Wird die kleine Stimme zum Schweigen gebracht?

Wieder einmal informiert das Jugendamt die Presse unvollständig und irreführend. Die Hintergründe über die Flucht des Buben stellen sich nämlich wie folgt dar:

Seit 3 Jahren bettelt der Junge, dass er wieder nach Hause zu seinen Eltern und in die 12 Stämme Gemeinschaft zurück darf. Er hielt die drei Jahre im Kinderheim nur aus, weil er an der Hoffnung festhielt, dass er am Ende des überlangen Gerichtsverfahrens doch nach Hause darf:

Vor allem aber wolle er wieder zu den Eltern. Er glaube auch, dass das klappe. Weil er doch jetzt schon lange genug im Heim gewesen sei. Vom Kind wurden verschiedene Gründe angeboten, warum es für ihn besser sei, wenn er wieder bei den Eltern sei. Er vermisse die Eltern. Es gebe mehr Feste in der Glaubensgemeinschaft und besseres Essen. Er könne mehr draußen spielen und auf Bäume klettern. Vielleicht treffe er sogar seinen Freund [ …] wieder. Auf Frage, was sich für ihn alles ändern würde, wenn er wieder bei den Eltem wäre, zählte der Junge ausschließlich (aus seiner Sicht) positive Veränderungen auf. Er könne wieder im Garten helfen und mit dem Papa Traktor fahren. Er könne bei den Festen mitmachen und am Ende des Laubhüttenfestes Kartoffeln im Feuer braten.

(Zitat des Gutachters)

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Doch die Bayerischen Behörden versuchen beharrlich den Willen des Elfjährigen zu brechen. Der Junge wird nicht gehört oder respektiert weder von Richtern noch von Jugendamtsmitarbeitern. Seit 3 Jahren darf er seine Eltern nur alle 3 Wochen 2 Stunden lang unter strengster Überwachung sehen, ohne jegliche Privatssphäre. Es heißt, man will ihn vor dem Einfluss der Eltern schützen. Einmal pro Woche darf er telefonieren, nie ohne belauscht zu werden.

Sogar der vom Gericht beigezogene psychologische Gutachter Dr Kindler stellte fest, dass der Junge massiv unter der zur Zeit der Gutachtenerstellung „nur“ zweijährigen Trennung von seinen Eltern und zwei Schwestern leidet:

Einmal legte er den Kopf auf den Tisch und verbarg ihn mit den Armen, wobei er schluchzte und angab, seine Eltern zu vermissen. Im Gespräch darüber, wie er mit Trennungsschmerz und Sehnsucht umgehe, schilderte der Junge, er versuche sich dann mit Computer und Fernseher abzulenken. […]

Zudem deuten einige Ausführungen des Jungen drauf hin, dass er die Heimunterbringung wie eine Strafe versteht und aus deren zunehmender Dauer das näher rückende Ende der Fremdunterbringung ableitet.

(Zitat des Gutachters)

Im vergangenen Sommer wurde er dann noch einmal in eine andere Einrichtung verlegt und das OLG entschied trotz allem, dass der Sorgerechtsentzug aufrechterhalten bleibt. Die schmerzhafte Trennung von seinen Eltern und Geschwistern äusserte sich bei dem geplagten Jungen immer mehr in Frust und Agression, deshalb sollte er Anfang nächsten Jahres für eine psychosomatische Behandlung in einer geschlossenen Abteilung des Josefinums untergebracht werden. Dort will man seine Verzweiflung nun mit Medikamenten „behandeln“ und ihn ruhig stellen. Soll seine kleine menschliche Stimme so endgültig zum Schweigen gebracht werden?

Die besorgten Eltern haben den Jugendamtsleiter angefleht, den Jungen doch lieber zurück zu ihnen zu lassen, aber dieser wies die Eltern zurück mit der banalen Ausrede, dass er nicht mehr zuständig sei.

Der einzige Ausweg für den Jungen war wegzurennen!

Nun hat er es endlich geschafft zu fliehen, wie schon einige andere seiner älteren Freunde zuvor und er ist inzwischen bei seiner Familie angekommen. Er hofft nie wieder von ihnen getrennt zu werden. Doch ob ihm das gelingen wird? Laut Jugendamt wurde eine Grossfahndung nach ihm ausgelöst….schon zweimal rissen sie ihn mit Polizeigewalt aus seiner Familie. Wieviel Grausamkeit muss er noch über sich ergehen lassen?

