Gerechtigkeit 
währen ewiglich.

Offb. 22,18-19 - Ich bezeuge allen, die da 
hören die Worte der Weissagung in diesem Buch: 
Wenn jemand etwas hinzufügt, so wird Gott ihm 
die Plagen zufügen, die in diesem Buch 
geschrieben stehen. Und wenn jemand etwas 
wegnimmt von den Worten des Buchs dieser 
Weissagung, so wird Gott ihm seinen Anteil 
wegnehmen am Baum des Lebens und an der 
heiligen Stadt, von denen in diesem Buch 
geschrieben steht.

Sprüche 30,5-6 - Alle Worte Gottes sind 
durchläutert; er ist ein Schild denen,
die auf ihn trauen. Tu nichts zu seinen 
Worten hinzu, dass er dich nicht zur 
Rechenschaft ziehe und du als Lügner 
dastehst. 

Als Nachfolger des Sohnes Gottes und als Teil Seiner heiligen Priesterschaft sind wir insbesondere zur Erziehung und Ausbildung unserer Kinder verpflichtet und dafür verantwortlich, sie in den Wegen unseres Gottes aufzuziehen und dafür auszurüsten, dass sie ins Königreich Gottes kommen.

Unsere Kinder und Jugendlichen wurden durch die Razzia am 5. September 2013 gewaltsam ihrem Elternhaus und dem friedlichen, gemeinsamen Glaubensleben, das wir hier mit ihnen geführt haben, entrissen. Sie haben seitdem in den Heimen und den ihnen zugeordneten Schulen Gewalt, Mobbing, Drogen- und Nikotinmissbrauch und sexuelle Freizügigkeit erfahren und dabei sehr unter den bestehenden Gruppenzwängen in den öffentlichen Schulen leiden müssen.

 

Wir weigern uns, unsere Kinder in Schulen zu schicken, an denen es keine Disziplin mehr gibt und wo Rebellion gegen Eltern und Lehrer, gegen die Menschenwürde und die Religionsfreiheit vorherrschen und gottesfeindliche Philosophien mehr und mehr überhand nehmen.

Entgegen der Meinung des Bundesverfassungsgerichtes, das vor anderthalb Jahrzehnten noch meinte, dass bestehende „Defizite“ außerhalb des Unterrichtes von den Eltern ausgeglichen werden könnten, sehen wir Eltern uns heute nicht imstande, die gravierenden seelischen Schäden und Eindrücke, die die Seelen unserer Kinder dort beständig erfahren, in ihrem Zuhause wiedergutzumachen .

Es geht dabei nicht nur um irgendwelche Lehrinhalte, sondern vor allem auch um die sozialen Zwänge und Einflüsse, denen die Kinder tagtäglich bis zu acht Stunden ausgesetzt sind.

Epheser 5,3-4 - Von Unzucht aber und jeder 
Art Unreinheit oder Habsucht soll bei 
euch nicht einmal die Rede sein, wie es 
sich für die Heiligen gehört. 
Auch schandbare und närrische oder lose
Reden stehen euch nicht an, sondern 
vielmehr Danksagung.

Durch den Sohn Gottes und Seine Apostel Paulus, Petrus und Johannes ist uns befohlen, dass wir uns als Jünger den Denkmustern und dem Lebensstil der heutigen Welt nicht anpassen, sondern uns vielmehr davon distanzieren sollen.

Die wahre Kirche soll zwar in der Welt, aber nicht von dieser Welt sein.

Johannes 17,14-16 - Ich habe ihnen dein 
Wort gegeben und die Welt hat sie gehasst; 
denn sie sind nicht von der Welt, wie auch
ich nicht von der Welt bin. Ich bitte dich 
nicht, dass du sie aus der Welt nimmst,
sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen. 
Sie sind nicht von der Welt, wie auch ich 
nicht von der Welt bin. 

Das öffentliche Schulsystem ist nicht fähig, unsere Kinder auf das Königreich Gottes vorzubereiten, da es all seine Schüler darauf vorbereitet, Karriere für sich selbst zu machen, um das Leben in Bequemlichkeit genießen zu können.

Die Aufgabe der Kirche ist es jedoch, eine selbstverleugnende Liebe an den Tag zu legen, die all ihre Fähigkeiten für den Nächsten einsetzt, um ihn zu lieben, zu respektieren und das eigene Leben für den anderen zu geben, so, wie es auch der Sohn Gottes getan hat.

Dies ist der Weg und das Leben, das uns geboten ist, an unsere Kinder als den Weg Gottes weiterzugeben. Ebenso ist uns geboten sie dazu zu erziehen, ihre eigene Selbstsucht zu beurteilen und ihr Leben für Gott und ihre Mitmenschen als täglichen Gottesdienst auszugießen.

2. Petrus 1,3- 4 - Alles, was zum Leben 
und zur Frömmigkeit dient, hat uns seine 
göttliche Kraft geschenkt durch die 
Erkenntnis dessen, der uns berufen hat 
durch seine Herrlichkeit und Kraft. 
Durch sie sind uns die teuren und 
allergrößten Verheißungen geschenkt, 
damit ihr dadurch Anteil bekommt an der 
göttlichen Natur, die ihr entronnen seid 
der verderblichen Begierde in der Welt. 

Das heutige Schulsystem kann diesen Werten des Leibes Christi nicht gerecht werden, sondern steht in seinem staatlichen Auftrag dem Auftrag der Kirche um hundertachzig Grad entgegen.

Unsere Kinder weiter diesen weltlichen Einflüssen auszusetzen, hieße sie gleichsam den Götzen zu opfern und sie zu zerstören, sowie den Glauben und das Glaubensleben zu vernichten, das wir gemeinsam führen.

Das ist der Grund, warum unsere Kinder in den öffentlichen
Schulen von heute an fehlen!

Es ist traurig mit anzusehen, wie Richter, Politiker und Schulen uns bisher davon überzeugen wollten, dass die Bibel impotent und nicht zu befolgen ist.

Sie ignorieren dabei die Prinzipien und Eschatologie der Bibel und den Lebensweg, den sie unterrichtet.

Genauso wie die Apostel damals, müssen auch wir heute im Bezug auf die Erziehung unserer Kinder eine klare Stellung für das Wort Gottes beziehen. Wir müssen Gottes Wort mehr gehorchen als dem von Menschen.

Römer 12,1-2 - Ich ermahne euch nun, 
liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit
Gottes, dass ihr eure Leiber hingebt als 
ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott 
wohlgefällig ist. Das sei euer 
vernünftiger Gottesdienst. 
Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, 
sondern ändert euch durch Erneuerung eures 
Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes 
Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige 
und Vollkommene.

Wir wissen, dass der Sohn Gottes Selbst von Seiner ganzen Nation zurückgewiesen, gehasst und ermordet wurde und dass Seine Nachfolger ebenso damit rechnen müssen, dass Gehorsam gegenüber all Seinen Geboten auch Feindschaft mit der Welt und Verfolgung Seines Leibes bedeutet.

Wir hoffen jedoch, dass es in Deutschland noch genügend Menschen gibt, die die Gegenwart von Gottes Volk begrüßen und Raum dafür schaffen werden, damit es allen Menschen möglich ist, Gott innerhalb der Grenzen ihres Landes zu suchen und Ihn auch zu finden,indem sie das Licht Seines Volkes erkennen inmitten eines verdorbenen Geschlechtes. (Apg. 17,26-27 und Phil.2,15 -16)