23.März 2014

Sehr geehrter Herr Kanth,

Herr Alfred Kanth (Jugendamtsleiter)

Herr Alfred Kanth
(Jugendamtsleiter)

Da Sie fast nie im Amt zu erreichen sind, noch bereit sind zu Gesprächen mit uns und auch ständig in Urlaub fahren, wollte ich hiermit in diesem öffentlichen Brief auf Sie zutreten.

Von allen Mitarbeitern ihrer Sozialdienste war es nämlich gerade Ihnen möglich, sich in den letzten zehn Jahren ein persönliches und beständiges Bild von unseren Kindern zu machen.

Bis heute erinnere ich mich an unser gemeinsames Telefongespräch nach dem Gespräch im Kultusministerium 2013. Sie schienen mir persönlich sehr beleidigt über die Situation im Kultusministerium gewesen zu sein, die damals mit den zwölf Stämmen aufgekommen war. Auch bei Ihrem anschließenden Besuch in Kosterzimmern haben Sie mir dies persönlich ausgedrückt.
Ich denke, dass dies für Sie der Auslöser gewesen sein muss, der Ihr weiteres Handeln veranlasst hat.

Deswegen will ich Sie noch einmal an gewisse Fakten erinnern und Ihnen mein Herz über bestimmte Dinge ausdrücken, die irgendwie wie weggewischt scheinen:

1. Herr Schulpsychologe Stapf erwähnte in Ihrem Beisein immer wieder  auch unseren Kindern gegenüber, dass die Schule in Klosterzimmern der angenehmste Platz sei. Die Kinder waren ihm gegenüber – wie Sie wohl wissen – immer willig und bereit, das, was sie gelernt hatten, eifrig mitzuteilen. In halbjährlichen Schulberichten an das Kultusministerium ….

Was im Spiegel online (Focus 38/2013) stand „Alle haben weggeschaut“ hat nicht der Wahrheit entsprochen. Sie wissen genauso wie die Schulbehörden, dass dies eine Lüge ist .

Die Wahrheit spricht inzwischen für sich selbst: ich wollte Ihnen und der Öffentlichkeit einmal das Zeugnis unterbreiten, das meine Tochter Chassidah von der öffentlichen Mittelschule in der Einrichtung erhalten hat, in der sie das letzte halbe Jahr gelebt hat.

Sie hat dieses Zeugnis soviel ich weiß, auch dem Oberlandesgericht in München geschickt mit dem Hinweis : „von Nichts kommt nichts“. (siehe Anhang)
Markeli 2014-02-14 Zwischenzeugnis Chassidah
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Wenn unsere Kinder in der Ergänzungsschule in Klosterzimmern nichts gelernt hätten, hätten sie solche Ergebnisse nicht erhalten können.

2. Wie Frau Richterin Roser richtig feststellte und wie auch Sie wissen, lieben wir unsere Kinder und die Kinder lieben uns.

Da Ihr Sozialdienst aber nicht fähig ist, auf meine menschliche Stimme als Vater zu hören, möchte ich Ihnen mein Leid als ein Vater, dem die Kinder schon ein halbes Jahr genommen worden sind, persönlich klagen.

Ihr Stellvertreter, Herr Singer, spricht immer wieder uns gegenüber von irgendwelchen Taktiken, die ich – oder wir – angeblich anwenden sollen und versucht herauszufinden, was wir damit wohl vorhaben. Ich glaube nicht, dass Herr Singer damit das Leiden eines Vaters und einer Mutter wirklich versteht und nachvollziehen kann, die mit ansehen mussten, wie unser Sohn langsam aber sicher durch den vom Jugendamt gewollten INTEGRATIONSPROZESS zerstört worden ist.

Unser Sohn Addar ist nach einem halben Jahr in einem Förderungswerk für Schwererziehbare nicht mehr der gleiche. Das haben auch Herr Bischoff, sein Ergänzungspfleger, die Erzieher im Heim und das OLG belegt.Schon nach den ersten sechs Wochen im Jugendschutz hat er zu uns Eltern und den Verantwortlichen im Heim ganz klar ausgedrückt, dass er niemandem mehr vertraue.