Übrigens: Es gibt es noch keinen Gerichtsbeschluss, der zulassen würde, dass er gewaltsam von seiner Familie getrennt und in die Psychatrie gebracht werden kann. Das heißt, dass selbst wenn die Polizei ihn finden würde, darf sie den Jungen nicht gegen seinen Willen gewaltsam von seinen Eltern wegnehmen, sondern lediglich dem Jugendamt seinen Aufenthaltsort mitteilen und dass es ihm gut geht. Um den Jungen erneut von seinen Eltern gewaltsam zu trennen, müsste von einem Gericht angeordnet werden, dass unmittelbarer Zwang gegen den Jungen angewandt werden darf.

In der Vergangenheit hat sich aber das Jugendamt leider nicht daran gehalten…..

Deutschland, wie behandelst Du unsere Kinder?

Was ist mit den Kindern seit der Razzia 2013 passiert?

Seit dem historischen kollektiven Sorgerechtsentzug der „Zwölf-Stämme-Kinder“ gab es öfters Schlagzeilen in den Medien. Darüber, was wirklich mit den Kindern passiert, weiß leider fast keiner etwas:

Besorah_1Besorah S. war 14 Jahre als sie gegen ihren Willen in ein Kinderheim gebracht wurde, nach 3 Monaten durfte sie aufgrund eines einstweiligen Gerichtsbeschluss als einzigste der drei Töchter zurück zu ihren Eltern. Fast zwei Jahre lang durfte sie ihren beiden Schwestern nur alle 2 Wochen unter Aufsicht besuchen.

Hanninah3 Ihre Schwester Chaninah S. war 11 Jahre als das Jugendamt sie in ein Kinderheim brachte. Das psychologische Gerichtsgutachten ergab, dass sie bei ihren Eltern nie gefährdet war, aber ein weiterer Heimaufenthalt schädlich für sie wäre. Sie zählte 700 Tage auf ihrem Kalender, bis endlich der Gerichtsbeschluss erging, dass sie nach Hause darf. Ihre Eltern haben sich entschlossen auszuwandern.

Ishah 1Die jüngste Schwester Ishah S. wurde mit 9 Jahren in ein Kinderheim gebracht; das Ergebnis des psychologischen Gerichtsgutachten ergab nach fast 2 Jahren auch für sie, dass sie bei ihren Eltern nicht gefährdet war. Nach 700 Tagen erlöste sie der Gerichtsbeschluss und sie durfte endlich zurück zu ihren Eltern. Sie ist inzwischen mit ihrer Familie aus Deutschland weggezogen. https://newsdotzwoelfstaemmedotorg.files.wordpress.com/2014/11/schott-offenerbrief_sml.pdf

Hava2Eva K. wurde mit 17 Jahren zwangsweise bei einer Pflegefamilie untergebracht. Einmal flüchtete sie mit ihrer Schwester zusammen zu ihren Eltern – aber wurde am selben Abend von der Polizei zurückgebracht. Sie flüchtet ein zweites Mal in die Schweiz zu ihrer Großmutter und wurde dort 3 Wochen später auf Antrag des deutschen Bundesjustizamtes gewaltsam von Schweizer Polizisten zur Grenze verbracht und dem deutschen Jugendamt übergeben. Sie verbrachte noch zwei weitere Wochen in eine Jugendeinrichtung eingesperrt, bevor sie freigelassen wurde.

Merea 2Merea K. war 9 Jahre, als sie bei einer Pflegefamilie untergebracht wurde. Von dort flüchtete sie zuerst mit ihrer Schwester zusammen zu ihren Eltern und auch das zweite Mal in die Schweiz zur Großmutter. Sie wurde dort 3 Wochen später ebenfalls gewaltsam dem deutschen Jugendamt übergeben. Dabei wurde sie von ihrer Schwester getrennt und verbrachte erst 10 Tage in einer anderen Pflegefamilie und wurde dann in ein Kinderheim verbracht. Dort wartet sie immer noch sehnsüchtig auf den Tag, an dem sie zurück zu ihren Eltern und zwei älteren Schwestern darf. Sie ist aufs Schwerste traumatisiert durch diese Gewaltaktionen und leidet unter Angstzuständen. https://newsdotzwoelfstaemmedotorg.files.wordpress.com/2015/01/familie-krumbacher-pdf.pdf

