Obschon das Oberlandesgericht München keinerlei Spuren – oder konkrete Anhaltspunkte für die Misshandlung von unserer Tochter Merea finden oder bestätigen konnte, wurde unsere Beschwerde abgelehnt und Merea wird weiterhin im Kinderheim festgehalten.  Nun geht unsere Beschwerde vor das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe.

In der Schweiz, sind wir ebenfalls beim Schweizer Bundesgericht angelangt, wegen der Auslieferung unserer Töchter Merea und Eva nach Deutschland.  Das Obergericht Bern hat unsere Beschwerde zurückgewiesen.

Die Gerichte lassen sich leider sehr viel Zeit. Das geht alles auf Kosten der Kinder und natürlich auch auf die der Eltern.

Die Lage scheint sich zu verhärten. Es ist Zeit zum beten, reden, schreiben, handeln, etc. Jeder ist aufgerufen, nach seiner Möglichkeit und seiner Begabungen sich einzusetzen. Es muss sich was ändern, sonst…

Heute wir – morgen ihr“

Alle 14 Tage dürfen wir unsere Tochter Merea besuchen. Sie lebt im Marienheim, bei Augsburg.  Vier der Zwölf Stämme Kinder sind hier untergebracht, in zwei verschiedene Gruppen. Das Kinderheim ist eigentlich ein ganz nettes Heim.

Doch für unsere Kinder ist es kein nettes Kinderheim, sondern ein Gefängnis, weil sie wie Gefangene behandelt werden. Der Leiter des Heims bestätigte, dass er noch nie so strenge Vorschriften für Umgänge hatte. Als Grund gab er an, dass die Kinder nicht von den Eltern beeinflusst werden sollen, so die Anweisung vom Herrn Singer, Jugendamt Donau-Ries.

Dass die Kinder tagtäglich von allen möglichen Menschen beeinflusst werden, scheint in völlige Vergessenheit zu geraten. Die Beeinflussung von Eltern, Geschwistern und Freunden wird auf Grund unseres Glaubens an die Bibel, als gefährlich und unerwünscht eingestuft.

Beim letzten Besuch war uns das wieder so klar, denn unsere Besuche sind total überwacht. Eine Erzieherin oder Jugendamtmitarbeiterin bewachen uns jede Sekunde, so dass kein Wort dem Ohr der Aufsicht entkommt. Das bedeutet, dass unsere Tochter Merea (und auch alle anderen Kinder der Zwölf Stämme) seit der Inobhutnahme (staatliche Entführung) nicht mehr mit uns Eltern offen und unbefangen reden können und das schon seit über sechs Monaten.
Das nenne ich Kinderfolter auf moderner Art.

Die Kinder werden auch im Alltag besonders bewacht. Ihre Briefe werden geöffnet und gelesen, immer noch, auch nach 6 Monate. Briefe werden nicht ausgehändigt, wenn sie englisch geschrieben sind, obwohl die Kinder zweisprachig sind und englisch sprechende Freunde oder Verwandte haben. Auch deutsche Briefe werden nur ausgehändigt, bzw. vorgelesen, wenn die Schreiber (z.B. die Eltern) das Kind durch den Brief nicht beeinflussen. Man kann also nur oberflächlich über „das Wetter“ schreiben. Auch die Briefe der Kinder werden Zensiert und nicht abgeschickt, wenn sie … dem Jugendamt nicht gefallen.

Der Wille unserer Kinder wird gebrochen und die kleinen Seelen zerrissen.

Es ist erstaunlich, dass die Kinderheime, Jugendschutzeinrichtungen und Pflegeeltern den Anweisungen des Jugendamtes strickt folgen, obwohl diese Anweisungen gegen die „Würde des Menschen“, gegen das Briefgeheimnis und gegen das Wohl des Kindes verstoßen. Diese blinde Staatstreue erinnert an die DDR oder an Nazi-Deutschland.

Jemand könnte jetzt sagen: „Ja, aber Römer 13 sagt, dass staatliche Gewalt von Gott eingesetzt ist und das wir deshalb der staatlichen Autorität gehorchen müssen.“ Haben nicht die Apostel schon vor langer Zeit auch einen Konflikt mit der staatlichen Autorität gehabt… Siehe Apostelgeschichte 5:27-32.
Wir (die Zwölf Stämme) sind der Regierung gehorsam, solange sie in den Grenzen bleiben, die ihnen Gott gegeben hat. (Römer 13:1-7) Autorität ist gut, doch wenn eine Regierung Gesetze gegen das Wort Gottes erlässt, dann müssen wir unserem Vater mehr gehorchen als der Regierung. Der deutsche Staat hält unsere Kinder als Geiseln fest. Er gibt uns nicht die Möglichkeit, mit unseren Kindern, in ein anderes Land auszuwandern.

Mit lieben Grüssen
David und Barbara Krumbacher

Es ist wieder Zeit, dass die Regierung in Deutschland aufwacht und das Recht seiner Bürger schützt und sie nicht einschränkt.
Das Grundgesetz muss aufrecht gehalten werden.

Artikel 1

(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

Artikel 2

(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit,…

Artikel 3

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Artikel 4

(1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.

(2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.

Artikel 5

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten.

Artikel 6

(1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.

 

(2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.

Artikel 10

(1) Das Briefgeheimnis sowie das Post- und Fernmeldegeheimnis sind unverletzlich.

Artikel 13

(1) Die Wohnung ist unverletzlich.

(2) Durchsuchungen dürfen nur durch den Richter, bei Gefahr im Verzuge auch durch die in den Gesetzen vorgesehenen anderen Organe angeordnet und nur in der dort vorgeschriebenen Form durchgeführt werden.

Artikel 17

Jedermann hat das Recht, sich einzeln oder in Gemeinschaft mit anderen schriftlich mit Bitten oder Beschwerden an die zuständigen Stellen und an die Volksvertretung zu wenden.

Bitte lest die Nachrichten über unsere Kinder auf:

https://news.zwoelfstaemme.de/2014/03/07/die-verlorene-ehre-der-familie-krumbacher/
https://news.zwoelfstaemme.de/2014/03/12/pressemitteilung-vom-12-marz-2014/