Die Reisefreiheit gilt als Teil des Rechtes auf Freizügigkeit, das jedem Bürger eines Landes das Recht gibt, sein eigenes Land nach Belieben zu verlassen und wieder zurückkehren zu dürfen. Allgemeiner spricht man heute bei den international verbrieften Menschenrechten, sich frei zu bewegen oder niederzulassen, von Freizügigkeit.

Der ungesetzliche Grenzübertritt war in der DDR eine strafbare Handlung. Der gegen die Menschenrechte, insbesondere gegen Art. 12 bis Art. 15 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen verstoßende Straftatbestand wurde gewöhnlich Republikflucht genannt.
Dies ist einer der Gründe, warum den Eltern weiterhin das Sorgerecht entzogen bleibt …

… die „Gefahr“, dass die Eltern Deutschland verlassen, und in ein Land umziehen, wo sie nach ihrer Glaubensüberzeugung leben können ohne gegen das Gesetz zu verstoßen …

… denn somit würden sie sich der deutschen „Rechtssprechung“ entziehen …

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