JonathanJonathan T. ist das erste Kind seiner jungen Eltern und wurde mit 20 Monate in eine Pflegefamilie verbracht. Die Mutter war gezwungen ihn abzustillen und der Junge musste sich viele Nächte in den Schlaf weinen. Seine Eltern wissen keine Antwort auf seine ständige Frage „Warum darf ich nicht mit Euch nach Hause?“ Die Großeltern und alle Verwandten darf der inzwischen 4-Jährige nicht mehr sehen, weil sie den „Zwölf Stämmen angehören. https://newsdotzwoelfstaemmedotorg.files.wordpress.com/2014/11/tlapak-offenerbrief_sml.pdf

Debecca_1Sarah R., die jüngste von 4 Geschwistern, wurde mit 16 Jahren aus ihrer Familie herausgenommen. Nach drei Monaten strengem „Jugendschutz“ in einem katholischen Mädchenheim durfte sie aufgrund eines einstweiligen Gerichtsbeschlusses wieder nach Hause. Sie möchte nun nicht mehr in Deutschland leben. https://newsdotzwoelfstaemmedotorg.files.wordpress.com/2015/03/familie-remmache-pdf.pdf

Nechonah4Nechonah P. war 12 Jahre als sie von ihren Eltern getrennt und mit ihrem jüngeren Bruder in eine Pflegefamilie gebracht wurde. Nach 2 Monaten wurde ihr Bruder heimlich in eine andere Pflegefamilie verlegt, weil sie ihn angeblich zu sehr im Sinne ihrer Eltern beeinflusst. Daraufhin flüchtete sie von der Pflegefamilie zu ihren Eltern. Nach Vorsprache bei der zuständigen Richterin wird sie durch Mitarbeiter des Jugendamtes wieder zwangsweise in ein Kinderheim verbracht, von wo sie nach 3 weiteren Monaten wieder flüchtete. Sie ist froh bei ihren Eltern zu sein, aber lebt unter ständiger Furcht erneut durch Polizeigewalt von dort weggenommen zu werden. Sie hat mehrere Polizeiaktionen ausgestanden, bei denen sie von ihren Eltern weggebracht werden sollte, wurde aber nicht gefunden. Seit Dezember 2015 ist das Sorgerecht wieder auf ihre Eltern zurückübertragen und sie kann sich endlich in Sicherheit wiegen.

Rea3Ihr Bruder Rea P. war 9 Jahre als er von seinen Eltern getrennt und in eine Pflegefamilie gebracht wurde. Nach 2 Monaten wurde er ohne Vorwarnung von der Schule abgeholt und in eine andere Pflegefamilie getrennt von seiner älteren Schwester verlegt. Weil die Schwester geflüchtet war, wurde für die Eltern vom Jugendamt als Sanktion eine 5-monatige Kontaktsperre zu ihm verhängt. Von den Pflegeeltern wird er massiv gegen seine Eltern und die Gemeinschaft beeinflusst. Er wird nun einer tiefenpsychologischen Behandlung unterzogen.

Shama Yadid 2Shama H. war 8 Jahre als er in eine Mutter-Kind-Station verbracht wurde. Er durfte zunächst mit seiner Mutter und kleinen Schwester bleiben, weil er Diabetiker ist. Drei Monate später, als er noch im Bett lag, standen ohne Vorwarnung erneut Jugendamtsmitarbeiter mit Polizei vor seiner Schlafzimmertür. Trotz seiner verzweifelten Schreie wurde er von seiner Mutter und Schwester getrennt und in ein weit entferntes Kinderheim abtransportiert. Seitdem leidet er unter körperlicher, seelischer und moralischer Vernachlässigung. Er wird in der Schule gemobbt, weil er seine Haare noch gebunden trägt.

ShalomahSeine kleine Schwester Shalomah H. war noch keine 3 Jahre als sie mit ihrer Mutter und ihrem Bruder in die Mutter-Kind-Station verbracht wurde. Drei Monate später als das Jugendamt dorthin mit Polizei kam und sie von ihrer Mutter und ihrem Bruder trennte, war sie wie gelähmt. Erst bei den Pflegeeltern erwachte sie aus ihrem Schockzustand und weinte noch wochenlang nach ihrer Mutter und schluchzte am Telefon mit ihren Eltern: „Es tut so weh…“. https://newsdotzwoelfstaemmedotorg.files.wordpress.com/2015/01/familie-hennigfeld-pdf.pdf

Shelevah2Maaminah2Die Zwillingsschwestern Ahavah und Baruchah P. waren keine 4 Jahre als sie aus ihrer Familie herausgerissen wurden. Weil die Eltern sich nicht von den „Zwölf Stämmen“ distanzierten, wurde ihnen im Frühjahr diesen Jahres endgültig das Sorgerecht entzogen. Seitdem können die Mädchen ihre Eltern nicht mehr sehen, weil diese befürchten, dass ihnen dann auch noch ihr jüngster Sohn genommen wird.

