Unsere Herzen schmerzen und es gibt keinen Trost. Unser 1½jähriger Sohn wurde durch Polizei und Jugendamt am 05.09.2013 von uns weggerissen. Was für ein Schock…
Am Tag zuvor war alles noch herrlich und wir hatten keine Ahnung, was für ein krimineller Eingriff uns am frühen Morgen des nächsten Tages erwarten würde.

Jetzt sind schon 6 traurige Wochen vergangen und unser Sohn ist immer noch weg.

TlapakN_01Uns wurde an jenem Morgen gesagt, dass unser Sohn nur für eine kurze Zeit weggenommen werden würde und wir ihn wahrscheinlich schon am nächsten Tag wieder zurückbekommen würden. Wir hatten niemals mit so etwas gerechnet, da wir schon einige Male zuvor mit dem Jugendamt Kontakt gehabt hatten und die Vertreter des Jugendamts mit einem positiven Eindruck wieder gegangen waren. Ich bin mit meinem geliebten Sohn und Vertretern des Jugendamts mit Verstärkung durch die Polizei zu der Pflegefamilie gefahren. Mein Sohn hing an mir und ließ mich nicht los. Er spürte die drohende Trennung und wollte dies nicht zulassen. Ausgemacht wurde, dass ich ihn 3-mal täglich stillen dürfte. Die Polizei fuhr mich nach Hause und ich musste meinen Sohn dort zurücklassen. Ich saß im Auto und hoffte von diesem Albtraum endlich aufwachen zu dürfen, aber unter Schock stellte ich fest, dass er Realität war und es gab keinen Ausweg.

Tausend Fragen und Ängste sausten durch meinen Kopf. Warum haben sie unseren Sohn weggenommen? Wir haben ihm nichts Böses getan, ganz im Gegenteil: Nur geliebt haben wir ihn und ihm Zuneigung geschenkt.

TlapakN_02Alle diese Vorwürfe in unserem Beschluss hatten gar nichts mit uns zu tun und es gab keine Beweise. Nur weil wir am Georg-Ehnes-Platz 2 wohnten und Teil der Gemeinschaft sind, wurde unser kleiner Sohn weggenommen. Zehn Tage nach diesem „grausamen“ Tag standen wir vor dem Richter in Ansbach. Wir waren zu einer Anhörung eingeladen. Ich dachte, bestimmt wird der Richter uns unseren Sohn zurückgeben, da es keine Beweise gab. Sogar der Arzt hatte keine Spuren von Misshandlung gefunden. Nach langem Diskutieren entschied der Richter, dass wir Jonathan nicht wiederbekommen sollten und dies anhand der Aussagen von Zeugen, welche er für glaubwürdig hielt. Obwohl die Zeugen keine Beweise gegen uns hatten und niemals mit uns als Familie zusammengelebt haben, hat der Richter ihren Aussagen über die Gemeinschaft sehr viel Gewicht geschenkt.

Wie kann man so jemandem glauben und sein Urteil nur auf Vermutungen und Vorwürfe basieren? Wäre es nicht besser, sich als Richter erst einmal selber ein Bild zu machen und den Wahrheitsgehalt dieser Vorwürfe zu ergründen?

Warum hat das Jugendamt nicht die Wahrheit und seinen positiven Eindruck von seinen mehrmaligen Besuchen bei uns ans Licht gebracht?
Vielmehr stützt es sich auf die Lügen und übertreibt das, was gar nicht stimmt.

Nach etwa zwei Wochen erklärte mir das Jugendamt, dass ich zwei Möglichkeiten hätte:
1. dass ich zusammen mit meinem Sohn in eine Mutter-Kind-Einrichtung ziehen darf oder 2. dass ich ihn nur noch einmal am Tag (morgens) stillen darf. Natürlich haben wir die erste Möglichkeit bevorzugt, weil es für den Kleinen viel besser wäre, mich immer zu haben.
Na ja, am nächsten Tag rief mich Frau B., vom Jugendamt, an und erklärte mir, dass ich entscheiden müsste, ob ich damit zufrieden wäre, einmal morgens zu stillen; wenn nicht, würde das Jugendamt meinen Sohn versetzen, weil er für die Pflegefamilie eine Last sei. Ich versuchte Frau B. von der ersten Möglichkeit, dass ich mit Jonathan zusammen wo hinziehen darf, zu überzeugen. Sie meinte, es hätte diese Möglichkeit nie gegeben und ich solle doch bitte mit einmal Stillen zufrieden sein. Ich entschied mich schließlich für einmal Stillen, da mir keine andere Möglichkeit blieb.

Das Jugendamt kann schöne, große Worte schwingen, aber es macht nicht mal einen Finger krumm, um für das Wohl des Kindes und der Eltern zu sorgen.

Es stellt uns immer vor vollendete Tatsachen und lässt sich nie auf unsere Wünsche ein, sondern zieht seinen Plan durch, welcher daraus besteht, die Kinder von ihren Eltern zu entfremden.

Sie behandeln uns wie Tiere. Die Kleinen werden uns weggerissen und in eine „Bucht“ gesetzt, wo sie nur das Notwendigste zum Überleben bekommen.

Haben Sie jemals eine Mutterkuh oder ein anderes Tier gesehen, der ihre Kleinen weggerissen wurden? Sie schreien so laut, dass man nur Mitleid mit ihnen haben kann.

Wir „schreien“ auch nach unseren Kindern, aber uns wird kein Mitgefühl oder Verständnis gezeigt, sondern sie rechtfertigen ihre böse Aktion durch ihren Verdacht auf Misshandlung.

Es ist so schmerzhaft und verheerend, von seinen Kindern getrennt zu sein und anzusehen, wie dieses böse System versucht, die Kinder zu entfremden und umzuprogrammieren.

Mein Sohn versucht, den Schmerz der Trennung mit Essen und Spielzeug zu unterdrücken, aber er fühlt sich in seinem Vertrauen verletzt. Einem 1½-Jährigen zu erklären, dass der Richter entschieden hat, ihn von uns wegzureißen und dass es hoffentlich nur für eine kurze Zeit ist, ist sehr schwierig. Das Einzige, was er merkt, ist, dass er seinen Papa einmal die Woche sehen darf und dann von der Pflegemutter wieder weggerissen wird. Jedes Mal, wenn ich vom Stillen nach Hause fahren will, weint er bitterlich und sein Vertrauen mir gegenüber wird immer mehr zerstört. Die Pflegefamilie versucht ihr Bestes, aber niemand kann ihm die Wärme und Geborgenheit geben, außer seine leiblichen Eltern. Es gibt so viele Kinder, die heutzutage ohne Zuneigung und Liebe aufwachsen.

Aber warum nimmt man Kinder Eltern weg, die ihren Kindern diese Liebe, Wärme und Geborgenheit schenken?

Wir haben unseren Sohn von Herzen geliebt und ihn niemals misshandelt!

Das Einzige, was uns als Eltern ein bisschen Trost gibt, ist, dass wir wissen, dass wir und Jonathan von Gott getragen werden. Er bewahrt und behütet unseren Sohn.

Das Jugendamt versucht, 
Gott zu spielen, aber es 
versteht nicht, wofür es von 
Gott in dieses Amt eingesetzt 
worden ist. 
Es sollte für Ordnung in den 
Familien sorgen und 
verwahrloste Kinder vor 
grausamen Dingen beschützen. 
Stattdessen behandelt es uns 
wie kriminelle Täter und 
klopft sich selbst auf 
die Schulter...