Grund dafür ist, dass er von Sozialarbeitern in Ihrem Jugendamt von Anfang an immer wieder belogen wurde.

Das können die Jugendlichen Jedidajah Müller, Helez Schüle und Chayah Markeli bestätigen, denen es an dem grauen Morgen, als sie alle ins Landratsamt transportiert wurden, um dort sofort untersucht zu werden, genauso ergangen ist. Ihnen wurde nämlich versichert, dass die Jugendlichen in den Heimen sofort mit ihren Eltern, Geschwistern und Freunden telefonieren könnten. Aber dies stellte sich als die erste bewußte Täuschung von jungen Menschen heraus.

Als sie vertrauensvoll in die Autos stiegen und im Heim ankamen, wurde ihnen von einem weiteren Sozialarbeiter auf die dringende Anfrage, mit ihren Eltern zu telefonieren zu können, erklärt, dass er nur das gewähren könne, was er persönlich gesagt habe und dass sie jetzt weder Telefonkontakt haben könnten, noch Ausgang hätten, sondern sie sich jetzt im JUGENDSCHUTZ befinden würden… uns Eltern wurde vermittelt, dass unsere Jungen an anderen Dingen wie Fußball spielen mehr interessiert seien als an Telefonkontakten…

So etwas hatten die Jungs, Herr Kanth, in ihrem ganzen Leben noch nie erlebt.
sicherlich ist dies alles zum Wohle der Kinder passiert…?

Die Anklage von Ihnen, Herr Kanth, war ja gewesen, dass unsere Jungendlichen keinen Kontakt untereinander oder mit Menschen ausserhalb der Gemeinschaft haben durften.

Von dieser Lüge haben Sie und Ihre Mitarbeiter sich bis zum heutigen Tag nicht distanziert!

Schrecklicherweise hat Ihre Behörde das letzte halbe Jahr genau das mit unseren Kindern gemacht, was Sie uns vorwerfen. Sie versuchen durch ihr Vorgehen systematisch,menschliche Beziehungen zu zerstören. Beziehungen zwischen Geschwistern und zwischen Eltern und Kindern.

Sie als gläubiger Christ sollten doch wissen, dass man niemals Keile zwischen Eltern und Kinder treiben sollte.

Einen fast Sechszehnjährigen und Achtzehnjährigen so zu belügen, schafft kein Vertrauen.

Und dabei ist es nicht geblieben. Auf das Drängen von Chayah nach mehr Kontakten als den nur gewährten wöchentlichen zehn Minuten mit seinen Eltern, antwortete Herr Bischoff ihm daraufhin, dass er ihm den Kontakt auch ganz streichen könne, wenn er damit nicht zufrieden sei.

Drohungen dieser Art haben viele unserer Kinder von Ihren Mitarbeitern erleben müssen. 
Drohungen, ihnen die Menschen weg zu nehmen, die sie lieben und denen sie vertrauen.

Wissen Sie nicht, dass Drohungen Angst und Misstrauen produzieren?

Wie kann das wieder repariert werden?

Bei Jugendlichen und Kindern, die in ihrer Verzweiflung von Heimen oder Pflegeeltern abgehauen sind und die wieder von ihrer Behörde gewaltsam zurückgebracht wurden, wurde der Kontakt zu den Eltern wieder als erstes gesperrt mit dem Kommentar:

die Kinder müssten sich erst einmal wieder „beruhigen“…

Wir Eltern hier in Klosterzimmern haben unsere Kinder immer ermutigt, Autoritätspersonen wie Sie, Herrn Stapf und die Polizei zu respektieren mit dem Hinweis, dass Autorität von Gott ist und dass gute Autorität das Gute belohnt und das Böse bestraft.

Unsere Kinder verstehen überhaupt nicht, warum sie jetzt dafür vom Jugendamt bestraft werden, dass sie ihre Eltern lieben.