Gidon 1Ihr 3 Monate alte Bruder Gidon P. wurde zunächst mit seiner Mutter in einer Pflegefamilie untergebracht. Nach 3 Monaten durfte er zurück nach Hause bis den Eltern das Sorgerecht im Frühjahr 2015 auch für ihn endgültig entzogen wurde.

Helez 1Helez S., der jüngste von 6 Geschwistern, war 13 ½ Jahre als er bei der Polizeiaktion in eine Einrichtung verbracht wurde. Nach drei Fluchtversuchen in Schnee und Eis und polizeilichen Suchaktionen wurde er endlich durch einstweiligen Gerichtsbeschluss des Oberlandesgerichts freigelassen. https://newsdotzwoelfstaemmedotorg.files.wordpress.com/2014/11/schc3bcle-offenerbrief.pdf

Jeaseyah3Jesaya W. war 2 Jahre alt und stillte noch, als er mit seiner Mutter in eine Mutter-Kind-Station gebracht wurde. Drei Monate später wurde die Mutter im Polizeigriff festgehalten und der Junge von Jugendamtsmitarbeitern aus ihren Armen gerissen. Die Dorfbewohner waren entsetzt über die verzweifelten Schreie der Kinder, welche überall zu hören waren. Er lebt nun schon mehr als die Hälfte seines jungen Lebens durch vorläufigen Gerichtsbeschluss weg von seinen Eltern. https://newsdotzwoelfstaemmedotorg.files.wordpress.com/2014/11/wetjen-offenerbrief_sml.pdf

Hoshayah2Hoshayah P. war 8 Jahre alt als die Polizei ihn abholte. Er wurde im Jugendamt schreiend von seiner Mutter weggerissen und dann bei Pflegeeltern untergebracht. Dort lebt er nun schon seit zwei Jahren „vorläufig“ mit seiner Schwester, getrennt von seinen Eltern und seinem jüngeren Bruder. Er verzweifelt, weil seine Hoffnung wieder mit seinen Eltern sein zu können, bis heute unerfüllt blieb. Er wird mit „Sekten-Informationen“ und negativen Ansichten hinsichtlich seiner Herkunft in einen Loyalitätskonflikt gebracht, der ihn mehr und mehr von seinen Eltern entfremdet. Das Jugendamt unterstützt diese Umerziehung.

TsebiyahDie stets fröhliche Tsebiyah P. war 6 Jahre bei der zwangsweisen Inobhutnahme. Sie wartet immer noch auf die Entscheidung über ihre Zukunft im einstweiligen Verfahren und verliert wie ihr Bruder jegliche Hoffnung, wieder in ihrer Familie leben zu können. Auch sie wird stark gegen ihre Eltern beeinflusst und umerzogen. Es bestätigen sich die Befürchtungen des Oberlandesgerichts München, dass allein durch die Verschleppung des Verfahrens „Fakten geschaffen werden, die eine Rückführung der Kinder zu den Eltern immer mehr erschweren“.

Shalem2Schon bevor der 3-jährige Shalem P. im Jugendamt von seiner Mutter weggerissen wurde, sagte man ihr, dass sie ihre Kinder nie wieder zurückbekommen werde. Der traumatisierte Junge leidet inzwischen unter Sprachstörungen und ist in seiner motorischen Entwicklung gestört. Die weiteren Folgen für die seelische Entwicklung der Kinder kann man nur erahnen. (https://newsdotzwoelfstaemmedotorg.files.wordpress.com/2015/01/familie-periskic-pdf1.pdf)

NoahNoah S. wurde mit 8 Jahren von seiner liebevollen Mutter getrennt und zuerst in ein Kinderheim gesteckt und zwei Monate später in eine Pflegefamilie. Dort wird er mit materiellen Dingen überhäuft, um ihn davon zu überzeugen, dass es ihm dort besser gehe. Er wird von seiner Mutter fern gehalten und entfremdet. Die Hoffnung, dass er wieder mit ihr leben kann, hat er längst aufgegeben. (https://newsdotzwoelfstaemmedotorg.files.wordpress.com/2015/01/familie-stark-pdf.pdf)

