1. das Recht auf Gleichbehandlung und Schutz vor Diskriminierung unabhängig von Religion, Herkunft und Geschlecht;
    Den Kindern der Eltern der Glaubensgemeinschaft wurde das Recht auf Gleichbehandlung genommen. Sie müssen jetzt ohne ihre Eltern in Heimen und Pflegefamilien leben. Aufgrund ihrer Religion werden sie diskriminiert und müssen teilweise heimlich in der Bibel lesen, damit sie keinen Ärger bekommen.
  1. das Recht auf einen Namen und eine Staatszugehörigkeit;
    Das Recht, ein deutscher Staatsbürger zu sein, hat dazu geführt, dass die Kinder unter die Räder der deutschen Rechtsstaatlichkeit gekommen sind.
  1. das Recht auf Gesundheit;
    Aufgrund der gesunden, ausgewogenen, biologischen, selbst angebauten Vollwertkost und des ausgeglichenen Lebensstils konnten durch fast schon unzählige Untersuchungen der Kinder nie irgendwelche Auffälligkeiten entdeckt werden. Im Gegenteil: Die Kinder werden immer als aufgeweckt, gesund und sehr agil beschrieben. Die jetzige Ernährung lässt Zweifel daran aufkommen, ob dieses Recht weiterhin gewahrt wird.
  1. das Recht auf Bildung und Ausbildung;
    Seit unsere Kinder auf öffentliche Schulen gehen, ist absolut klar geworden, dass sie ihren „neuen Klassenkameraden“ in nichts nachstehen, sondern unter den Klassenbesten sind. Das Recht auf Bildung und Ausbildung wurde in der Gemeinschaftsschule gewährt.
  1. das Recht auf Freizeit, Spiel und Erholung;
    In Klosterzimmern gibt es einen großen Spielplatz, einen Fluss, in dem man schwimmen kann, etc. etc. Aufgrund der „überaus großen Fluchtgefahr“ müssen die Kinder nun teilweise in Einrichtungen sitzen, wo Fenster und Türen verriegelt sind.
  1. das Recht, sich zu informieren, sich mitzuteilen, gehört zu werden und sich zu versammeln;
    Unsere Kinder hatten einmal ein Mitspracherecht und das Recht, sich zu versammeln. Offensichtlich wird ihnen das Mitspracherecht über ihren Aufenthaltsort nicht gewährt. Die Kinder haben unzählige Male ausgedrückt, dass sie wieder nach Hause wollen. Die Behördenvertreter und Richter verschließen ihre Ohren gegenüber den Herzenswünschen der Kinder.
  1. das Recht auf eine Privatsphäre und eine gewaltfreieErziehung im Sinne der Gleichberechtigung und des Friedens;
    Telefonate und Treffen der Eltern mit den Kindern werden ständig überwacht. Hier wird das Recht auf Privatsphäre nicht anerkannt. Sie werden nicht gleichberechtigt behandelt und in so einer Situation kann man nicht in Frieden miteinander reden. Wie sollen wir „gewaltfreie Erziehung“ definieren und wer definiert „gewaltfreie Erziehung“? Keine der angestrengten Untersuchungen, bei denen sich die Kinder immer wieder vor wildfremden Menschen ausziehen und „begutachten“ lassen mussten, hat je Spuren von irgendwelchen Misshandlungen gezeigt. Die Schulkinder wurden regelmäßig in der Gemeinschaftsschule von Experten überprüft und wurden als kognitiv, aufmerksam und hoch konzentrationsfähig attestiert.
  1. das Recht auf sofortige Hilfe in Katastrophen und Notlagen und auf Schutz vor Grausamkeit, Vernachlässigung, Ausnutzung und Verfolgung;
    Ein Kind aus einer gesunden Familienumgebung herauszureißen und in eine völlig neue, unbekannte Situation zu bringen, kommt einer Katastrophe nahe, vor allem für 2- bis 3-Jährige. Hier wird Hilfe verweigert und die Eltern können ihre Kinder nur 1-mal pro Woche für ca. 1,5 Stunden sehen. Die kleineren Kinder weinten oft stundenlang, nachdem sie von den Eltern getrennt wurden. Jetzt wird ganz langsam ihr Wille gebrochen, damit sie sich von ihren Eltern langsam entfremden. Dies ist wahre Grausamkeit und Vernachlässigung von Kleinkindern. Zu alledem wurden zwischenzeitlich sogar Geschwister voneinander getrennt und in verschiedenen Pflegefamilien untergebracht.
  1. das Recht auf eine Familie, elterliche Fürsorge und ein sicheres Zuhause;
    Die Kinder hatten einmal Familie, elterliche Fürsorge und ein sicheres Zuhause. All dieser Rechte wurden sie in einer morgendlichen Blitzaktion beraubt. Ob sie jemals wieder Vertrauen in einen Polizeibeamten legen können, ist zu bezweifeln.
  1. das Recht auf Betreuung bei Behinderung.
    In den Gemeinschaften der Zwölf Stämme leben u.a. Menschen mit folgenden Behinderungen: Down-Syndrom, Taubstummheit.
    Bis zum heutigen Tag haben wir uns immer um unsere behinderten Familienmitglieder gekümmert.