Die Leidtragenden sind die Kinder
Als mein älterer Sohn Chayah dann durch seine Volljährigkeit das Heim verlassen konnte, hat er im Heim und auch bei Ihren Sozialarbeitern gefragt, ob es nicht möglich sei, mit seinem Bruder Addar weiter im Heim zu verbleiben, bis auch er entlassen würde,weil er sah, wie schwer es Addar in einem solchen Umfeld fiel, alleine, ohne seine Hilfe, zurecht zu kommen.Ihm und uns wurde erklärt, dass dies ohne weitere Finanzierung und Maßnahme nicht möglich sei. Ich weiß von dem Schmerz meines Sohnes Chayah,der für Monate nächtelang nicht zur Ruhe kam, weil es seinem Bruder in diesem Heim immer schlechter ging.

Ich glaube, ich habe vielleicht einen größeren Einblick als Sie davon erhalten, was in so einem Heim alles abläuft, weil meine Frau und ich jede Möglichkeit wahrgenommen haben, um unseren Sohn zu ermutigen und ihm einen Halt zu geben.

Aber obwohl Sie meine Söhne gekannt haben, haben Sie sie nicht ein Mal besucht, um zu sehen, wiees ihnen geht. Dabei hatten Sie gesagt,dass Sie die Kinder der Zwölf Stämme besuchen würden.

Chayah hat auf Sie gewartet, vergebens
Ihr Sozialdienst hat es in einem halben Jahr vielleicht dreimal geschafft,im Heim von meinen Jungs aufzutauchen, um sich ein Bild zu machen. Bei meiner Tochter im Heim waren die Besuche sogar noch weniger. Was dann über mich als Vater an das Oberlandesgericht weitergegeben worden ist von ihrer Sozialarbeiterin, ist völlig erlogen und verzerrt.

Es wurde behauptet, dass ich Zustände dramatisch übertrieben hätte.

Aber ich habe gesehen,dass solche Heime ein Umschlagplatz für Alkohol und Zigaretten, sowie Drogen sind, ganz abgesehen von dem vulgären Sprachumgang. Viele der Jugendlichen haben eine schlimme Vergangenheit hinter sich und haben keine Vision für ihr Leben. Mir persönlich taten sie leid. Auch die Erzieher, die noch ein Herz hatten und sich um die jungen Menschen dort bemühen. Herr Zxxxxx – einer der dort tätigen Meister,der schon 25 Jahre in der Ausbildung arbeitet, sagte uns einmal, als wir unsere Jungs in ihrer Werkstätte besuchten, dass hier schon mancher Junge, der als Externer einigermaßen normal war als er rein kam, den Platz nicht mehr so normal verlassen habe.

Wir Eltern haben seit der Razzia kaum eine Nacht länger als bis 2Uhr 30 geschlafen,weil wir uns quälende Sorgen um unsere Söhne und unsere Tochter machen.

Sie kennen doch unsere Kinder. Sie wissen doch, wie respektvoll, fröhlich, aufrichtig und vertrauensvoll sie waren. Sie haben mir doch sogar persönlich versprochen, dass Sie auch vor Gericht bezeugen würden, wie respektvoll unsere Kinder sind.

Denken Sie nicht manchmal darüber nach, was ihnen an diesen Plätzen, wo sie jetzt sind, wohl passiert?

An Weihnachten kamen wir, um Addar im Heim zu besuchen. Diese riesige Stadt von Hochhäusern im Heim war dunkel – bis auf ein einziges Licht oben in einem dritten oder vierten Stock. Dort brannte noch das einzige Licht derer, die nicht nach Hause fahren konnten.

Als wir oben ankamen, sagte die Erzieherin zu uns:

Ach, es ist so verrückt. In den Ferien sind nur die Jugendlichen übrig, die nicht nach Hause gehen können, weil sie entweder keine Eltern haben (ausländische Flüchtlinge) oder weil ihre Eltern sie nicht wollen und Addar ist der Einzige, der nach Hause will und nicht nach Hause darf.“

Daran können Sie doch erkennen, dass alle im Heim wussten, durch was für ein Leiden wir Eltern gehen. Ich habe versucht, ihren Mitarbeitern im Landratsamt zu erklären, dass sich hier nicht um Rechtsobjekte handelt,sondern um Menschen, die Zuneigung und Liebe brauchen. Doch die Antwort von Ihrem Mitarbeiter war, dass ich mit ihm nicht auf einer menschlicher Ebene reden kann, sondern nur auf einer rechtlichen – über meinen Rechtsanwalt.