HemdahDie 5-jährige Chemdah S. aus Spanien wurde Opfer vom kollektiven Sorgerechtsentzug, weil ihre Familie für drei Monate nach Deutschland gekommen war, wo ihr Vater an einem Solarprojekt mitarbeitete. Da die Mutter während dieser Zeit ein Baby erwartete, meldeten sie sich an, um Papiere für das Neugeborene zu bekommen. Das wurde Chemdah zum Verhängnis, weil alle Kinder pauschal von den deutschen Behörden aus ihren Familien gerissen wurden, die in Wörnitz, Georg-Ehnes-Platz 2 gemeldet waren.

YakolAuch ihr 3-jähriger Bruder Yakol S. verbrachte zwei Jahre in einer deutschen Pflegefamilie, obwohl er nur Spanisch und Englisch sprach. Die spanischen Kinder wurden in Deutschland zwangsweise integriert und als das Oberlandesgericht sie dann endlich zurück zu ihren Eltern ließ, konnten sie sich kaum noch mit ihnen verständigen. Die Eltern zogen inzwischen zurück nach Spanien und versuchen mit viel Geduld das traumatische Erlebnis ihrer Kinder aufzuarbeiten.

Hananyah1Hananiah S. wurde im Alter von 2 Monaten mit seiner Mutter in eine Pflegefamilie gebracht. Nach 3 Monaten entschied das Oberlandesgericht, dass sie vorläufig nach Hause durften. Die Familie war gezwungen bis zum endgültigen Gerichtsentscheid, fast zwei Jahr später, zwischen Spanien und Deutschland hin- und herzureisen, um den Kontakt zu seinen zwei größeren Geschwistern, die bei Pflegeeltern bleiben mussten, aufrecht zu erhalten. https://newsdotzwoelfstaemmedotorg.files.wordpress.com/2014/11/rodriguez-offenerbrief_sml.pdf

IsraelDer 3-jährige Israel L. aus Argentinien hatte Glück im Unglück. Er musste nur 9 Tage in einer deutschen Pflegefamilie verbringen. Der Junge sprach ausschließlich Spanisch und zeigte den ganzen Tag weinend aus dem Fenster, um zu kommunizieren, dass er wieder nach Hause wollte. Bei der ersten Gerichtsverhandlung konnte man seinen Eltern nicht nachweisen, dass sie zu den „Zwölf Stämmen gehören“ und so ließ man den Jungen frei. Fluchtartig verließ die Familie noch am selben Tag Deutschland.

6 weitere Kinder von zwei Familien im Alter von 16 Monaten bis 9 Jahre wurden ebenfalls über ein Jahr in staatlicher Obhut behalten. Weil die Eltern die „Zwölf Stämme“ inzwischen verlasssen haben, wurden ihnen die Kinder zurückgegeben.

Hier noch ein Augenzeugenbericht vom 5. September 2013:

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Meine Kindheit in den Zwölf Stämmen

Lieber Leser,

Sarah Hallo, mein Name ist Sarah Röhrs.
Ich bin in einer Zwölf Stämme-Gemeinschaft geboren und aufgewachsen. Den größten Teil meiner Kindheit verbrachte ich auf unserem Gutshof
im bayerischen Klosterzimmern. Unser Hof ist außerordentlich schön mit vielen Feldern und Tieren, einem Fluss, einer Spielwiese und einer Festhalle, in der wir feierten und tanzten (und sogar im Winter Spiele machten). Wenn ich mich jetzt daran erinnere, vermisse ich das alles sehr – es war wie ein kleines Paradies!

Ich wurde natürlich zuhause unterrichtet und nachmittags durften wir Kinder immer irgendwo mitmachen – auf dem Hof, im Nähzimmer, in unserem kleinen Cafe oder im Hofladen. Wir malten, spielten Musik, sangen, tanzen, schrieben Theaterstücke und studierten sie ein. Wir wurden richtig gebraucht und manchmal hatten wir Nähprojekte in unserem kleinen Schulhaus, wo wir für den Weihnachtsmarkt nähten oder wir halfen bei der Ernte mit, legten ein Blumenbeet oder einen Kräutergarten an … oder wir spielten Volleyball, Fangen, schaukelten usw. Wir hatten eine richtig gute Zeit zusammen und gleichzeitig kümmerten wir uns um die wichtigen Dinge unseres gemeinsamen Lebens – und wir wurden dabei zu dicken Freunden! Ich hatte immer das befriedigende Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun.

Wir hatten eigentlich ständig Gäste bei uns zu Besuch. Die Gäste arbeiten normalerweise gerne auf unserem Hof mit, spielen mit uns Volleyball und sie waren erstaunt über die kreativen, nützlichen Dinge, die wir in der Schule machten. Manche Gäste fragten sogar, ob sie ihre Kinder in unsere Schule schicken dürften – von “Misshandlung” war nie die Rede!

Zu unseren alljährlichen Hoffesten besuchten Tausende von Menschen unseren Hof, freuten sich über unser Essen, unser Kindertheater, die Volksmusik und den gemeinsamen Tanz. Unsere Gäste sahen, dass wir glückliche, zufriedene Kinder waren, die einen Sinn im Leben hatten.

Ich wurde auf ganz besondere Art und Weise erzogen… die Art und Weise, wie Gott es Abraham geboten hat, seinen Haushalt nach ihm in den Wegen der Gerechtigkeit zu führen.

Denn dazu habe ich ihn auserkoren, dass er seinen Kindern befehle und seinem Hause nach ihm, dass sie des HERRN Wege halten und tun, was recht und gut ist, auf dass der HERR auf Abraham kommen lasse, was er ihm verheißen hat. (1.Mose 18,19)

Yehezekels 015Meine Eltern haben mir und meinen Geschwistern (Wir sind zu sechst – ein ganz schön quirliger Haufen…) ihre Herzen zugewandt. Ihre Liebe und Zuwendung uns gegenüber zeigte sich an ihrem Interesse und ihrer Fürsorge für unsere Bedürfnisse, sowohl praktisch als auch geistig und emotional. Sie erzogen mich dazu, Gut und Böse zu unterscheiden – und darüber hinaus, wie man seine Mitmenschen liebt und respektiert. Ich wurde dazu erzogen, Gott und meinen Nächsten von ganzem Herzen zu lieben und Seine Gebote zu halten. Ich wurde gelobt, wenn ich Gutes tat und korrigiert oder diszipliniert, wenn ich Böses getan hatte – Dinge, die mir ein schlechtes Gewissen geben würden.

Meine Kindheit zeichnete sich dadurch aus, dass ich frei von Schuld, Zorn und ohne Spannung zwischen uns Kindern und unseren Eltern aufgewachsen bin. Die Atmosphäre in meiner Familie war normalerweise friedlich. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich mit Schuldgefühlen, Reue oder einem schlechten Gewissen lange leben musste. Ich habe mich immer geliebt gefühlt – von meinen Eltern, meinen Lehrern und all meinen Freunden in der Gemeinschaft. Dort gibt es Regeln und Richtlinien für unser gemeinsames Leben, die sicherstellen, dass Ordnung und Respekt herrschen. In diesen Grenzen fühlte ich mich sehr geborgen.

Nur wenn ich respektlos oder ungehorsam war, brauchte ich einen Anstoß (Disziplin), um wieder auf den rechten Weg zu kommen. Ich denke, dass jeder das schreckliche Gefühl von Schuld oder Trennung nachvollziehen kann – die innere Gewissheit, etwas Unrechtes getan zu haben. Man fühlt sich so schlecht und wünscht sich nur, dass man es so schnell wie möglich wiedergutmachen kann. Wenn es notwendig war, haben meine Eltern mich diszipliniert und mir damit geholfen so zu sein, wie ich wirklich sein will, nämlich freundlich, respektvoll und fürsorglich. Ich konnte mich für mein Fehlverhalten entschuldigen und mir wurde gleich vergeben – das Unrecht war vergeben und vergessen und die Herz-zu-Herz-Beziehung war wiederhergestellt.

Ich habe nie erlebt, dass meine Eltern ärgerlich oder frustriert waren oder mir ihre Zuneigung vorenthalten hätten.

Wenn man Situationen sofort anspricht und sie gleich regelt, wird keine große Sache daraus. Es dauerte nur ein paar Minuten, ein Fehlverhalten abzuklären und nach der Disziplin wurde ich immer in den Arm genommen und erhielt Zuspruch. Tut die Disziplin weh? Ja, es tut einen kurzen Moment weh. Aber die positiven Langzeitwirkungen überwiegen den Moment des Schmerzes bei Weitem. Durch diese Disziplin habe ich gelernt, wie die Realität des Lebens aussieht, nämlich dass ich für meine Taten verantwortlich bin und dass es nicht egal ist, was ich tue. Ich habe gelernt, wie ich tiefe und bedeutungsvolle Beziehungen mit meinen Mitmenschen aufbauen kann, sowohl mit denen, die mit mir in der Gemeinschaft leben, als auch mit Menschen außerhalb der Gemeinschaft.