Wissen Sie eigentlich Herr Kanth, dass es im Heim auf der heiltherapeutischen Gruppe zwei Gänge gibt: einen für die Jungs und einen für die Mädchen. In der Nacht werden erst beide Gänge abgeschlossen, dann die Tür,die zum Treppenhaus führt und dann noch die Haustür unten. Die Erzieher verlassen die Gruppe um 22:00 Uhr und die Nachtwache kommt einmal – vielleicht um 24:00 Uhr  vorbei. Sie können sich selber denken, was dort los ist.

Wir waren selber mal jung und haben Dinge gemacht, die nicht so erbaulich waren. Genau diese Dinge passieren dann auch dort. Da wird getrunken und lärmend und randalierend in die Zimmer voneinander eingebrochen, das Mobilar alles rausgeräumt oder auch mal aus dem Fenster geschmissen und sonstiger Blödsinn. Handgreiflichkeiten und Rangeleien sind ganz normal.

Wenn die Nachtwache dann von irgendeinem anderen Haus vorbei kommt, springt jeder in sein Bett und danach geht’s gleich weiter. Morgens ist man völlig fertig, missgelaunt und gereizt, zeigt ein „unausgeglichenes“ Verhalten. Ich habe sehr mit dieser Situation gelitten, da ich keine Kontrolle darüber hatte und auch niemand im Heim.

Meine Kinder gehörten nie in so ein Heim, sie haben sich nie etwas zuschulden kommen lassen.

Mussten sie dies alles erfahren???

Hat diese Aktion von Ihnen unsere Kinder wirklich befreit, Herr Kanth?

Ich stehe vor einem Scherbenhaufen einer Seele und ich hoffe, dass die Liebe, die ich für meine Kinder habe, diese Dinge wieder gut machen kann.

Ich könnte Ihnen die ganze Nacht von solchen Situationen erzählen… ich habe keine Steine zu werfen, aber diese Dinge sind wahr und man kann sie nicht wegreden oder verdrehen wollen.

Unter dem Gruppenzwang einer solchen Situation zu sein ist teuflich und dann mit psychologischen Ratschlägen zu kommen ist wie der Sand der Wüste für eine verdurstende Seele.

Ihre Mitarbeiter werfen mir vor Gericht vor, Vorfälle im Heim zu dramatisieren. Dabei haben meine Kinder kein Vertrauen mehr zu jemandem, der sie nur belogen und in diese fürchterliche Situation gebracht hat und würden ihnen nie die tiefen Dinge in ihrer Seele anvertrauen.

Realität ist: alle Psychologen, Sozialarbeiter, Ärzte und Anwälte können den Kindern keine Eltern ersetzen....wenn doch schon so viele Kinder darunter leiden, dass sie keine Eltern haben oder keine, die sich um sie kümmern – warum muss man denen, die noch liebende Eltern haben, denen nichts wichtiger ist, als sich um ihre Kinder zu kümmern, diese auch noch wegnehmen?

3. Zuletzt würde ich gerne noch die Verleumdung klären, die mir von Ihnen und Herrn Singer angehängt worden ist:

Ich bin kein Sektenführer und ich habe noch nie andere Familien von Ihnen ferngehalten, noch ist mir jemals in irgendeinem Gespräch mit Ihnen eine Familie genannt worden, mit der Sie oder Ihr Amt persönlich sprechen wollten.

Diese Lüge über mich ist bis in Gericht gedrungen und wird von Ihnen ständig wiederholt.

Warum wird Ihnen eigentlich mehr geglaubt als mir?

Herr Singer hat hier in Klosterzimmern vor Zeugen gesagt, dass es geplant gewesen wäre, mit einzelnen Familien ins Gespräch zu kommen – dass sich die Ereignisse jedoch überstürzt hätten und man deswegen mit den Familien vor der Razzia nicht mehr hätte reden können.

Warum macht man bei Ihrer Behörde immer nur Ausreden ?

Ich habe noch nicht einen getroffen, der zugeben würde, dass er sich nicht richtig verhalten hat.

Ihre Mitarbeiter wollen komischerweise, dass unsere Kinder ihnen absolut gehorsam sein sollen – und bedrohen sie damit, die Kontakte mit ihren Eltern zu streichen, wenn sie es nicht tun.

Frau Link hat übrigens behauptet, dass alle Großeltern in der Frage des Umgangs mit den Kindern gleich behandelt würden.

Diese Lüge wurde auf dem Gang des Jugendamtes gegenüber uns und meinem Schwiegervater, sowie mindestens fünfzehn Mitarbeitern ihres Amtes ausgedrückt.

Dies ist auch etwas, dass man nicht so im Raum stehen lassen kann.

Es ist nämlich ganz klar, dass manche Großeltern bevorzugt behandelt werden und sowohl Frau Link als auch die anderen Mitarbeiter des Jugendamtes davon wissen.

Herr Quaiser konnte bis jetzt noch nicht einmal die Adresse seiner Enkel von Ihrem Amt erfahren, geschweige denn mit seinen Enkeln telefonieren oder sie gar besuchen. Wenn er jedoch gegen die Gemeinschaft der Zwölf Stämme wäre, wäre ihm sein Weg schon gebahnt wie anderen Großeltern, denen sofort Kontakt gewährt wurde.

Ich könnte die Liste fortführen bis ins Unendliche.

Sicherlich denken Sie und ihre Mitarbeiter, dass wir kriminell sind…

oder warum würden Sie uns sonst so behandeln?

Sie haben unsere Kinder doch fast schon eine Generation lang gekannt und sich an Ihnen erfreut.
Warum zeigen Sie jetzt gar kein Interesse mehr an ihrem Schicksal?

Als ich Ihrem Mitarbeiter, Herrn Singer, davon erzählte, dass meine beiden Jungs vor kurzem an einem Wochenende ganz alleine auf dem Gang eingesperrt worden waren, als die Gruppe zum Eisessen in die Stadt fuhr und kein Platz mehr im Auto für alle war, da wollte er es mir gar nicht glauben.

Kennen Sie die Zustände in den Heimen denn so schlecht?

Bis zum heutigen Tag werden Briefe von Ihrer Behörde zensiert.

Woher nehmen Sie sich eigentlich die Berechtigung, bei uns solch grundlegenden 
Menschenrechte außer Acht zu setzen?

Merken Sie nicht, dass Sie in ihrem staatsanwaltschaftlichen Vorgehen alles Gute und Normale zerstören?

Wieso behaupten Frau Frisch und Herr Bischoff in ihren Stellungsnahmen ans Gericht, dass ich nur das Jugendamt und die Heime gegeneinander ausspielen möchte?

Können Sie alle denn nicht die Wahrheit dessen erkennen, was ich Ihnen hier versuche zu erklären?

Ich mache doch niemandem einen Vorwurf – aber kann denn keiner verstehen, dass ich als Vater darunter leide zusehen zu müssen, wie mein Sohn zugrunde gerichtet wird?

Wenn es dem Jugendamt wirklich darum geht, Familien zu stärken, wiederherzustellen und miteinander zu versöhnen – warum hört man dann nicht den Schrei der Kinder, die nach einem halben Jahr immer noch zurück wollen?
Warum sind bisher alle Jugendlichen geflohen und nach Hause zurück gekehrt?

Niemand sage, er liebe all die schönen Äpfel, doch er hasse den Apfelbaum.

Wer von den Eltern nur Schlechtes denkt, der kommt auch mit deren Kindern, die sie lieben, nicht zurecht. Das ist einfach so.

Ich schließe mit den Worten des Nobelpreisträgers Heinrich Bölls :

Die Gewalt von Worten kann manchmal schlimmer sein als Ohrfeigen...!“

Diesen Satz schrieb er über die Macht der Sensationspresse, die das Leben von Menschen verleumdet und zerstört.

Mit freundlichen Grüße
Detlef Markeli