Meine Eltern hatten eine Absicht für mich und wollten, dass ich glücklich, respektvoll, geborgen und fürsorglich aufwachse. Ich bin ihnen dafür äußerst dankbar. Mir blieben dadurch viele der Probleme, die die heutige Jugend plagen, erspart und ich durfte jungfräulich, rein und frei aufwachsen. Durch die Disziplin habe ich Selbstkontrolle und Respekt für andere gelernt. Ich bin mit Grenzen aufgewachsen und habe gelernt, dass es Konsequenzen hat, wenn man diese überschreitet. Ich glaube, dass man nur so Charakter und Werte vermittelt bekommen kann. SO will ich auch meine Kinder erziehen. Diese Erziehung basiert auf dem Wort Gottes und das funktioniert (Die Menschheitsgeschichte belegt das.). Kinder sind wie ein Garten: Wenn man sich nicht darum kümmert und das Unkraut nicht ausreißt, solange es klein ist, wird es alles Gute überwuchern.

Ungelöste Konflikte zwischen Eltern und Kindern stauen sich auf, bis einer durchdreht und im Zorn reagiert. DAS ist Misshandlung!

Wenn ich Jugendliche in meinem Alter sehe, die außerhalb der Gemeinschaft aufgewachsen sind, tun sie mir eigentlich leid – weil ich sehe, wie sie versuchen ihre innere Leere mit allem Möglichen zu füllen. Ich sehe, wie sie sinnlosen, oberflächlichen, vergänglichen Dingen und der Anerkennung ihrer Altersgenossen nachjagen.

Manche drücken ihre Unzufriedenheit und Verlangen nach Aufmerksamkeit durch peinliches Verhalten oder unverblümte Rebellion und Gewalt aus. Diese jungen Menschen haben als Kind nicht die Aufmerksamkeit und die Wertschätzung bekommen, die sie gebraucht hätten. Viele von ihnen haben nie gelernt ihre Mitbürger zu respektieren und zu schätzen.

Ich bin nicht perfekt und lebe auch nicht mit perfekten Menschen zusammen – wir alle machen Fehler und verletzen einander manchmal. Aber weil wir Vergebung kennen, sind wir in der Lage, in Liebe zusammenzuleben und alles zu teilen – und das jetzt schon über 40 Jahre lang. Wir sind nur aus dem einzigen Grund in der Gemeinschaft, weil wir hier sein WOLLEN. Jeder von uns hat das freiwillig entschieden – sowohl diejenigen, die irgendwann zur Gemeinschaft gekommen sind als auch diejenigen, die in die Gemeinschaft hineingeboren wurden.

Ich war nie Teil einer anderen Religion und habe auch nie außerhalb der Gemeinschaft in der “normalen” Gesellschaft gelebt, aber ich wünsche mir nichts anderes. Die Dinge, die ich gehört und gesehen habe, genügen mir mich für ein Leben in der Gemeinschaft zu entscheiden. Ich bin hier, weil ich an Gott glaube.

Gott ist Liebe und hier erfahre ich Liebe. Wir lernen Liebe zu geben und Liebe zu empfangen. Ich liebe meine Freunde hier – wir kennen die Herzen voneinander! Jeder muss den ersten Schritt tun. Das ist eine Herzenssache, ob man das will oder nicht. Meine Hoffnung und Zukunftsvision ist, dass es weitere Generationen geben wird, die dasselbe Herz annehmen – so wie ich das Herz meiner Eltern angenommen habe.

Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, was es bedeutet, in den Zwölf Stämmen aufzuwachsen, komm uns doch besuchen und stelle Fragen.

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Von einer Tochter,
die in den Zwölf Stämmen in Deutschland aufgewachsen ist

Ein beachtenswerter Kommentar

Seit 2014 kenne ich persönlich die Gemeischaft der 12 Stämme durch mehrwöchige Gastaufenthalte – erst durch Zufall in Frankreich, dann geplant in Spanien und nun auch in Deutschland. Gleich in welchem Land, fand ich Überall den selben guten Geist, Anstand, Frömmigkeit, die Furcht und Demut vor der Absolutheit des einen Gottes wie auch seines menschgewordenen Sohn des Messias der der verlorenen Menschheit Errettung anbietet.

In diesen Gemeinden wird die Heilige Schrift nicht nur gelesen und darüber geredet, Sie wird auch gelebt und wird spür- und erfahrbar zum Beispiel in :
Freundlichkeit und Nächstenliebe, Gemeinschafts- und Familiensinn, Überwindung des Egoismus, Gastfreundschaft, Friedfertigkeit und Harmonie. Es ist nicht das Paradies – auch dort gibt es Fehlerhaftigkeit und Versagen – womit man jedoch offen und ehrlich umgeht und dazu Bekenntnis ablegt.

Das einzige was ich immer wieder sehnsüchtig in der Gemeinschaft in Klosterzimmern vermisst habe… Ihre Kinder!

Züchtigung mit Gewalt und sogar Missbrauch gleichzustellen ist ein Irrtum und wurde durch die Befürwortung des Kinderentzuges ins genaue Gegenteil verkehrt.
Genausowenig heißt Züchtigung, daß diese immer gut und gerechtfertigt ist. Auch hier können Kinder zu Schaden kommen und dies muß unbedingt verhindert bzw. abgestellt werden – die möglicherweise Geschädigten müssen Entschädigung erfahren.

Die eigentlichen Gewallttäter sind hier eindeutig all jene, welche die äusserst brutale Aktion und Maßnahme gegen Kindes- und Familienwohl veranlasst sowie durchgeführt haben und befürworteten. Jene, die nicht einmal Skrupel haben Säuglinge der Mutterbrust zu entreissen, sind seelenlose Wesen ohne Herz…verlassen von allen Guten Geistern. Man kann diese armen Kreaturen lediglich bemittleiden und für sie beten in der Hoffnung auf Errettung.

Der Horror und Wahnsinn mitten im demokratischen Deutschland, im
“FREISTAAT Bayern – “… der Vorstufe zum Paradies!” (Wahlkampf-Zitat 2014, Horst Seehofer / Bayerischer Ministerpräsident).

70 Jahre nach dem Untergang einer diktatorischen Schreckensherrschaft mit unvorstellbar verursachtem Leid. Der entstandene Schaden ist noch nicht beglichen.
Dezent ließen mich einige Gefährten anderer Nation, während meiner Wanderung auf dem Jakobsweg 2014 wissen, daß Wir Deutschen oft als arrogant gelten und Uns immer noch die Bezeichnung “Nazis” anhängt…

Wir haben eine Bürde zu tragen und sollten uns in Demut, Bescheidenheit und vor allem Friedfertigkeit üben.

Shalom

Gerhard Schelchshorn

Submitted on 2015/10/21 at 12:52 pm

Ich habe lange überlegt …

Noch ein offener Brief:

 

Sehr geehrte Frau [Richterin],

Sehr geehrter Herr [Richter],

ich habe lange überlegt, ob ich Ihnen schreiben soll. Ich gehöre eigentlich der schweigenden Mehrheit in diesem Land an, die arbeitet, Steuern zahlt und selten ihre Meinung kund tut. Ich bin kein religiöser Mensch und Gruppierungen wie den 12 Stämmen, Mormonen oder Scientology stehe ich skeptisch gegenüber.

Aber was sich der deutsche Staat hier geleistet hat, indem er die Kinder aus diesen Familien gewaltsam gerissen hat, ist durch die vorgetragene Begründung nicht zu rechtfertigen und kaum wieder gut zu machen. Sie sollten sich mal fragen, was den Kindern mehr Schaden zufügt: Die Eltern, die ihre Kinder körperlich züchtigen (was ebenfalls zu verurteilen ist) oder die durch Sie angeordneten staatlichen Zwangsmaßnahmen.

Kindesentführungen stehen in Deutschland zu Recht unter hohen Strafen. Was meinen Sie, macht es für ein Kind einen Unterschied, ob es von einem Entführer oder einem Mitarbeiter des Jugendamtes von den Eltern schreiend weggezerrt wird? Für uns Erwachsene mag der Unterschied offensichtlich sein. Für das Kind wird das Trauma in etwas das Gleiche sein.

Ich bitte Sie hiermit, die notwendigen juristischen Hebel in Bewegung zu setzen und auch die jüngeren Kinder wieder zurück zu Ihren Eltern zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen.

J. M.